Wer tiefer einsteigen möchte, findet zu vielen Meldungen weiterführende Inhalte: detaillierte Album-Reviews, exklusive Interviews, ausführliche Konzert und Festivalreportagen und fundierte Künstlerbiografien. Unsere kuratierten Besten Jazz-Alben bündeln darüber hinaus die prägendsten Veröffentlichungen eines Jahres – als Orientierung in einer stetig wachsenden Jazzwelt.
Olivia Trummer – seit mehreren Jahren bewegt sich die Künstlerin im Spannungsfeld der beiden Metropolen New York City und Berlin. Geboren und aufgewachsen ist die Komponistin, Sängerin und Pianistin in Stuttgart in einem hochmusikalischen Umfeld, von dem sie selbst voller Freude und Dankbarkeit spricht. Olivia Trummer als Musikerin zu erleben heißt, sich umhüllen zu lassen vom Zauber ihres persönlichen Universums - und man taucht gerne ein in ihre musikalischen Welten: Olivia Trummer schafft es im lauten Trubel eines New Yorker Cafés mit einem einzigen Klavierakkord aufmerksame Stille einkehren zu lassen.
Über die damals 38-Jährige ("mit dem Gesicht einer 50-Jährigen", wie der Kritiker Werner Burkhardt sie wenige Tage zuvor in der Hamburger Ernst-Merck-Halle erlebt) können die Besucher des Konzerts im Programmheft lesen: "Billie Holiday gestaltet selbst in banalen Songs Kunstwerke von einer Intensität, die sie zu einer der größten lebenden Künstlerinnen unserer Zeit machen."
Mit "Circuit Rider" setzt der Kornettist Ron Miles die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Gitarristen Bill Frisell und Schlagzeuger Brian Blade fort. Das neue Album "Circuit Rider" ist die logische Weiterführung des Vorgängeralbums: Der einzigartig lyrische Klang des Kornettspiels von Ron Miles prägt die vermeintlich einfachen und doch höllisch schwer zu spielenden Kompositionen.
Um so erfolgreiche wie anspruchsvolle Künstler wie Gregory Porter, Melody Gardot und Sophie Hunger dazu zu bewegen, bei einem Tribute-Album mitzuwirken, muss das Thema schon einiges Gewicht haben. Und das hat es bei “‘Round Nina”, der ersten musikalischen Huldigung der zwar vor elf Jahren gestorbenen, aber dennoch unsterblichen Nina Simone. Sie war die letzte der ganz großen Jazzdiven und hat bis heute nichts von ihrer Faszination eingebüßt.
Vor zwei Jahren legte das von Joshua Redman gegründete Quartett James Farm ein so überzeugendes wie überraschendes Debüt vor, das sich durch enormen Einfallsreichtum auszeichnete. Nun folgt das zweite Album City Folk , das am 7.11. über Nonesuch Records veröffentlicht wird. City Folk brilliert mit zehn neuen Kompositionen, die von allen vier Mitgliedern der im Kollektiv arbeitenden Band geschrieben wurden: Saxophonist Joshua Redman, Pianist Aaron Parks, Bassist Matt Penman und Drummer Eric Harland. "Das erste Album war eher eine Art Vorschlag, fast eine Frage: Was ist James Farm?", so Redman. "Das zweite Album ist in gewissem Sinne ein Teil der Antwort."
Für Michael Wollny ist das Album „Weltentraum“ und die damit verbundene Tournee der bisherige Höhepunkt einer einzigartigen Karriere. Begonnen hat alles 2004, als mir jemand auf der „Jazz Baltica“ in Salzau eine gebrannte CD zusteckte, die ich erst einige Zeit später hören konnte und meine Entdeckernase sofort anschwellen ließ. Aber ich wusste zunächst nicht, wer sich hinter der mysteriösen Aufschrift auf der CD verbarg: [em]. Obwohl ACT damals schon inzwischen mit Esbjörn Svensson und weiteren großartigen Tastenlöwen wie Joachim Kühn und Richie Beirach reich beschenkt war, ließ mir diese Musik keine Ruhe.
