Wer tiefer einsteigen möchte, findet zu vielen Meldungen weiterführende Inhalte: detaillierte Album-Reviews, exklusive Interviews, ausführliche Konzert und Festivalreportagen und fundierte Künstlerbiografien. Unsere kuratierten Besten Jazz-Alben bündeln darüber hinaus die prägendsten Veröffentlichungen eines Jahres – als Orientierung in einer stetig wachsenden Jazzwelt.
Seit fünf Dekaden genießt Jeff Beck den Ruf als außergewöhnlicher und bahnbrechender Gitarrist und Musiker und konnte im Lauf seiner Karriere alle wichtigen Preise der Musikwelt entgegennehmen. Gleich zweimal wurde er in die Rock’n`Roll Hall Of Fame aufgenommen: 1992 als Mitglied der Yardbirds und 2009 als Solokünstler. Das Rolling Stone Magazine (US) zählte ihn zu einem der „100 besten Gitarristen aller Zeiten“, und nicht weniger als 8 Grammys wurden ihm im Laufe seiner Karriere verliehen. Als Gastmusiker hat er an Sessions mit fast allen großen Namen des Soul, Blues und Rock teilgenommen, von Stevie Wonder und Buddy Guy bis hin zu Tina Turner und Mick Jagger.
Sagen Ihnen Henryk Vars (manchmal auch Wars geschrieben) oder Bronisław Kaper was? Wer, bitte schön? Nun, die beiden Schlager- und Filmkomponisten polnischer Herkunft, die im 20. Jahrhundert zunächst zuhause, dann in der Traumfabrik Hollywood Karriere machten, dürften heutzutage allenfalls noch Soundtrack-Spezialisten namentlich geläufig sein, deren Musik sind aber sicher die meisten von uns schon einmal begegnet. Jedenfalls dann, wenn man Filme wie “Lassie – Held auf vier Pfoten”, “Der gläserne Pantoffel”, “Meuterei auf der Bounty” oder die TV-Serien “Flipper”, “Daktari” und “FBI” gesehen und dabei ein wenig auf die Klangbegleitung von Vars bzw. Kaper geachtet hat. Mit seinem Audiofeeling Trio und Gast-DJ Mr. Krime setzt Pianist Paweł Kaczmarczyk den großen Landsleuten jetzt ein Denkmal in Tonträgerform, sein Album “deconstructiON” ist eine respektvolle Jazzhommage an deren Schöpfergeist.
Die vier Musiker Hermann Kock (drums), Moritz Grenzmann (bass), Manuel Seng (piano) und Judith Erb (vocals) haben bereits mit anderen Künstlern europaweit getourt und sind als Recording Artists auf unzähligen CD und Radio- Produktionen vertreten. Mit Judith Erb hat die Band eine der interessantesten und ausdrucksstärksten Stimmen bundesweit dabei. Sie hat an der FMS Jazz und Popularmusik studiert und mehrere Preise bei Bandwettbewerben gewonnen.
Kenny Garrett ist dafür bekannt, dass er die Leute auf seinen Konzerten zum Tanzen bringt. Dieses Gefühl, diese Atmosphäre hat der Saxofonist, Komponist und Arrangeur 2016 einmal mehr auf eine CD bzw. LP gebannt: »Do Your Dance!« lautet der bezeichnende Titel seines neuen Albums.
Bereits im zarten Alter von 12 Jahren beginnt Giulio Stracciati Gitarre zu spielen. Er entdecke schnell seine Leidenschaft für die Jazz-Gitarre und es folgten Teilnahmen an Workshops mit Jazz-Größen wie Jim Hall, John Scofield, Mike Stern, Pat Metheny, Mick Goodvick. Mit 18 Jahren beginnt er in Italien aufzutreten. 1992 erscheint seine erste CD, mit der er sich national und international einen Namen verschafft, er wird als bestes Nachwuchstalent zu vielen Jazz-Festivals eingeladen. Bis heute sind 13 CDs unter seinem eigenen Namen herausgebracht worden. In 60 CDs tritt er als Sideman auf. Seit 25 Jahren unterrichtet er Jazz-Gitarre, Improvisation und Combo-Klassen in der “ Siena Jazz -Nationalen Hochschule für Musik”.
