Tägliche Neuigkeiten, Albumankündigungen, Festivalmeldungen, Interviews, Releases und Entwicklungen aus Deutschland, Europa und der weltweiten Jazzszene.

Wer tiefer einsteigen möchte, findet zu vielen Meldungen weiterführende Inhalte: detaillierte Album-Reviews, exklusive Interviews, ausführliche Konzert und Festivalreportagen und fundierte Künstlerbiografien. Unsere kuratierten Besten Jazz-Alben bündeln darüber hinaus die prägendsten Veröffentlichungen eines Jahres – als Orientierung in einer stetig wachsenden Jazzwelt.

Hattler - Warhol Holidays

Bislang standen meist die elektronischen Grooves am Anfang – entwickelt von seinen „Laborratten“, wie Hattler seine Kollegen aus der Programmierabteilung liebevoll nennt. Diesmal ist Hattler ganz anders vorgegangen. Bei den meisten neuen Songs stand am Anfang nicht die Elektronik, nicht die Technik, auch keine Fingerübungen am Bass. Am Anfang stand: Die reine Idee! Die Musik entstand zunächst im Kopf.

Pericopes+1 - These Human Beings

Mit Pericopes+1 und dem dazugehörigen, 2015 auf Alfa Music releasten Album «These Human Beings» sind Sgobbio und Vernizzi noch einen Schritt weitergegangen: Ihre 2012 begonnene Zusammenarbeit mit dem New Yorker Schlagzeuger Nick Wight gipfelte 2014 in einer Tour durch Nordamerika und anschliessender Studiosession in New York.

The Savage Five - Sleepwalking

Ein sehr dynamischer Erstling von einer Gruppe mit Mut zu Ecken und Kanten. In einem eigenwilligen Ideenfluss bilden Lieder mit charakteristischem weichem Streicherkern nicht den Schwerpunkt, sondern sind wohlverdiente Inseln der Ruhe: “Harmonium Song” bettet die Sängerin Suzanne Savage im Wohlklang ein, im Track “Stormy” ist die Besetzung genau die richtige um eine trübe irische Landschaft entstehen zu lassen. Das Süßliche wird instrumental immer gut dosiert, die Stimme Savages reliefartig in Szene gesetzt.

Mats Eilertsen - Rubicon

Das erste Leader-Album des von vielen wichtigen Einspielungen und durch seine langjährige Zusammenarbeit mit Tord Gustavsen bekannten Bassisten auf ECM. Das Repertoire des Albums umfasst ausschließlich Originalmaterial von Eilertsen und Mitgliedern des international zusammengesetzten Ensembles.

Maarja Nuut - Une Meeles

Man könnte regelrecht böse sein auf Modest Petrowitsch Mussorgski. Wäre doch bloß der Titel „Bilder einer Ausstellung“ nicht schon an sein zweifellos wunderbares Epos dieses Namens vergeben gewesen! Jetzt nämlich würde er für das Album einer jungen Estin noch ein wenig besser passen. Während Mussorgski die Musik zu einer real denkbaren Ausstellung schrieb, hat Maarja Nuut mit „Une Meeles“ („In the Hold of a Dream“) die Musik für eine Exposition erschaffen, die sich erst beim Hören in der Fantasie ihrer Zuhörer entwickelt.

Jeff Beck - Loud Hailer

Seit fünf Dekaden genießt Jeff Beck den Ruf als außergewöhnlicher und bahnbrechender Gitarrist und Musiker und konnte im Lauf seiner Karriere alle wichtigen Preise der Musikwelt entgegennehmen. Gleich zweimal wurde er in die Rock’n`Roll Hall Of Fame aufgenommen: 1992 als Mitglied der Yardbirds und 2009 als Solokünstler. Das Rolling Stone Magazine (US) zählte ihn zu einem der „100 besten Gitarristen aller Zeiten“, und nicht weniger als 8 Grammys wurden ihm im Laufe seiner Karriere verliehen. Als Gastmusiker hat er an Sessions mit fast allen großen Namen des Soul, Blues und Rock teilgenommen, von Stevie Wonder und Buddy Guy bis hin zu Tina Turner und Mick Jagger.