„The Dark Side Of The Moon“, das 1973 erschienene Meisterwerk von Pink Floyd, ist mit über 50 Millionen verkauften Exemplaren eines der meistverkauften Rockalben aller Zeiten. Ein Monolith in der Musikgeschichte, ein Geniestreich. Es braucht schon einen besonders kreativen Kopf, einen Querdenker und Ausnahmemusiker, um dem Monumentalwerk neue Impulse zu verleihen - so jemanden wie Nguyên Lê. Der in Paris lebende Gitarrist vietnamesischer Herkunft hat bereits in der Vergangenheit mit “Purple - celebrating Jimi Hendrix” und seinen Interpretationen von Cream bis Led Zeppelin auf “Songs Of Freedom” eindrucksvoll bewiesen, wie er Material der Rockgeschichte in seinen musikalischen Kosmos überführen kann. Gemeinsam mit dem britischen Arrangeur Michael Gibbs hat Lê nun das legendäre Album für die NDR Bigband umgesetzt.
Der Pianist und Komponist Wolfgang Torkler geht seit seinem Studium in Dresden und am Berklee College Boston/USA konsequent seinen Weg. Bossa Nova aus Brasilien, amerikanischer und skandinavischer Jazz, kubanische Polyrhythmik, diese großen Themen berührt Wolfgang Torkler im Bandkontext mit spielerischer Leichtigkeit, großen Ideenreichtum und einer Bühnenintensität, die ihresgleichen sucht.
Mit gerade einmal 22 Jahren hat Nina Attal in den vergangenen sechs Jahren mehr als 300 Live-Konzerte zu Buche stehen. Ihre begeisternden Auftritte zum Beispiel beim Montreal Jazz Festival oder dem Elbjazz Festival in Hamburg festigten ihren Status als „aufsteigender Stern der französischen Musikszene“.
Die Tony-nominierte, Platinum ausgezeichnete Songwriterin und Theater World Award-Gewinnerin Ann Hampton Callaway ist auf der Höhe ihrer stimmlichen Kräfte. Jene magischen Kräfte zeigte sie bei einer magischen Nacht im weltberühmten Jazz At Lincoln Center's Dizzy's Club Coca Cola. Eine liebevolle Hommage an die große Sarah Vaughan im Geist der Divine One, die keine andere noch lebende Sängerin kann.
Lisa Wahlandt, die wandlungsfähige Sängerin und „eine der faszinierendsten Jazzstimmen Europas“ (Welt am Sonntag), die immer wieder beweist, dass „Jazz wie Champagner sein kann, prickelnd und doch gehaltvoll“ (Financial Times), und die mit ihrem Marlene Dietrich-Programm sowie mit leidenschaftlichen Bossa Nova-Affairen in Zusammenarbeit mit Mulo Francel von Quadro Nuevo und zuletzt auch mit ihrer zweiten Enja CD „Wowowonder“ das Publikum und die Kritiker begeisterte und gerade ein erfolgreiche Korea Tour (im Süden des Landes) absolvierte, trifft bei Die Drei Damen auf zwei ebenso vielseitige und erfolgreiche Musikerinnen.
Das norwegische Trio Jokleba, gegründet 1990, hat sich als eine der unberechenbarsten Gruppen der norwegischen Szene etabliert. Das vorliegende Album ist das fünfte von Jokleba, aber das erste für ECM. Die alten Freunde Jorgensen, Balke und Kleive arbeiten in ihrem kollektiven Spiel besonders mit Puls, Farbe und Textur, und heben dabei Elektronik, Trompete und Stimme hervor – in frei improvisierten Stücken, die auf die Zusammenhänge zwischen Inspiration und seelischer Instabilität anspielen.
Lumen Drones ist die faszinierende und kraftvolle Gemeinschaftsarbeit des Meistes an der Hardangerfiedel, Nils Økland, mit Per Stainar Lie und Ørian Haaland, ihres Zeichens Gitarrist beziehungsweise Schlagzeuger in der norwegischen „Post-Rock“-Band The Low Frequency In Stereo. Die Beteiligten beschreiben ihr Projekt als psychedelische Drone-Band, aber ihre stilistische Bandbreite ist enorm und löst vielfältige musikalische Assoziationen aus.
Nach fünf Studioalben, veröffentlicht triosence mit „One Summer Night“ auf Mons Records ein ganz besonderes Live-Album – und das gilt sowohl für den musikalischen Inhalt, als auch für die Entstehungsgeschichte dieser Produktion. So beschreibt die Stückauswahl auf „One Summer Night“, ausgenommen die brandneue Komposition The Road Ahead, zwar ein „Best-Of“ aller bislang erschienen triosence-Alben, präsentiert sie jedoch in völlig neuen, ungehörten Arrangements.