Lilianna Wysocki sorgt mit Light Jazz & Lounge Bossa Nova für erstklassiges Entertainment. Ob mit Eigenkompositionen oder mit eigenwilligen Interpretationen von Jazz Klassikern & Popsongs: Immer lassen uns Liliannas Stimme & Performance den Sand zwischen den Zehen spüren und einen Cocktail auf den Lippen schmecken.
Schon über sechs Jahre spielen Henning Sieverts und Samuel Rohrer in Christian Weidners Band. Achim Kaufmann ist seit mehr als vier Jahren dabei. Eine lange, konstante Partnerschaft: eine, aus der inspirierte Musik erwächst, getragen von der Magie der Intuition. Vielfältige Schattierungen zwischen Hell und Dunkel erforschen diese Töne – in Every Hour of the Light and Dark.
Nachdem sich Stefano Bollani zuletzt mit den Werken von Frank Zappa auseinandergesetzt hat, geht die musikalische Reise auf seinem neuen Album »Napoli Trip« nun in die Heimat des Jazzpianisten: Italien.
Für »Beginning Of A Memory« hat der geschätzte und lebenslustige Jazz-Drummer und Komponist Matt Wilson all diejenigen Musiker zu einer großen und vergnügten Familie vereint, mit denen er in der Vergangenheit gerne und viel zusammengespielt hat. Mithin sind das ein Dutzend Mitglieder des Matt Wilson Quartets sowie von Arts & Crafts und Christmas Tree-O.
Jacob Collier gilt als einer der originellsten, markantesten, und talentiertesten jungen Musiker unserer Zeit. Der gebürtige Londoner kombiniert in seiner Musik Elemente von Jazz, A Cappella, Groove, Folk, Trip-Hop, klassischer oder brasilianischer Musik, Gospel, Soul und Improvisation (um nur einige zu nennen) und schafft damit eine Soundwelt, die auf sehr einzigartige Weise nach »Jacob Collier« klingt.
ELBJAZZ Festival 2017: VVK-Start am 05.07.16
Ab 5. Juli 2016 um 14:00 Uhr, startete der Vorverkauf für das ELBJAZZ Festival 2017. Die kommende, siebte Ausgabe des internationalen Jazzfestivals findet am 2. und 3. Juni 2017, am Pfingstwochenende, erneut im Hamburger Hafen statt. Es gibt sowohl Tagestickets für den Festivalfreitag bzw. -samstag als auch Zweitagestickets.
Weiterlesen … ELBJAZZ Festival ist zurück!
Das Album bietet eine breite Palette von Emotionen und fragile wie explosive Elemente. Makiko Hirabayashi und Bob Rockwell kamen aus Japan und USA nach Kopenhagen und sind seitdem aktive Mitglieder der dänischen Jazz-Szene. Als Duo hatten sie ihren ersten Auftritt im Jahr 2011 bei einem Benefizkonzert für die Tsunami-Opfer von Fukushima.
Peter Erskine gilt noch heute als einer der vielseitigsten und meistbeschäftigten Jazzschlagzeuger der Welt. Bekannt wurde er vor allem als Mitglied von Weather Report. Pianist John Taylor konnte bereits Arbeiten mit Jan Garbarek, Gil Evans und vielen Weiteren vorweisen, als schließlich Palle Danielsson am Kontrabass das Trio komplett machte. In Danielssons Vita stehen unter anderem Kollaborationen mit Keith Jarrett, Charles Lloyd und Michel Petrucciani.
Incognitos »In Search For Better Days« sprüht nur so vor groovenden Sounds, treibenden Beats und ganz viel Soul. Die Begründer des Acid Jazz' um Mastermind Jean-Paul »Bluey« Maunick stehen damit in einer über 35-jährigen Tradition und inspirierten mit ihrer mitreißenden Mischung aus Jazz, Funk und Soul eine ganze Generation und Künstler wie Jamiroquai und The Brand New Heavies.
