Veronica Swift - Veronica Swift

Veronica Swift - Veronica Swift
Veronica Swift - Veronica Swift

Veronica Swift
Veronica Swift

Erscheinungstermin: 15.09.2023
Label: Mack Avenue Records, 2023

Veronica Swift - Veronica Swift - bei JPC kaufenVeronica Swift - Veronica Swift - bei Amazon kaufen

jazz-fun`s recap:

Bravouröse Gesangspartien, wie wir sie von Veronica noch nicht gehört haben, verwoben mit Soli einer ganzen Reihe herausragender Instrumentalisten lassen uns vom ersten Ton an erschauern. Alles gespielt und gesungen ohne den geringsten Widerstand gegen die Angst, in einen grenzenlosen musikalischen Abgrund zu stürzen. Etwas Wunderbares! Man kann es nicht beschreiben, man muss es einfach hören und sich vom Wahnsinn mitreißen lassen!

Veronica Swift - vocals
Adam Klipple - piano, keyboards, organ
Philip Norris - electric bass
Alex Claffy - upright bass
Chris Whiteman - guitars
Brian Viglione - drums, rhythm guitar, gang vocals
James Sarno - trumpet
Troy Roberts - tenor sax
David Leon - baritone sax

Gäste: Mariano Aponte (gang vocals), Benny Benack III (trumpet), Ludovic Bier (accordion), Pierre Blanchard (violin), Carolynne Framil (background vocals), Antonio Licusati (upright bass), Felix Maldonado (electric bass), David Mann (woodwinds, digital orchestration), Javier Nero (trombone), Austin Patterson (vocals), Luisito Quintero (percussion), Samson Schmitt (guitar), Antoine Silverman (violins, violas), Randy Waldman (piano)

Die Vokalsensation Veronica Swift hat die Jazzwelt mit ihrem von der Kritik gefeierten Album This Bitter Earth aus dem Jahr 2021 im Sturm erobert. Sie landete auf dem Cover von DownBeat, führte die Jahresendlisten für Vokalveröffentlichungen an und begeisterte das Publikum mit ihrer vielseitigen Bühnenshow in der Hollywood Bowl und darüber hinaus. Für ihr neues Album - mit dem treffenden Titel Veronica Swift - breitet die vielseitige Künstlerin ihre Flügel aus und öffnet ihr breites Spektrum an Einflüssen, um zu zeigen, wer sie wirklich ist: eine einmalige Sängerin mit unerschrockenem Selbstbewusstsein.

Veronica Swifts neues, gleichnamiges Album, ihr drittes für Mack Avenue Records, ist eine meisterhafte Coming-out-Geschichte. Auf ihren Vorgängeralben Confessions (2019) und This Bitter Earth (2021) stieg sie aufgrund ihrer virtuosen Brillanz, ihres interpretatorischen Einfallsreichtums, ihres kraftvollen Songwritings und ihrer raffinierten Arrangements in die oberste Liga der Jazzsängerinnen des frühen 21. Kurz gesagt: Swift ist nicht nur eine der schillerndsten Sängerinnen ihrer Generation, sondern auch eine der vielseitigsten.

Während ihre ersten beiden Alben ihre Position im modernen Jazz festigten, zeigt Veronica Swift, dass sie mehr als eine Jazzsängerin ist, indem sie französische und italienische Opern, europäische klassische Musik, Bossa Nova, Blues, Industrial Rock, Funk und Vaudeville erkundet. Sie schafft das Kunststück, ohne dass das Ergebnis altbacken oder kitschig klingt. Swifts expansive künstlerische Stimme bleibt ungeachtet des Genres unangetastet.

Swift beschreibt dieses persönliche künstlerische Statement auf ihrem neuen Album als "transgenre". "Ich bin als Jazzsängerin aufgewachsen. Aufgrund der Verbindung, die ich zu meinen Eltern habe, fühlte ich mich verpflichtet, diese Musik aufrechtzuerhalten und aufzuführen", sagt sie mit Blick auf ihre Eltern - die Jazzsängerin und Pädagogin Stephanie Nakasian und den Pianisten Hod O'Brien. "Aber was ich den Leuten nicht oft zeigen kann, ist, dass es eigentlich nicht meine Musik ist, so sehr ich auch in dieser Tradition verwurzelt bin.

"Ich wollte schon immer Rock singen. Das war die Musik, die meine Leidenschaft entfacht hat, ebenso wie Soul und andere Genres. Aber ich wollte es auf meine Art machen" sagt die Sängerin.

Für das Album holte sich Swift Brian Viglione vom Punk-Kabarett-Duo The Dresden Dolls als Schlagzeuger und C0-Produzent an die Seite von Swift und Mariano Aponte. Ebenfalls mit an Bord ist eine bunt zusammengewürfelte Truppe von Musikern.

Das Album beginnt mit der extravaganten Interpretation von Jerry Hermans "I Am What I Am" aus dem Broadway-Musical "La Cage aux Folles". Swift verleiht der ansteckend swingenden Melodie unbändige Freude, vor allem wenn sie in einen erhabenen Scat-Ausflug einsteigt, der in eine von Johann Sebastian Bach inspirierte Fuge übergeht. Für Swift wird der Song zu einem Bekenntnis zur künstlerischen Freiheit...

Text: Mack Avenue

  1. I Am What I Am
  2. Closer
  3. Do Nothing Till You Hear from Me
  4. The Show Must Go On
  5. I'm Always Chasing Rainbows?
  6. In the Moonlight
  7. Severed Heads
  8. Je Veux Vivre
  9. Chega de Saudade
  10. Keep Yourself Alive
  11. Don't Rain On My Parade

Einen Kommentar schreiben

Bitte rechnen Sie 6 plus 7.