Neues Album. Neues Bühnenprogramm. Erneut ein einmaliges Sujet. Götz Alsmann setzt seine musikalische Weltreise mit dem zweiten Teil seiner laufenden Trilogie fort, dem Studioalbum "Götz Alsmann Am Broadway", das auf dem Universal-Jazzlabel Blue Note am 24. Oktober 2014 veröffentlicht wird.
Seit ihren Zeiten als Elektro-Pop-Diva bei den Eurythmics hat Annie Lennox als Solistin erfolgreich in vielen Musik-Stilen reüssiert, von Pop und Rock bis hin zu Titelsongs zu Filmen wie "Herr der Ringe" und "Dracula". Nur an ein Genre hat sie sich bislang noch nicht heranwagt: die Song-Klassiker vom Anfang des vergangenen Jahrhunderts, der Zeit als noch Blues und Jazz den Takt angaben. Jetzt hat sie den Mut gefasst hat, sich den legendären Songs zuzuwenden, die Billie Holiday, Nina Simone, Ella Fitzgerald und andere Legenden zu Evergreens machten. Es hat sich gelohnt!
The Brand New Heavies gelten als britische Musikinstitution. Mit ihrer erfrischenden Mischung aus Jazz, Funk und Soul bringen sie seit jeher weltweit die Massen zum Tanzen. Zu Recht. Anfang der 90er katapultierte sich die Band an die Spitze der Charts und prägte mit Mitstreitern wie Incognito und Jamiroquai das Acid Jazz- Genre. 16 Top 40-Singles und über 2 Millionen verkaufte Alben sprechen eine deutliche Sprache.
Zwei wahre Gitarren-Helden in ihren jeweiligen Bereichen - Eric Johnson im Rock und Mike Stern im Jazz - zum ersten Mal auf einem gemeinsamen Album. Gitarrenliebhaber aller Couleur werden Staunen, wie die beiden beindruckenden Gitarren-Virtuosen hochprozentige Licks servieren. Das Album wurde im Studio live aufgenommen, um die Spannung, Energie und Musikalität einzufangen. Vollgepackt mit spannenden Gitarren-Salven und temperiert mit unheimlich lyrischer sechs Saiten-Arbeit zweier der angesehensten Gitarristen ihrer Generation.
Ketil Bjornstads Passion für die metaphysische Dichtung des englischen Poeten John Donne (1572 – 1631) ist eine lebenslange Angelegenheit. Seine Vertonungen von Donnes Versen haben zu Aufnahmen wie The Shadow, Grace und dem ECM-Album The Light geführt.
Neu bei Jazz-Fun.de - Jazz Videos
Bobby McFerrin beim Menuhin Festival - Kirche Saanen - aufgenommen am 19.07.2014
Das Konzert Video wurde veröffentlicht mit freundlichen unterstützung von szenik.eu einem zweisprachigen Webmagazin aus Straßburg, das seine Leser über kulturelle Veranstaltungen im Oberrheingebiet (Deutschland, Frankreich, Schweiz) informiert.
Neue Version für Orchester & Chor. Die französische Band-Legende des Progressive-Rock, Magma, hat einen Vertrag mit dem harmonia-mundi-Label Jazz Village unterzeichnet. Im Lauf der nächsten 18 Monate sollen eine große Anzahl an Wiederveröffentlichungen auf CD und Vinyl, aber auch einige neue Werke erscheinen. Am Anfang steht eine Neuaufnahme des groß-dimensionierten Stücks »Rïah Sahïltaahk« als Mini-Album auf CD und LP.
Drei Vögel musizieren auf dem neuen Cover von Elektro-Jazz-Pionier und Album-Bestseller („New Conception Of Jazz“, „It’s Snowing On My Piano“) Bugge Wesseltoft. Diese drei Vögel sollen Keyboarder Bugge Wesseltoft, Elektronik-Spezialist Henrik Schwarz und Bassist Dan Berglund darstellen, die hier zwar weder zwitschern noch singen, aber dennoch mitreißend schönen elektronisch / akustischen Ambient-Jazz fabrizieren.
Zwei ganz Große haben vor kurzem die Jazzwelt verlassen: Bassist Charlie Haden im Juli 2014, Gitarrist Jim Hall im Dezember 2013. Dieses postume Album, live mitgeschnitten 1989 beim Montreal Jazz Festival, ist ein einzigartiges Tondokument zweier Meister des modernen kammermusikalischen Jazz im sensiblen, swingenden Zusammenspiel.
