Wer tiefer einsteigen möchte, findet zu vielen Meldungen weiterführende Inhalte: detaillierte Album-Reviews, exklusive Interviews, ausführliche Konzert und Festivalreportagen und fundierte Künstlerbiografien. Unsere kuratierten Besten Jazz-Alben bündeln darüber hinaus die prägendsten Veröffentlichungen eines Jahres – als Orientierung in einer stetig wachsenden Jazzwelt.
Die fortwährende Suche und die Sucht nach den magischen Momenten in der Musik ist das, was Jazzmusiker antreibt: „Ich war gesegnet, solche Momente bei meiner Arbeit mit wundervollen Künstlern wie Oscar Peterson [in dessen Quartett er 10 Jahre lang spielte], Herbie Hancock, Pat Metheny, und natürlich der wundervollen Youn Sun Nah [mit der er seit 2009 im Duo rund um den Globus erfolgreich ist) zu erleben“, erzählt der Gitarrist Ulf Wakenius.
Jazzgitarrist, Sänger, Songwriter und Produzent David P. Stevens lädt uns ein, die „DPS Experience“ mit ihm zu erkunden. Was ist die „DPS Experience“? DPS steht für David Paul Stevens. Und David´s Musik und Bühnenpräsenz ist in der Tat eine Erfahrung! Sein Sound ist stark geprägt von Größen wie George Duke, Herbie Hancock, Quincy Jones und Stevie Wonder. Sein Gitarrenspiel sprüht vor Energie. Einprägsame Melodien, intensiver Gesang, aufregende Grooves – das alles zeichnet die „DPS Experience“ aus.
Die zweifachen Jazz Echo-Preisträger treiben auf ihrem sechsten Album das moderne, zeitgenössische Jazz-Idiom erneut auf neue Höhen.
George Mraz und Emil Viklický – zwei der führenden tschechischen Jazzmusiker wieder vereint: Ersterer zählt weltweit zu den profiliertesten Bassisten und machte Karriere in den USA. Auf bald 1.000 Platten und CDs findet sich sein Name, kaum ein Großer des Jazz, mit dem er nicht gespielt hätte. Das Thad Jones / Mel Lewis Orchestra, Stan Getz, Tommy Flanagan und Richie Beirach waren die wichtigsten festen Stationen.
Mit Daniel Humair und Jean-François Jenny-Clark bildete Joachim Kühn über Jahrzehnte hinweg eines der maßgeblichen Trios des europäischen Jazz. Die auf der „Birthday Edition“ enthaltenen, bisher unveröffentlichten Konzertmitschnitte vom JazzFest Berlin lassen dieses Ausnahmetrio wieder lebendig werden. Hört man die nun vorliegenden Aufnahmen vom Jazz Fest Berlin, so wird schnell deutlich, welche Sprengkraft diese Formation für die Entwicklung des europäischen Jazz hatte.
Kammermusikalischer Jazz "unplugged". Nach dem Motto "Weniger ist mehr" möchte TRIAZZ trotz seiner minimalistischen Besetzung eine maximale musikalische Wirkung erzielen. TRIAZZ & Roth: Das Trio wird durch den renommierten Münchner Jazzmusiker und Komponisten Wolfgang Roth (Saxofon, Klarinette, Flöte) verstärkt, der zuletzt unter anderem Musik für die Filme von Marcus H. Rosenmüller (“Wer früher stirbt ist länger tot”) arrangierte.
Sophisticated Lady - Von tiefstem Dunkelblau ist der Blues "Things ain't what they used to be", den Bettina Pohle auf ihrer neuen, zum Valentinstag 2014 bei Octason Records erschienenden CD "Sophisticated Lady", mit der zuverlässig eleganten Unterstützung des Ralf Ruh Trios (derzeit nominiert für den Swiss Jazz Award) und dem Saxofonisten Wolfgang Frister, mit ihrer unvergleichlichen, tiefen, warmen Stimme singt.
Auf „Corners“ bewahrt Aldo Romano einige der Orte, die ihn auf seinen Konzertreisen nachhaltig prägten, vor dem Vergessen – insgesamt fünfzehn Stücke mit Namen wie „Port Au Prince“, „Belleville“ oder „Tompkins Square“, an deren Aufnahmen Gitarrist Tim Miller, Klarinettist Mauro Negri, Micherl Benita am Kontrabass und Ronnie Paterson (Klavier) mitwirkten.
