Web Web - Dance of the Demons

Web Web - Dance of the Demons

Web Web
Dance of the Demons

Erscheinungstermin: 14.09.2018
Label: Compost Records, 2018

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Roberto Di Gioia - Piano, Synth, Percussion
Tony Lakatos - Tenor- und Sopranosaxophone
Christian von Kaphengst - Upright Bass
Peter Gall - Drums

Nach dem sensationellen Erfolg des ersten Albums „Oracle“ im letzten Jahr, erscheint nun das zweite Album der deutschen Jazz-Supergroup WEB WEB. „Dance Of The Demons“ ist ein furioser Tanz mit den Dämonen – mal im positiven Spirit Soul Jazz Rausch wie bei „Land Of The Arum Flower“, das mit seiner ergreifenden Melodie an Ethopian Jazz der 60er Jahre erinnert, oder mal verrückt, entfesselt wie bei „Sandia“.

WEB WEB spielt nun mittlerweile seit 2 Jahren intensiv zusammen, man hat Duzende Konzerte absolviert und man spürt förmlich die Geschlossenheit, Intensität und Kraft, die sich als homogener Organismus aus einem Guß heraus zu einem phantastischen Sound zusammenbraut.

Als einen besonderen Glücksfall konnte die Band den berühmten marrokanischen Sänger und Gembri- Spieler Majid Bekkas gewinnen, der in Rabat beheimatet ist. Tony Lakatos arbeitete mit Majid und Joachim Kühn in den letzten Jahren immer wieder zusammen, ebenso Roberto DiGioia in Zusammenhang mit Klaus Doldinger. Insofern lag es nahe, diesen brillianten Musiker mit seinen nordafrikanischen Wurzeln mit dem ungeschliffenen Konzept von WEB WEB zu verbinden. In „Maroc Blues“, einer Soloperformance von Majid, hört man den warmen Klangkörper der Gembri, einem Kontrabassartig-klingendem Instrument (dreisaitige Langhalslaute), sowie auch Majids wunderbare Stimme, in der sich die Jahrhunderte alte Tradition der Berber widerspiegelt. „Safar“ zeigt ebenso die große improvisatorische Klasse von WEB WEB, vor allem wie sie auf allen Ebenen in die spirituelle Sprache eintauchen.

Majid Bekkas ist einer der bedeutendsten Musiker und Vertreter der Gnawa-Musik, die in der südlichen Sahara beheimatet ist. Am Konservatorium für Musik und Tanz in Rabat studierte er seit 1975 klassische Gitarre und Oud. Nach ersten Erfahrungen mit eigenen Bands in den 80er Jahren gründete er 1990 sein Trio Gnaoua Blues Band, in dem er Blues mit Gnawa-Musik verband. In den darauffolgenden Jahren interessierte er sich zunehmends für Jazz, trat schon bald mit Größen wie Archie Shepp, Louis Sclavis, Peter Brötzmann oder Hamid Drake auf.

„Dance Of The Demons„ wurde wie auch „Oracle“ an einem Wochenende live in München eingespielt Toningenieur ist wie auch bei „Oracle“ Jan Krause (Beanfield, Poets Of Rhythm u.v.m.)

Das nächste, dritte Web Web Album wird im Winter 2018 ebendort in München aufgenommen, und es werden wieder ein oder zwei hochkarätige Gäste dazu eingeladen.

  1. Land of the arum flower
  2. Agowu
  3. Sandia
  4. Dance of the demons
  5. Maroc blues
  6. Safar
  7. Meh te
  8. Balini
  9. Supereruption

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