Tägliche Neuigkeiten, Albumankündigungen, Festivalmeldungen, Interviews, Releases und Entwicklungen aus Deutschland, Europa und der weltweiten Jazzszene.

Wer tiefer einsteigen möchte, findet zu vielen Meldungen weiterführende Inhalte: detaillierte Album-Reviews, exklusive Interviews, ausführliche Konzert und Festivalreportagen und fundierte Künstlerbiografien. Unsere kuratierten Besten Jazz-Alben bündeln darüber hinaus die prägendsten Veröffentlichungen eines Jahres – als Orientierung in einer stetig wachsenden Jazzwelt.

Johnny La Marama - Il Purgatorio

Who, the hell, is Johnny La Marama, hieß es beim Debütalbum der gleichnamigen Band 2006. Jetzt fragt man sich: Where, the hell, is he? Wohin kommt wohl der Unhold? Genau! In die Hölle. Oder mindestens ins Fegefeuer. Völlig logisch also, dass Kalle Kalima, Chris Dahlgren und Eric Schaefer ihren fiktiven Desperado nach „Fire!“ und „Bicycle Revolution“ nun ins „Il Purgatorio“ schicken.

Wanja Slavin Lotus Eaters - For Very Sad and Very Tired Lotus Eaters

Wanja Slavin Lotus Eaters ist den Lotophagen gewidmet, einem Volk der griechischen Mythologie, das ganz der Welt abgewandt lebt. Die Musik ist eine Reise ins Innere und in einen Zustand abseits der Welt. Im Gegensatz zu den Namensgebern verfallen die Lotus Eaters dabei aber nicht in Lethargie sondern verwandeln düsteren Weltschmerz mit kraftvoller Dringlichkeit in faszinierende Musik. Die ist formal traditionell und doch begegnen die Lotus Eaters Erbe der Jazzgeschichte mit Selbstbewusstsein, adaptieren unterschiedlicher Stimmungen, Genres und Bilder, um sie klug und virtuos weiterzuentwickeln.

Subtone - Roswitha's Revenge

Wer schon mit Anfang 30 zu den Aushängeschildern der deutschen Jazz-Szene gehört und selbst einen Till Brönner ins Schwärmen geraten lässt, muss schon einiges zu bieten haben, um aus der Masse der täglichen Neuerscheinungen heraus zu ragen. Mit ihrem vierten Studioalbum Roswitha’s Revenge werden die fünf jungen Musiker von Subtone genau diesem Anspruch gerecht. Das neue Album ist offener und grooviger geraten als seine Vorgänger – hier und da auch eine Spur gewagter, komplexer, ohne jedoch unbekömmlich zu sein. Geblieben ist der typische, unverwechselbare Klang des Quintetts. Eine Art kammermusikalischer Jazz, dessen Sound maßgeblich von zwei Bläsern geprägt wird: Magnus Schriefl (Trompete und Flügelhorn) und Malte Dürrschnabel (Saxofon, Querflöte und Klarinette).

Nir Felder - Golden Age

Für den Gitarristen Nir Felder ist der Song die eigentliche Sache, um die sich alles dreht. Bei seinem Debütalbum "Golden Age" steht sein Können als Komponist und Songwriter im Vordergrund. Die Songs werden unterstützt von seiner atemberaubend virtuosen Technik - und nicht anders herum.

Torun Eriksen - Visits

Mit ihren bisherigen drei Alben “Glittercard” (2003), “Prayers & Observations” (2005) und “Passage” (2010) konnte sich Torun Eriksen als eine der unverwechselbaren Stimmen der aktuellen norwegischen Musik etablieren. Die von ihr selbst komponierten Songs waren stets direkt und persönlich, subtil und doch auch universell.

Pat Metheny Unity Group - Kin (<-->)

Es ist ein gutes Jahr her, dass Pat Metheny mit Chris Potter (Sax), Antonio Sanchez (Drums) und Ben Williams (Bass) eine Band ins Leben rief, die zum ersten Mal seit 1980 das Tenorsaxophon in der Vordergrund stellte. Die Unity Band sorgte dafür, dass der virtuose Gitarrist nicht nur frischen Wind brachte, sondern auch seinen 20. Grammy entgegennehmen konnte! Mit Multi-Instrumentalist Giulio Carmassi hat Metheny die spannende Formation nun um ein weiteres Mitglied ergänzt, das dem Sound der Gruppe eine größere Dimension verleiht – und einen neuen Namen verdient. Pat Metheny tat das Naheliegende und taufte die Band Unity Group.

