Scott DuBois - Winter Light

Scott DuBois, Foto: Arek Wyderka
Scott DuBois, Foto: Arek Wyderka
Scott DuBois - Winter Light

Scott DuBois
Winter Light

Erscheinungstermin: 30.10.2015
Label: ACT, 2015

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Der 37 Jahre alte US-amerikanische Jazzgitarrist und Komponist Scott DuBois ist einer der wichtigen jungen Protagonisten der New Yorker Jazzszene. Die New York Times schreibt: „DuBois Musik schlägt Wellen. Erzählerisch und von melodischer Sensibilität. Überzeugende Kompositionen mit Leichtigkeit und komplexem Feinsinn.“ Schlicht „faszinierend“ findet die amerikanische Jazz Times sein innovatives Gitarrenspiel.

DuBois studierte an der Manhattan School of Music. Mit seinen beiden Soul Note-Alben Monsoon (2005) und Tempest (2007), an denen David Liebman mitwirkte, machte er erstmals auf sich Aufmerksam. In seinem Quartett mit Gebhard Ullmann, dem derzeit weltweit gefragten Jazz-Bassisten Thomas Morgan sowie dem dänischen Schlagzeuger Kresten Osgood spielt er seit vielen Jahren zusammen. Die Working Band spielt originelle, zukunftsweisende Kompositionen aus der Feder von DuBois mit dem Fokus auf Gruppenimprovisation, Interaktion und dem Unvorhersehbarem.

Die fünf bisher erschienenen Alben wurden hochgelobt. „Black Hawk Dance“ (2010) wurde vom DownBeat Magazin mit der Höchstwertung (5 Sterne) bedacht. Das danach erschienene Album „Landscape Scripture“ wurde vom einflussreichen und landesweiten amerikanischen National Public Radio zu einem der Top 10 Jazz Alben des Jahres 2012 gewählt.

Als „bezaubernde Musik für meditative Denker“ charakterisierte New York City Jazz Record Scott DuBois Musik treffend. Genau hierin liegt vielleicht der Schlüssel zum Verständnis seiner Musik. Der Gitarrist komponiert gerne in Bildern. Seine musikalische Sprache ist assoziativ und so ist es nicht verwunderlich das sein ACT-Debüt „Winter Light“ Jazz-Programmmusik ist. Das Album begleitet den Hörer auf einer Reise durch einen Winter-Tag und versucht diesen in Form von Klängen einzufangen - von der frühen Morgendämmerung bis hin zur tiefsten Nacht voller verschiedener Lichtverhältnisse, unterschiedlichen Landschaftsbildern und sich ständig ändernden Wetterzuständen.

Aus den Liner Notes von Scott DuBois:
„First Light Tundra“ beginnt mit dem ersten flüchtigen Blick des Lichtes in der morgendlichen Kälte und einer einsamen Landschaft, in der Vögel erwachen. In einem Duell zwischen Finsternis und Helligkeit verdecken wilde, stürmische Winde mit hochwirbelndem Schnee die aufgehende Sonne. Am Ende siegt die Sonne.

Der Titel „Early Morning Forest“ wird mit dem Bild eines schneebedeckten Waldes eröffnet, der von Lichtstrahlen durchstochen wird. Tiefer im Wald, im tiefen Dickicht, füllt ein ominöser kalter Nebel die Luft. Langsam wird der Wald von der Wärme der Morgensonne erfüllt.

„Late Morning Snow“ vermittelt die Eleganz und Ruhe der Natürlichkeit des Lichtes durch den frisch gefallenen Schnee. Ein zunehmend kalter und stechender Wind steigt auf.

„Noon White Mountain“ beginnt mit dem beeindruckenden Tageslicht der königlichen schneebedeckten Berge. Dunkle Wolken ziehen langsam auf. Ein entfernter Sturm verwandelt sich in einen sanften, eiskalten Regen. Dann kehrt ein helles mittägliches Licht ein.

„Afternoon Ice Fog“ ruft eine mysteriöse Licht-Reflektion der kleinen Eiskristalle in der Luft hervor.

In „Evening Blizzard“ ist das Licht von der Intensität eines Schneesturms umgeben.

Frieden und Stille kehren im Schlussstück „Night Tundra“ zurück, indem das Mondlicht den Schnee in der Dunkelheit erglühen lässt.

Ich hoffe, Sie genießen die Reise.
Scott DuBois

Scott DuBois, guitar
Gebhard Ullmann, tenor saxophone & bass clarinet
Thomas Morgan, bass
Kresten Osgood, drums

  1. First Light Tundra
  2. Early Morning Forest
  3. Late Morning Snow
  4. Noon White Mountain
  5. Afternoon Ice Fog
  6. Evening Blizzard
  7. Night Tundra

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