Wenn es um die weltbesten Gitarristen geht, braucht man nur bis zwei zählen: Paco de Lucia und John McLaughlin gehören zu den ganz wenigen Giganten ihrer Profession. Sie waren zwei Drittel des legendären »Friday Night in San Francisco«-Trios, für sich allein sind sie stilbildend im Bereich Flamenco bzw. Jazz.
Richard Bonas scheinbar müheloser Gesang, seine umwerfenden Fähigkeiten am Bass, sein einzigartiges Talent als Songwriter und Arrangeur und die Fähigkeit fast jedes Instrument nur vom Zusehen zu erlernen, positionieren ihn als einen der ganz wenigen afrikanischen Künstler von Weltruf, was außerdem zu einer Vielzahl von Auszeichnungen geführt hat, sowie zu einer fruchtbaren Zusammenarbeit mit Kollegen wie Bobby McFerrin, Pat Metheny, Joe Zawinul, Chick Corea, Herbie Hancock, Paul Simon, John Legend und Stevie Wonder.
Gina Schwarz denkt gar nicht daran, sich auf den Lorbeeren der internationalen Presse auszuruhen, die sie für ihr Album „Jazzista“, 2013 Unit Records) geerntet hat. „Jazzista" katapultierte ihren Bekanntheitsgrad weit über die Wiener Jazzszene hinaus und etablierte sie gleichzeitig als Bassistin, Komponistin und Bandleaderin von Weltklasseformat.
Anna-Lena Schnabel ist mit 24 Jahren schon eine der beeindruckendsten Saxofonistinnen, von vielen bereits als Ornette-Coleman-Nachfolge gefeiert. Es bedeutet schon etwas wenn sie auf ihrem Debütalbum so viel mehr erreicht als nur mit ihren Kollegen auf Augenhöhe zu sein und mitzuhalten. Sie führt diese Welt mit erfahrenen, erfolgreichen Musiker in frisches, nicht vorhersehbares musikalisches Terrain mit ihren kühnen Kompositionen, einer Ballade und einer freien Gruppen Improvisation.
Ob in seiner Zeit in den USA oder bei Tourneen durch Europa, immer wieder finden sich Größen des Brazil- und Latin-Jazz wie Romero Lubambo, Dom Um Romão, Claudio Roditi oder Paquito D'Rivera zu Bandprojekten des Vibraphonisten ein und spielen neben traditioneller Literatur auch die von brasilianischer Rhythmik und Form beeinflussten Kompositionen Lackerschmids. Das Repertoire dieser neu entstandenen Band ist eine Mischung aus Eigenkompositionen der Bandmitglieder und Werken aus dem reichhaltigen Schatz des Samba- und Brazil-Jazz.
Mit Groove, Verve und Poesie brennt sich das Alexander Paeffgen Trio mit seinem neuen Album #Jazz ins Ohr: Abenteuer. Romanze. Tweet. Epos. Feuer. Wasser. Jazz. Kein Jazz… #Jazz hat einen ganz eigenen Sound – fußt souverän auf den Säulen des Genres, um sie gekonnt ins Wanken zu bringen.
Ein treibender Rhythmus, elektronische Beats und das Ganze begleitet durch zarte Streicherklänge und einen melancholischen Gesang. Das 2014 gegründete Verworner-Krause-Kammerorchester (VKKO) vereint gegensätzliche Musikstile und schafft mit seinem ersten Album BASIC SOUL ENCODER ein neues Klanguniversum, das einen vom ersten Moment an gefangen nimmt und auch nach dem letzten Ton nicht so schnell wieder loslässt.
»Signals From The Cool« heißt das neue Album des Polytheistic Ensembles. Zusammen mit seiner Band, bestehend aus Tomas Westbrooke (Violine), Hugo Smit (Cello), HP Ockert (Trompete), Stefan Schönegg (Bass), Dominik Mahnig (Schlagzeug) und Dagmar Vinzenz (Visuals), holt Bandleader Matthias Ockert (Komposition, Gitarre, Elektronik) darauf den Geist des Cool Jazz in die Gegenwart.