Zu den wichtigsten Formaten in Omar Sosas Aufnahmetätigkeit gehören seine Solo-Einspielungen. Hier kann er sich emotional so unmittelbar ausdrücken wie sonst nirgendwo, egal ob es „A New Life“ anlässlich der Geburt seines Sohnes Lonius war, die ersten Begegnungen mit eingespielten Samples beim live im Sendesaal von Radio Bremen aufgenommenen „Aleatoric EFX“ oder 2011 das in seiner Tiefe so berührende Album „Calma“. Mit dem neuen Solo-Album „Senses“ vertieft er sich noch intensiver in die Zwiesprache mit sich selbst und erreicht eine Spiritualität, die nur selten erreicht wird.
Regina Carter ist eine der besten Jazzviolonisten und spielte schon gemeinsam mit Künstlern wie Aretha Franklin, Lauryn Hill, Mary J. Blige, Billy Joel oder Dolly Parton. Ihre musikalischen Einflüsse sind vielfältig und reichen von Motown, Afro-Cuban, Swing, Bebop, Folk bis hin zur Klassik.
In Leipzig findet vom 7.-9. März 2014 das 5. internationale Kinderjazzfestival für Kinder und Jugendliche im MDR Orchestersaal am Augustusplatz und der Hochschule für Musik und Theater statt. Es nehmen junge Musiker aus Deutschland, Russland, Weissrussland und der Ukraine teil.
Melodisch, funky & sehr global: Bugge Wesseltoft, die Gallionsfigur des Electro-Jazz, geht auf musikalische Weltreise!
Mit seiner neuen Formation "Acoustic Rhythm" greift Stephan wie gewohnt zur akustischen Gitarre, bewegt sich dabei allerdings in eine völlig neue Richtung. Neben eigenen Stücken, die dem Latin Idiom verschrieben sind, gehören auch Pop-Klassiker von den Beatles (Blackbird) und Santana (I love you much too much) zum aktuellen Programm.
Bill Evans and his Soulgrass Band live in Cologne and Interview. An extraordinary and groovy mix of Bluegrass, Rock, Soul and Jazz. The Band presented the latest release Dragonfly and performed an amazing show at the Herbrands, Cologne. See show cuts and interview with Bill Evans in this episode.
Mit seinen gerade mal 24 Jahren kann der Keyboarder Kris Bowers noch keine allzu üppige Diskographie vorweisen. Aber was ihm an Quantität abgeht, macht er durch Qualität wett. Denn unter den wenigen Alben, an denen er schon mitwirkte, befinden sich so exzellente wie Marcus Millers “Renaissance”, “Watch The Throne” von Jay-Z & Kanye West und “Cover Art” vom NEXT Collective.
Das zweite ECM-Album des Billy Hart Quartet ist ein gewichtiges musikalisches Statement und eines der herausragenden Jazzalben der Saison.
Als der Pianist Iiro Rantala mit seinem Solo- und ACT Debüt „Lost Heroes“ vor drei Jahren erst den Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik, dann den ECHO Jazz bekam und so schlagartig in die Riege der führenden europäischen Jazzer aufstieg, hätte er es sich einfach machen und das nächste Soloalbum nachschieben können.
Rio Bravo – so nennt sich das sechste Studioalbum der Nighthawks. Und es weckt bewusst Assoziationen an große Western Klassiker oder den Grenzfluss zwischen den USA und Mexiko. Eine Welt wie eine Fata Morgana: Sand, so weit das Auge reicht, flirrend heiße Luft und blendende Asphaltstraßen. Eine Welt der großen Bilder.