Pawel Kaczmarczyk Audiofeeling Trio & Mr. Krime - Vars & Kaper DeconstructiON

Sagen Ihnen Henryk Vars (manchmal auch Wars geschrieben) oder Bronisław Kaper was? Wer, bitte schön? Nun, die beiden Schlager- und Filmkomponisten polnischer Herkunft, die im 20. Jahrhundert zunächst zuhause, dann in der Traumfabrik Hollywood Karriere machten, dürften heutzutage allenfalls noch Soundtrack-Spezialisten namentlich geläufig sein, deren Musik sind aber sicher die meisten von uns schon einmal begegnet. Jedenfalls dann, wenn man Filme wie “Lassie – Held auf vier Pfoten”, “Der gläserne Pantoffel”, “Meuterei auf der Bounty” oder die TV-Serien “Flipper”, “Daktari” und “FBI” gesehen und dabei ein wenig auf die Klangbegleitung von Vars bzw. Kaper geachtet hat. Mit seinem Audiofeeling Trio und Gast-DJ Mr. Krime setzt Pianist Paweł Kaczmarczyk den großen Landsleuten jetzt ein Denkmal in Tonträgerform, sein Album “deconstructiON” ist eine respektvolle Jazzhommage an deren Schöpfergeist.

Klangcraft - In A Dream

Die vier Musiker Hermann Kock (drums), Moritz Grenzmann (bass), Manuel Seng (piano) und Judith Erb (vocals)  haben bereits mit anderen Künstlern europaweit getourt und sind als Recording  Artists auf unzähligen CD und Radio- Produktionen vertreten. Mit Judith Erb hat die Band eine der interessantesten und ausdrucksstärksten Stimmen bundesweit dabei. Sie hat an der FMS Jazz und Popularmusik studiert und mehrere Preise bei Bandwettbewerben gewonnen. 

Giulio Stracciati - Barbicon

Bereits im zarten Alter von 12 Jahren beginnt Giulio Stracciati Gitarre zu spielen. Er entdecke schnell seine Leidenschaft für die Jazz-Gitarre und es folgten Teilnahmen an Workshops mit Jazz-Größen wie Jim Hall, John Scofield, Mike Stern, Pat Metheny, Mick Goodvick. Mit 18 Jahren beginnt er in Italien aufzutreten. 1992 erscheint seine erste CD, mit der er sich national und international einen Namen verschafft, er wird als bestes Nachwuchstalent zu vielen Jazz-Festivals eingeladen. Bis heute sind 13 CDs unter seinem eigenen Namen herausgebracht worden. In 60 CDs tritt er als Sideman auf. Seit 25 Jahren unterrichtet er Jazz-Gitarre, Improvisation und Combo-Klassen in der “ Siena Jazz -Nationalen Hochschule für Musik”.

Christian Weidner - Every Hour Of The Light And Dark

Schon über sechs Jahre spielen Henning Sieverts und Samuel Rohrer in Christian Weidners Band. Achim Kaufmann ist seit mehr als vier Jahren dabei. Eine lange, konstante Partnerschaft: eine, aus der inspirierte Musik erwächst, getragen von der Magie der Intuition. Vielfältige Schattierungen zwischen Hell und Dunkel erforschen diese Töne – in Every Hour of the Light and Dark.

Matt Wilson - Beginning Of A Memory

Für »Beginning Of A Memory« hat der geschätzte und lebenslustige Jazz-Drummer und Komponist Matt Wilson all diejenigen Musiker zu einer großen und vergnügten Familie vereint, mit denen er in der Vergangenheit gerne und viel zusammengespielt hat. Mithin sind das ein Dutzend Mitglieder des Matt Wilson Quartets sowie von Arts & Crafts und Christmas Tree-O. 

Jacob Collier - In My Room

Jacob Collier gilt als einer der originellsten, markantesten, und talentiertesten jungen Musiker unserer Zeit. Der gebürtige Londoner kombiniert in seiner Musik Elemente von Jazz, A Cappella, Groove, Folk, Trip-Hop, klassischer oder brasilianischer Musik, Gospel, Soul und Improvisation (um nur einige zu nennen) und schafft damit eine Soundwelt, die auf sehr einzigartige Weise nach »Jacob Collier« klingt.

ELBJAZZ Festival ist zurück!

ELBJAZZ Festival 2017: VVK-Start am 05.07.16
Ab 5. Juli 2016 um 14:00 Uhr, startete der Vorverkauf für das ELBJAZZ Festival 2017. Die kommende, siebte Ausgabe des internationalen Jazzfestivals findet am 2. und 3. Juni 2017, am Pfingstwochenende, erneut im Hamburger Hafen statt. Es gibt sowohl Tagestickets für den Festivalfreitag bzw. -samstag als auch Zweitagestickets.