Richard Schumacher - Right Of Way

Jazzfreunden ist Richard Schumacher durch viele erfolgreiche Konzerte und sein viel beachtetes Projekt Vibe Tribe bereits seit Jahren ein Begriff. Nach zahlreichen prominent besetzten, von der Presse hoch gelobten Vibe Tribe-Alben (u. a. mit Jack Bruce, Terri Lynn Carrington, Patrice Rushen, Russel Ferrante und Eric Bibb) und seinem Solo-Debüt „Waterlilys“ (2009), präsentiert Richard Schumacher nun sein zweites Album im Solo-Format, „Right Of Way“, das eindrucksvoll Zeugnis seiner musikalischen Entwicklung ablegt. Auch auf Right Of Way wird Schumacher von renommierten Gästen begleitet, die im Laufe der Jahre bewährter Zusammenarbeit zu Freunden geworden sind.

Niels Klein - Tubes And Wires

Niels Kleins „Tubes & Wires“-Quartett klingt tatsächlich so, als hätte er zusammen mit seinen Band-Mates Joe Zawinuls Diktum für dessen Gruppe Weather Report aus den 1970ern, „we always solo, we never solo“, in die Jetztzeit junger Improvisatoren aus Europa übertragen…. Und aller musikalischer Tiefgründigkeit zum Trotz besitzen Kleins Stücke Humor und klingen wie der Soundtrack für einen imaginären Comic-Strip. „Ein Sound, als würde man nachts im Urwald Autoscooter fahren,“ meint er.

Above & Beyond - Acoustic

Das britische Trio zählt seit Jahren zu den führenden Trance- und House-Produzenten / DJs mit weltweit exzellenter Reputation. 2013 spielten Jonathan "Jono" Grant, Tony McGuinness und Paavo Siljamäki ihre bekanntesten Hits zusammen mit einem 13-köpfigen Orchester in drei restlos ausverkauften Shows in Londons legendärer "Porchester Hall" und zwei ausverkauften Shows in Los Angeles neu ein.

Neubrandenburger Jazzfrühling - 2014

Bunt, abwechslungsreich und sehr international präsentiert sich der diesjährige Jazzfrühling in Neubrandenburg. Die Mischung von Jazz und Weltmusik verspricht einen spannungsvollen Bogen während der Programmtage. Mit Jasper van´t Hofs Pili Pili kommen die Pioniere des Weltmusik-Dance-Jazz in die Viertorestadt.

David Helbock's Random / Control - Think Of Two

Ist doch ganz einfach: Man nehme drei Musiker und drei Dutzend Instrumente, ein paar Lieblingsstücke, gehe ins Studio und spiele drauf los. Die Aufstellungsordnung des musikalischen Erlebnisparks von Random/ Control dürfte dabei das Komplizierteste der Zweitage-Session im Berliner Traumton-Studio gewesen sein. Beim „sportlichen Instrumentenwechseln“ sei es zu einigen „Unfällen“ gekommen, berichtet David Helbock. Davon ist auf seiner neuen CD allerdings nichts zu hören – ganz im Gegenteil! Erscheint Think of Two doch von einer spielerischen Leichtigkeit, die locker über alle Kulturen, Distanzen und Stile hinwegfegt.

Gregory Privat - Tales Of Cyparis

Mit 14 famos arrangierten Songs dieses Konzeptalbums erzählt Privat die tragische Geschichte von Cyparis, einem Gefangenen der 1902 in einem Verlies von Saint-Pierre, der damaligen Hauptstadt von Martinique, einsaß. Zu dieser Zeit brach der Vulkan Mount Pelée aus und legte Saint-Pierre in Schutt und Asche. Cyparis überlebte der Legende nach als Einziger schwer verletzt die Katastrophe und tourte fortan als Zirkus-Freak mit seinen zur Schau gestellten Verbrennungen durch die Welt. Seine Fähigkeit äußerst eloquent von dem Unglück zu berichten, bescherten ihm bizarren Ruhm.

