Yellowjackets

Yellowjackets
Yellowjackets, Foto: Anna Webbe

Biographie

Die Yellowjackets sind eine US-amerikanische Jazz-Fusion-Band.

Yellowjackets ging aus der im Jahre 1978 existierenden Besetzung der Robben Ford Group hervor; Robben Ford stellte damals aus altgedienten Session-Musikern eine Band zusammen, mit der er sein Album The Inside Story aufnahm. Keyboarder Russell Ferrante, Bassist Jimmy Haslip und Schlagzeuger Ricky Lawson entdeckten während dieser Aufnahmen ihre musikalische Affinität. Als die Plattenfirma Robben Ford aufforderte, ein eher pop- und gesangsorientiertes Album aufzunehmen, die Mitglieder der Band aber lieber instrumentale Titel produzieren wollten, wurden als „Band in der Band“ die Yellowjackets gegründet, die 1981 ihr erstes von Tommy LiPuma produziertes Album aufnahmen. Den Namen Wespen wählten die Musiker aus einer Reihe von Vorschlägen aus, die Jimmy Haslip mit in die Probe brachte – er hat keine tiefere Bedeutung. Als das zweite Album unter dem Bandnamen, Mirage a Trois 1983 für einen Grammy nominiert wurde, hatte sich die Gruppe bereits aufgelöst.

1984 stellten Haslip und Ferrante die Band neu zusammen: statt Robben Ford an der Gitarre spielte nun der Saxofonist Marc Russo. 1986 verließ Drummer Ricky Lawson die Band, um mit Lionel Richie zu touren und wurde für die Aufnahme des Albums Four Corners durch William Kennedy ersetzt. Musikalisch erweiterte sich dadurch der Stil der Band in Richtung „World Beats“.

Mit Politics warf Yellowjackets 1988 die elektronischen Elemente in ihrer Musik über Bord und widmete sich vermehrt dem akustischen Jazz. Das im gleichen Stil gehaltene The Spin wurde in Oslo 1989 durch Jan Erik Kongshaug aufgenommen und war das letzte Album mit Marc Russo als Saxofonist.

Das verbliebene Trio nahm 1991 das Album Greenhouse auf, das wiederum eine neue musikalische Ära einläutete: als Solist begleitete sie nun der Big Band-Arrangeur und Saxofonist Bob Mintzer, einige Stücke wurden von einem Streichorchester untermalt. Der Stil der Yellowjackets wechselte nun in Richtung akustischer Jazz. Anfang 1999 verließ William Kennedy die Band und wurde für ein Jahr durch Peter Erskine ersetzt. Ab 2001 spielte Marcus Baylor als vollzeitiges Mitglied am Schlagzeug. Die Gruppe gastierte 2002 wieder bei amerikanischen und europäischen Festivals. 2010 kehrte William Kennedy zur Band zurück.

Anfang 2011 traten die Yellowjackets in Deutschland mit der Bigband des Hessischen Rundfunks auf; Arrangeure waren Russell Ferrante, Vince Mendoza und Bob Mintzer.

Am 30. Januar 2012 gab Felix Pastorius bekannt, dass er als Bassist den Yellowjackets beitrete. Er löste damit den langjährigen Bassisten Jimmy Haslip ab, der sich eine Auszeit nahm.

Ausgewählte Diskographie

  • Mirage a Trois, 1983
  • Samurai Samba, 1985
  • Shades, 1986
  • Four Corners, 1987
  • Politics, 1988
  • The Spin, 1989
  • Greenhouse, 1991
  • Live Wires, 1992
  • Like a River, 1993
  • Run for Your Life
  • Collection (GRP compilation), 1995
  • Dreamland, 1995
  • Blue Hats, 1997
  • Priceless Jazz (GRP compilation), 1998
  • Club Nocturne, 1998
  • The Best of the Yellowjackets (Warner Bros. compilation), 1999
  • Mint Jam (Live album, recorded at the Mint in Los Angeles), 2001
  • Peace Round: A Christmas Celebration, 2003
  • Time Squared, 2003
  • Altered State, 2005
  • Twenty-Five (Live CD/DVD – recorded in Forli, Italy and Paris, France), 2006
  • Lifecycle – featuring Mike Stern, 2008
  • Timeline, 2011
  • A Rise in the Road, 2013
  • Raising Our Voice, 2018

Links

Yellowjackets Internetseite:
http://www.yellowjackets.com
Fan-Seite:
http://www.yellowjackets.dds.nl/

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Quelle: Wikipedia

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