So wieder Wind, der im Titelstück gefeiert wird, entfaltet auch das Colin Vallon Trio subtile, ahnungsvolle Kraft. Von einem ruhigen, ja stillen Ausgangspunkt kann sie einen ruhigen Atem verströmen, aber auch stetig Druck aufbauen, bis sie eine eruptive Eindringlichkeit erreicht. Dieses Gefühl der poetischen Verdichtung und ruhigen Unnachgiebigkeit war schon auf dem ECM-Debüt „Rruga“ evident – nun wo Bandleader Vallon nahezu das komplett Repertoire komponiert und der neue Drummer Julian Sartorius die fließenden Rhythmen ausgestaltet, erschließt sich das Schweizer Trio neues Territorium, in dem Patrice Morets Bass und Colin Vallons Klavier gemeinsam die sich langsam entfaltenden Melodien tragen und Feinheiten des Ausdrucks wichtiger sind als große solistische Gesten.
Zehn Neuzugänge bereichern das Programm des diesjährigen ELBJAZZ Festivals am 23. und 24. Mai im Hamburger Hafen. Das Line-up ist damit auf etwa 30 Künstler bzw. Bands angewachsen, die während des Festivals auf einer der rund zehn Bühnen auftreten werden. Der israelische Jazz-Star, Bassist und Sänger Avishai Cohen war im letzten Mai bereits in Hamburg zu sehen. Er gab ein herausragendes Konzert in der Laeiszhalle, bei dem sein Streichquartett „String Project“ eine wichtige Rolle spielte. Nun kehrt der charismatische Musiker mit seinem Klaviertrio zu hymnischem Folkjazz zurück, was nicht minder sehens- und hörenswert ist.
Weiterlesen … Zehn Neubestätigungen für das ELBJAZZ Festival – darunter Avishai Cohen, Raul Midón und das Andy Emler MegaOctet
"Mutations” ist Vijay Iyers erstes Album für ECM – eine Aufnahme, die die Wahrnehmung der kompositorischen Arbeit des Pianisten erheblich erweitern wird. Im Zentrum steht hier mit „Mutations IX“, eine für Streichquartett, Klavier und Elektronik eingerichtete Komposition. Ein aus verschiedenen Zellen und Fragmenten bestehendes Stück in großem Format, das durch viele unterschiedliche Stimmungen mäandert, von einem Moment auf den nächsten mal vorwärts drängend, dann wieder lyrisch und leuchtend, und so eine eigenartige Schönheit entwickelt.
Das gibt es selten, dass sich Vater und Sohn aus zwei musikalischen Richtungen – zwei unterschiedlichen musikalischen Vorstellungen kommend – so positiv ergänzen. Freilich, beim längeren Zuhören offenbart sich, dass der Generationsunterschied der einzige Unterschied ist. Ansonsten sind sie – wie kann es anders sein – aus dem gleichen Holz geschnitzt.
Multitalent und frisch gekürte Grammy-Gewinnerin Terri Lyne Carrington als Artist in Residence – Konzert und Master Classes inklusive!
Weil sie schon in jungen Jahren mit Jazzgrößen wie Dizzy Gillespie, Rahsaan Roland Kirk, Oscar Peterson und Joe Williams auf der Bühne stand, galt Terry Lyne Carrington als musikalisches Wunderkind. Heute ist ihre Liste der namhaften Referenzen schier endlos. Ob Diana Krall, Wayne Shorter, Herbie Hancock, Carlos Santana oder Dianne Reeves, immer galt sie als das umwerfende Talent am Schlagzeug.
Der dänische Jazz-Fotograf Jan Persson erhält den mit 15.000 Euro dotierten Preis; eine Ausstellung in Bremen zeigt sein Werk erstmals in Deutschland.
Das Gremium der jazzahead! hat entschieden: Der diesjährige jazzahead!-ŠKODA-Award geht an den Dänen Jan Persson. Damit wird die Reihe der bisherigen Preisträger erstmals um einen Fotografen erweitert. Jan Persson fotografiert seit über 50 Jahren Jazzmusiker und hat die Großen der Szene in seinen Schwarz-Weiß Fotografien festgehalten. Damit ist der Fotograf nicht nur Chronist dieser Musik, sondern auch Zeitzeuge, Wegbegleiter und nicht zuletzt Künstler.
Steven Kamperman, Sanem Kalfa and George Dumitriu carry you into an adventure of crossover grooves, hypnotizing melodies and playful improvisations.