Etienne Mbappe - Pater Noster

Bei vielseitig kreativen Künstlern ist es manchmal um so schwerer sie reduziert innerhalb ein paar Sätzen darzustellen ohne auch nur irgendetwas Wichtiges zu vergessen: Mit Etienne Mbappe haben wir so einen Fall: Großartiger Bassist, Komponist und Sänger aus Kamerun, der seit Jahrzehnten mit anderen großartigen Künstlern aufnahm oder sie auf Tour begleiten konnte. Mit seiner besonderer Technik, seiner Kreativität und seinem unglaublichen Sinn für Rhythmik kreiert er stets einen musikalischen Kosmos, der sie Grenzen von Jazz, Fusion&Funk, Rock und afrikanischen Roots aufhebt oder sie so nutzt, um seinen eigenen erdigen Sound – seine Lebenswelt – in musikalischer Form auszudrücken.

Michael Wollny - Weltentraum

Man könnte die Sache ganz einfach erzählen: Wie sich Michael Wollny und Eric Schaefer auf die Suche nach einem Bassisten machen, weil Eva Kruse eine Babypause einlegt. Wie sie auf Tim Lefebvre kommen, den Kollegen der US-Formation Rudder, mit dem man schon gemeinsam auf JazzToday-Tour war, der auch bereits an der Seite von Wayne Krantz und Bill Frisell spielte und gerade weil er in seinem Naturell, seinem Klang sowie auf Groove geeichten Spiel so ziemlich das Gegenteil von Kruse darstellt. Wie man sich auf einer kleinen Tour einspielt, um das Album vorzubereiten, das jetzt als „weltentraum“ vorliegt.

Malia & Boris Blank - Convergence

Malia hat ihr neues Album mit dem Schweizer Produzenten Boris Blank aufgenommen. Den Titel "Convergence" übersetzt man mit “Zusammenströmen” oder “Annäherung”. Und genau darum geht es auf diesem Album in mehrfacher Hinsicht: Um das Zusammenströmen der unterschiedlichen Ideen dieser beiden Künstler, das Zusammenwirken von Blanks elektronischen Klängen und Malias organischer Stimme, die Annäherung der souligen Jazzsängerin an die Electro-Szene, in der Boris Blank mit dem Duo Yello seit vielen Jahren tonangebend ist und sich als kühner Pionier des Samplings einen Namen machte.

Giora Feidman - Klezmer Meets Jazz

Feidmans neues Programm ist eine spannungsreiche Mischung aus Jazz und Klezmer, gespielt von virtuosen Instrumentalisten, die sich allesamt in der Musikwelt einen Namen gemacht haben. Der inzwischen 77-jährige Feidman, eine lebende Legende, und seine Mitmusiker haben eine musikalische Auswahl eingespielt, bei dem schon der Titel neugierig macht. Was kommt wohl dabei heraus, wenn ein erfahrener Orchestermusiker, der die jiddische Volksmusik salonfähig gemacht hat, auf einmal mit dem Jazz flirtet? Schon nach dem ersten Stück wird klar, dass sich das Experiment gelohnt hat.

Nils Landgren - Eternal Beauty

Nicht nur der Posaunist Nils Landgren hat sich - ob mit seiner Funk Unit, mit Bigbands oder an der Seite der Großen des Jazz - in den vergangenen Jahrzehnten eine riesige Fangemeinde erspielt, auch der Sänger Nils Landgren. Unverwechselbar ist seine helle, rauhe, trotzdem weiche Stimme, und wie geschaffen für Balladen. Abgesehen von seiner Weihnachtsanthologie „Christmas With My Friends“ war sie zuletzt vor zwei Jahren auf „The Moon, The Stars And You“ zu bewundern. Die Mondsucht des Jazz gab hier das Thema vor, bunt war nicht nur die Song-Auswahl, sondern auch die Liste der Gäste von Joe Sample und Steve Gadd bis Joao Bosco und Richard Galliano. Andererseits hatte Landgren hier eine Rhythmusgruppe gefunden, die sich blind verstand. Neben seinem langjährigen Weggefährten Lars Danielsson an Bass und Cello sowie dem Viktoria-Tolstoy Schlagzeuger Rasmus Kihlberg ein nun auch als feinfühliger Begleiter überzeugender Michael Wollny am Klavier.