Berlin, 08. Oktober 2014 | Nach 16 Jahren Pause lässt die Union Deutscher Jazzmusiker eine alte Tradition wiederaufleben: Das 22. UDJ JazzForum findet vom 20. bis 21. November im Stadtgarten Köln statt. Mit hochklassigen Konzerten, hochkarätig besetzter Podiumsdiskussion, Workshops und Raum für regen Austausch ist für Jazzfans und Jazzmusiker gleichermaßen viel geboten. Partner des Projekts sind neben dem Stadtgarten Köln die Hochschule für Musik und Tanz Köln, das Jazzinstitut Darmstadt und das KLAENG Jazzkollektiv. Medienpartner sind die Zeitschrift Jazz thing und der Deutschlandfunk.
Brandford Marsalis zählt ohne Frage zu einem der besten Jazz-Saxophonisten aller Zeiten. Das Album "In my Solitude" zeigt ihn auf eine selten zu hörende Art und Weise: Bislang wurde nur wenigen Künstlern die Ehre zu Teil, in der berühmten Grace Cathedral in San Francisco spielen zu dürfen. Brandford Marsalis ist einer davon. In dem Solokonzert spielte er eine faszinierende Kombination von klassischen Werken (Oboenkonzert von C. Ph. E. Bach), Jazzstandards und Improvisationen.
Bill Frisell zählt ohne Frage zu einem der besten und einflussreichsten Gitarristen der Welt und genießt als Meister der Klangfarben Kultstatus! Mit seinem neuen Album "Guitar In The Space Age!" wendet er sich wieder der Musik zu, die einst seine Fantasie beflügelte.
Johanna Borchert legt mit ihrem neuen Album "FM Biography" eine zwischen Pop und Avantgarde verortete Songplatte vor, die sie gemeinsam mit großartigen Musikern wie Fred Frith, Julian Sartorius und Shahzad Ismaily eingespielt hat.
Zwei Stunden Hörvergnügen mit Mr. Redhorn auf zwei CDs mit Maceo Parker, Brecker Brothers, Joe Sample, Roy Hargrove, Fred Wesley, Ray Parker Jr., Bernard Purdie, Till Brönner, Rigmor Gustafsson, Ida Sand, Esbjörn Svensson, Lars Danielsson, Per Ruskträsk Johansson, Magnum Coltrane Price, Magnus Lindgren, Wolfgang Haffner, Michael Wollny, NDR Bigband und vielen mehr.
Der mittlerweile mehr als 20 Jahre alte Eric Dolphy-Klassiker "Still Out To Lunch", damals eingespielt von Freddie Hubbard, Bobby Hutcherson, Richard Davis und Tony Williams, erstrahlt hier in neuem Gewand, durch Russ Johnson gehuldigt und als Bandkonzept neu interpretiert.
Auf dem vierten ECM-Album des Wasilewski Trios gibt es einen besonderen Gast, den lyrisch spielenden schwedischen Saxofonisten Joakim Milder, den die drei Polen von seiner Mitwirkung an Tomasz Stankos Litania-Projekt her kennen. Zu den Affinitäten, die die vier hier beteiligten Musiker gemeinsam haben, gehört auch die Liebe zur Musik von Krzysztof Komeda. dessen Thema „Sleep Safe and Warm“, einst für Roman Polanskis Film „Rosemary’s Baby“ geschrieben, taucht hier wieder auf. Wie immer kombiniert das Wasilewski Trio eigene Kompositionen – ausgesprochen melodiöse neue Stücke von Marcin (darunter zwei Variationen des Titelstücks) – mit einer kühnen Auswahl an Coverversionen: Herbie Hancocks „Actual Proof“, „Message in A Bottle“ von The Police, und Slawomir Kurkiewicz‘ Arrangement einer Komposition von Grazyna Bacewicz.
Jamie Cullum präsentiert mit "Interlude" sein erstes Jazz-Album seit "Twentysomething" (2003). Mit seinen letzten Veröffentlichungen hat Jamie Cullum wie kein anderer auf leichte und zugleich energiegeladene Weise der Popmusik den Jazz eingehaucht. Der leidenschaftliche Live-Musiker begeisterte mit seinen Alben "Twentysomething" (2003), "Catching Tales" (2005), "The Pursuit" (2009) und zuletzt "Momentum" (2013) das Publikum rund um den Globus.
Außergewöhnliche Künstler / innen rechtfertigen außergewöhnliche Maßnahmen. Madeleine Peyroux ist eine außergewöhnliche Künstlerin und "Keep Me In Your Heart For A While: The Best Of Madeleine Peyroux" ist gleich in mehrfacher Hinsicht eine außergewöhnliche Compilation.