Sie sind zwei Meister ihres Fachs und spielen bereits seit einigen Jahren zusammen: Pianist BRAD MEHLDAU und Drummer MARK GUILIANA. Unter dem Namen Mehliana haben sie nun ihr erstes Album aufgenommen, das selbst so manchen Brad Mehldau-Kenner überraschen dürfte, denn Mehldau ist hier nur selten wie gewohnt am Flügel zu hören, sondern brilliert auf einem Fender Rhodes und einem Synthesizer mit elektrischen Klängen. In der Zusammenarbeit mit Mark Guiliana, der die Drums und die Effekte bedient, erreicht das Duo eine Klangcharakteristik, das selbst für den Jazz als Novelty gelten darf.
Die preisgekrönte Jazz- und Weltmusik-Sängerin Gretchen Parlato war ein Mentor von Lauren Desberg seit sie ein Teenager war. Die aus Harlem stammende Sängerin Lauren Desberg nahm während ihrer Zeit am Berklee College of Music in Boston Gesangsunterricht von Parlato, und nach Ermutigung von Musikerkollegen nahm sie schließlich ihre 5-Track Mini-LP "Sideways" auf.
Ad hoc. Für den Augenblick gemacht, aus der Situation heraus. Einen treffenderen Titel hätte Dominic Miller fürs jüngste Album wohl nicht finden können, ging es ihm doch darum, die Spontaneität des kreativen Prozesses beim Musikmachen festzuhalten. Er wollte, dass die Lust an der freien Gestaltung nicht verloren geht und auch auf dem Tonträger noch spürbar bleibt, wie er betont: “Aus Erfahrung weiß ich, dass eine neue Idee oder ein neues Konzept beim ersten Mal so gut klingt wie danach nie wieder.
Rare oder gänzlich unveröffentlichte Aufnahmen der populärsten deutschen Modern Jazz Band, der "Hans Koller New Jazz Stars" von 1958, sorgfältig restauriert und gemastered von Radio-Tapes und Vinyl-EPs.
„Rhapsody in blue” die wohl mit populärste Klavierkomposition des 20. Jahrhunderts, von George Gershwin im Januar 1924 für zwei Klaviere komponiert und in ca. vier Wochen vollendet. Der Gitarrist Martin Müller, der eigentlich als Spezialist für brasilianische Gitarrenmusik gilt war schon immer von dieser Komposition begeistert und fertigte eine Transkription der Klavier Solo Version für klassische Gitarre an.
Am 1. März 2014 startet www.europejazzradio.eu
Europejazzradio ist ein neuer Sender für den ambitionierten Jazzliebhaber. Dieser Sender ist entstanden aus dem bekannten Sender ukjazzradio, der seit sechs Jahren bereits bei den Jazzfans in aller Welt bekannt ist. Für die Anfangsphase haben wir länderspezifische Programme in Englisch, Deutsch und Französisch. Die Moderatoren stellen die Jazzszene aus ihrem Land vor. In der zweiten Phase, ab April 2014, stehen viele interessante Features für den Hörer zur Verfügung, wie beispielsweise seine eigene Playlist erstellen. Nebenbei stehen Jazzkünstler zur Verfügung, welche ihre "Lieblingstitel" aus ihren Ländern vorstellen. Nach der Testphase kann sich der Hörer seinen Premium-Account einrichten.
Die niederländische Star-Harfenistin Lavinia Meijer ist auf der ständigen Suche nach neuem und außergewöhnlichem Repertoire für ihr Instrument. Nach ihrer Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Minimalisten Philip Glass inspirierte sie ein Treffen mit dem vielfach preisgekrönten, italienischen Komponisten Ludovico Einaudi zu ihrem neuen Album. Elf berührende Klavierstücke hat sie von ihm für die Harfe arrangiert. Im Vorfeld zu den Aufnahmen stand Einaudi ihr mit wertvollen Tipps zur Seite. „Er hob vor allem die Spontaneität und den Flow seiner Musik hervor“, erinnert sich Meijer. Auch diesen natürlichen „Flow“, dieses Fließende hat die Ausnahmeharfenistin nun bei ihrem Einaudi-Album „Passaggio“ magisch umgesetzt, mit dem sie zugleich ihr Debüt bei Sony Classical gibt.