Piho Hupo - Foump

Piho Hupo ist das Free-Jazz-Quartett um Rolf Pifnitzka. Seit den frühen 1980er-Jahren fordert der Hamburger Saxofonist, der auch bei Tisch 5 spielt, seine Zuhörer mit brutalen Klängen heraus. Auf dem Album "Foump" ist er zusammen mit Jörg Hochapfel (Klavier, Synthesizer, Harmonika), John Hughes (Kontrabass) und Chad Popple (Schlagzeug, Percussion, Vibrafon) zu hören. Jeder der vier Musiker reizt die Möglichkeiten seines Instruments bis an die Grenzen aus, sodass sich ein völlig eigenständiger Sound entfaltet. So entstehen Improvisationen in höchster Form. Es gibt kein Grundthema, keine Komposition, an der sich festgehalten wird. Nein, niemand weiß zu Beginn, was passieren wird.

SOFIA – Support of Female Improvising Artists

Die Jury stand vor einer großen Herausforderung, als es darum ging, sechs Mitglieder für die erstmalige SOFIA-Band auszuwählen. Aus den zahlreichen hochqualifizierten Bewerbungen aus den Ländern Schweiz, Frankreich und Deutschland ist nach langer Diskussion die Wahl auf zunächst sechs junge Frauen gefallen, die jede für sich musikalische Raffinesse, Charakter und Esprit mitbringen. Die Bewerbungen waren allerdings so gut, dass die Jury nicht umhin kam, die ursprüngliche Zahl von sechs Bandmitgliedern kurzerhand um eine weitere Person zu vervollständigen. Prämisse war neben der individuellen Qualifikation der einzelnen Musikerinnen auch eine Formation zusammen zu stellen, deren Zusammenspiel das Besondere erwarten lässt.

Reichenberg GUITAR MASTERS 2014

6. Reichenberg GUITAR MASTERS 2014 - 22.03.2014
Wir freuen uns auf hochklassige Musiker, die nicht nur solistisch brillieren, sondern in den unterschiedlichsten Konstellationen auftreten werden mit dem krönenden Abschluß einer gemeinsamen Session . Mindestens 5 Stunden Gitarrenzauber vom Feinsten erwartet die Zuhörer, von Fingerstyle bis zum grenzüberschreitenden Jazz.

Paul Millns - Gone Again

"Gone Again" bezieht sich auf das vermeintlich greifbar nahe und doch unerreichbare. Im Titelsong meint es etwas Göttliches, das gerade aus dem Blickfeld gerät und hinter der nächsten Ecke verschwindet. Es sind die Reisen, die man auf der Suche nach dem Sinn des Lebens unternimmt. Die Suche nach einer Einzigartigkeit, so auch in Beziehungen, die selten erreicht werden kann, da man längst Ausschau nach dem nächsten, perfekten Ziel hält. Die Hochs und Tiefs dieser Reisen haben es in sich - manchmal glaubt man, man habe das Ziel in Sicht, doch wenn man ihm entgegenstolpert, ist es "gone again".

Florian's Poser Brazilian Experience - Surfing The Clouds

"Surfing The Clouds" - ein neues Album voll zupackender Brazil-Rhythmen und herrlich klangvoller Balladen von der New Yorker BrazilJazz Group BRAZILIAN EXPERIENCE des Vibraphonisten Florian Poser. Seit ihrer letzten Veröffentlichung („Live in Berlin“, 2006) hat sich die Gruppe kontinuierlich auf Tourneen präsentiert und neues Material erarbeitet. Auf dieser CD befindet sich nun die Essenz dieser letzten sieben Jahre. Vor allem sind auf ihr auch die spannenden Bearbeitungen von Themen von J. S. Bach und W. A. Mozart zu hören, deren sich BRAZILIAN EXPERIENCE in den letzten Jahren in einer ganz besonderen, brazil-typischen Weise angenommen hat.