Miroslav Vitous gehört zu den Gründungsmitgliedern der legendären Jazz-Rock-Formation Weather Report. Mit seinem neuen Album »Music Of Weather Report« widmet er sich 2016 den Songs seines ehemaligen Ensembles. Mit »Music Of Weather Report« ist Miroslav Vitous ein einzigartiger Rückblick auf die Anfangsjahre der legendären Band gelungen.
Die fünfzehn »Miniaturen« dieses zurückhaltend betitelten Albums umfassen sowohl neue Kompositionen des italienischen Pianisten Glauco Venier als auch Adaptionen von Gurdjieff, Komitas, Dufay und anderen.
Melanie De Biasio veröffentlicht 25-minütiges Mini-Album »Blackened Cities« über Play It Again Sam! 2014 lieferte sie mit »No Deal« ein beeindruckendes Album ab und wurde seitdem europaweit als eine der faszinierendsten neuen Stimmen im Jazz wahrgenommen. Kein Wunder also, dass die Belgierin 2015 mit dem EBBA (European Border Breakers Award) ausgezeichnet wurde.
Für jeden Musikliebhaber ist es ein großes Geschenk, wenn er seinen Lieblingsmusiker in dem von ihm bevorzugten »Setting« erleben darf. Bei dem vorliegenden Album "At This Time" des Meisterpianisten Steve Kuhn ist dies absolut der Fall. Mit "At This Time" legt Kuhn nun ein spätes Meisterwerk vor!
Das gemeinsame Debüt von Branford Marsalis und Kurt Elling Zusammen verfügen Branford Marsalis und Kurt Elling über mehr als 50 Jahre Erfahrung im Jazzgeschäft. Aber erst jetzt, 2016, haben es der Saxofonist und der Sänger endlich geschafft, ein Kooperationsalbum aufzunehmen.
Wieder widmen sich Brad Mehldau und Co. mit ihrem neuen Album den Songs anderer Interpreten, wieder treffen sie damit genau den Nerv der Zeit. »Blues And Ballads« ist mehr als ein Coveralbum. Das Trio nimmt die Vorlagen und erschafft daraus ganz eigene moderne Jazzsongs.
Das umfangreiche Gratisprogramm trägt vom 1. bis zum 16. Juli, täglich von 12 bis 5 Uhr wesentlich zum Herzschlag des Festivals bei. Mehr als 300 Konzerte auf 8 Bühnen sind vorgesehen, sowie zahlreiche Sonderprojekte und Aktivitäten speziell zum 50. Jubiläum. Zwei Wochen lang herrscht hier von Mittag bis zum Morgengrauen Festivalstimmung: entlang der Quais am See, der bunten Neon-Promenade, auf 1500 m2 offenen und überdachten Terrassen, an mehr als 50 Ständen und Bars, und immer mit dem ewig unvergleichlichen Blick auf die Alpen.
Weiterlesen … DAS GRATISPROGRAMM FEIERT AUCH MIT! - 50. MONTREUX JAZZ FESTIVAL
Berlin, 1. Juni 2016 | Der Musiker und Kulturmanager Urs Johnen ist vom Vorstand der Union Deutscher Jazzmusiker (UDJ) zum neuen Geschäftsführer des Vereins berufen worden. Sein Vorgänger Jonas Pirzer wechselt nach vierjähriger Amtszeit in das Kulturmanagement eines Großkonzerns.
Hamburg | 26.05.2016
Jazz, Jazz und noch mal Jazz: Am heutigen Donnerstagabend wurden die Preisträgerinnen und Preisträger des ECHO JAZZ mit einer eindrucksvollen Gala auf Kampnagel gewürdigt. Jazz-Koryphäe Gregory Porter eröffnete mit seinem Song „Don’t Lose Your Steam“, bevor er in seine Zweitrolle als Co-Moderator wechselte und gemeinsam mit Götz Alsmann durch den Abend führte.
Robert Glasper und seine Gäste holen Miles Davis ins 21. Jahrhundert. Robert Glasper ist bekannt dafür, seine Musik gerne mit Elementen des R’n’B und des Hip Hop zu kombinieren. So hat der Jazzpianist im Laufe seiner Karriere seinen ganz eigenen Stil entwickelt.