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Peter Erskine Trio - As It Was

Peter Erskine gilt noch heute als einer der vielseitigsten und meistbeschäftigten Jazzschlagzeuger der Welt. Bekannt wurde er vor allem als Mitglied von Weather Report. Pianist John Taylor konnte bereits Arbeiten mit Jan Garbarek, Gil Evans und vielen Weiteren vorweisen, als schließlich Palle Danielsson am Kontrabass das Trio komplett machte. In Danielssons Vita stehen unter anderem Kollaborationen mit Keith Jarrett, Charles Lloyd und Michel Petrucciani.

Incognito - In Search Of Better Days

Incognitos »In Search For Better Days« sprüht nur so vor groovenden Sounds, treibenden Beats und ganz viel Soul. Die Begründer des Acid Jazz' um Mastermind Jean-Paul »Bluey« Maunick stehen damit in einer über 35-jährigen Tradition und inspirierten mit ihrer mitreißenden Mischung aus Jazz, Funk und Soul eine ganze Generation und Künstler wie Jamiroquai und The Brand New Heavies.

Richard Bona - Heritage

Richard Bonas scheinbar müheloser Gesang, seine umwerfenden Fähigkeiten am Bass, sein einzigartiges Talent als Songwriter und Arrangeur und die Fähigkeit fast jedes Instrument nur vom Zusehen zu erlernen, positionieren ihn als einen der ganz wenigen afrikanischen Künstler von Weltruf, was außerdem zu einer Vielzahl von Auszeichnungen geführt hat, sowie zu einer fruchtbaren Zusammenarbeit mit Kollegen wie Bobby McFerrin, Pat Metheny, Joe Zawinul, Chick Corea, Herbie Hancock, Paul Simon, John Legend und Stevie Wonder.

Anna-Lena Schnabel - Books, Bottles & Bamboo

Anna-Lena Schnabel ist mit 24 Jahren schon eine der beeindruckendsten Saxofonistinnen, von vielen bereits als Ornette-Coleman-Nachfolge gefeiert. Es bedeutet schon etwas wenn sie auf ihrem Debütalbum so viel mehr erreicht als nur mit ihren Kollegen auf Augenhöhe zu sein und mitzuhalten. Sie führt diese Welt mit erfahrenen, erfolgreichen Musiker in frisches, nicht vorhersehbares musikalisches Terrain mit ihren kühnen Kompositionen, einer Ballade und einer freien Gruppen Improvisation. 

Wolfgang Lackerschmid & The Brazilian Trio - Samba Gostoso

Ob in seiner Zeit in den USA oder bei Tourneen durch Europa, immer wieder finden sich Größen des Brazil- und Latin-Jazz wie Romero Lubambo, Dom Um Romão, Claudio Roditi oder Paquito D'Rivera zu Bandprojekten des Vibraphonisten ein und spielen neben traditioneller Literatur auch die von brasilianischer Rhythmik und Form beeinflussten Kompositionen Lackerschmids. Das Repertoire dieser neu entstandenen Band ist eine Mischung aus Eigenkompositionen der Bandmitglieder und Werken aus dem reichhaltigen Schatz des Samba- und Brazil-Jazz.

Alexander Paeffgen - #Jazz

Mit Groove, Verve und Poesie brennt sich das Alexander Paeffgen Trio mit seinem neuen Album #Jazz ins Ohr: Abenteuer. Romanze. Tweet. Epos. Feuer. Wasser. Jazz. Kein Jazz… #Jazz hat einen ganz eigenen Sound – fußt souverän auf den Säulen des Genres, um sie gekonnt ins Wanken zu bringen.

Verworner-Krause-Kammerorchester (VKKO) - Basic Soul Encoder

Ein treibender Rhythmus, elektronische Beats und das Ganze begleitet durch zarte Streicherklänge und einen melancholischen Gesang. Das 2014 gegründete Verworner-Krause-Kammerorchester (VKKO) vereint gegensätzliche Musikstile und schafft mit seinem ersten Album BASIC SOUL ENCODER ein neues Klanguniversum, das einen vom ersten Moment an gefangen nimmt und auch nach dem letzten Ton nicht so schnell wieder loslässt.