Christof Sänger - Willow Weep For Me

Christof Sänger machte 1989 als Finalist des "Concours International de Piano Jazz" international auf sich aufmerksam. Solotourneen durch Lateinamerika, USA und Kanada folgten. Nach seinem deutschen Trio (C. Kaphengst, H. Köbberling), gründete er mit Al Foster, Georg Mraz und Tony Lakatos sein internationales Quartett; Bruno de Filippi und Paquito D`Rivera verpflichteten ihn für Konzert- und Aufnahmeprojekte.

Caroll Vanwelden - Don't Explain

Spätestens seit ihrem Album Sings Shakespear Sonnets ist die Belgierin Caroll Vanwelden hierzulande dem Schatten eines Geheimtipps entstiegen. Auf Don’t Explain – Songs of the 40ies kredenzt die Sängerin ein Potpourri ihrer beliebtesten Lieder aus den 40ern auf ihre eigene Art und Weise: Ihre verzaubernde Stimme schwebt über den Liedern, neue Arrangements verleihen den Stücken neue Frische.

Norma Winstone , Glauco Venier , Klaus Gesing - Dance Without Answer

Die große britische Jazzsängerin Norma Winstone wirft für ihr drittes ECM-Album mit dem italienischen Pianisten Glauco Venier und dem deutschen Klarinettisten und Saxophonisten Klaus Gesing ihr Netz auf der Suche nach musikalischem Material erneut weit aus: Neben neuen eigenen Songs von Winstone / Gesing und von Venier interpretiert das Trio auch Stücke der Singer-Songwriter Nick Drake, Fred Neil und Tom Waits. Sie finden genauso einen frischen Ansatz für Madonnas „Live To Tell“ und Dave Grusins „It Might Be You“ wie für Ralph Towners „A Breath Away“ (nun mit einem Text von Norma Winstone) und „Bein’Green“, ein Kinderlied, das einst durch die Interpretationen von Frank Sinatra, Stan Kenton, Ray Charles und anderen den Status eines Jazzstandards bekam.

Projekt Jazzdatenbank NRW. gestartet

Das von nrwjazz lange angekündigte und geplante Projekt Jazzdatenbank NRW. läuft jetzt an. Ab sofort können sich alle Jazzmusiker mit Lebensmittelpunkt NRW, Formationen mit mindestens zwei Musikern aus NRW, Spielstätten und Veranstalter mit Standort NRW beim Jazzportal nrwjazz.net eintragen. Der Veröffentlichungstermin der Jazzdatenbank im Internet, deren Zugang kostenlos sein wird, ist bereits für Ende Februar 2014 geplant.

Frantic Percussion Ensemble - Wheeled

Sie sind fieberhaft auf der Suche nach neuen Grooves, Klängen und Medien, rasend vor Neugier beim Entdecken und Erforschen neuer perkussiver Welten, außer sich vor Spielfreude auf der Straße und auf der Bühne– die sieben Musiker des „frantic percussion ensemble“ aus Lüneburg/Deutschland. Sie sind jung, frech, besitzen Können, Leidenschaft und den herrlichen Charme des Unverbrauchten – kurzum: frantic percussion hat die Lizenz zum Atemrauben und Mitreißen. Ganz legal.

Kristin Skaare - Er

"Er" (auf Deutsch: "ist") ist eine instrumentale Platte, auf der neben Geigen und Perkussion Skaare am Flügel im Mittelpunkt steht. Die Produktion bietet genügend Raum für den Hörer, sich selbst mit einzubringen - im Gegensatz zu den meisten Produktionen im Radio, die einen einfach nur erschlagen wollen. Dementsprechend wurde hier zugunsten eines reinen Klangbildes auf Kompression und andere Manipulationstechniken verzichtet.

Tord Gustavsen - Extended Circle

Auf seinem sechsten ECM-Album, im Juni 2013 in Oslo aufgenommen, hebt der norwegische Pianist seine Musik mit ruhiger Selbstsicherheit auf die nächste Entwicklungsstufe. Gustavsens Quartett mit Tore Brunborg, Mats Eilertsen und dem langjährigen Weggefährten Jarle Vespstad ist zu einer Gruppe gereift, deren Zusammenspiel seine Stärke aus der Zurückhaltung bezieht und dabei geduldig die Musik in immer neue Höhepunkte steigert.