Donos Kulturalny: der Musik auf der Spur

Krzysztof Komorek über das Geschehen in der polnischen Jazzszene.

Krzysztof Komorek - Gründer und Herausgeber der Donos kulturalny. Moderator der Radiosendung „Co w jazzie piszczy“ [„Was im Jazz steckt“] des Radiosenders Jazzkultura. Autor der Zeitschriften Jazz Forum und JazzPRESS, der Websites jazzin.pl, jazzarium.pl, jazzpress.pl, jazzvalley.com, polishjazz.blogspot.com und upolujebooka.pl. Host der Kino-Jazz-Veranstaltungen.

Krzysztof Komorek, Foto: Klaudia Krupa

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Pianohooligan - Critique of Swing in Two Parts

Pianohooligan - Critique of Swing in Two Parts
self released, 2024

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Eine Kritik am Swing oder vielleicht - wie Piotr Metz im Liner Notes des Albums schreibt - eine Reflexion über den Swing? Piotr Orzechowski setzt sich auf seinem neuesten Album mit dem Swing als musikalischem Phänomen auseinander.

Die Reflexionen des Pianisten sind in zwei Teile gegliedert. In jedem dieser Teile lassen sich jedoch leicht mehrere „Unterabschnitte“ unterscheiden, separate, kürzere Einheiten, die zusammen die vierzehn Minuten des ersten und die dreiundzwanzig Minuten des zweiten Teils ausmachen. Das sich daraus ergebende Klangbild wird durch die Abbildungen im Beiheft des Albums sehr gut veranschaulicht.

Wie aus dem Kommentar zur Veröffentlichung hervorgeht, dauerte die Entstehung des Albums vier Jahre, und nur ein Teil des Materials wurde für die Veröffentlichung ausgewählt. Der erste Teil dreht sich um Stimmungen von Zärtlichkeit, Nostalgie oder - wie eingangs erwähnt - Träumerei. Der zweite, wesentlich lebhaftere Teil versammelt neun deutlich energischere Visionen (obwohl der letzte Teil von dieser Regel abweicht).

Wie immer habe ich die Überlegungen von PIanohooligan mit Interesse verfolgt. Das nicht Offensichtliche hat die früheren Projekte von Piotr Orzechowski ausgezeichnet, und „Critique of Swing“ ist nicht anders. Die Originalität ermutigt den Zuhörer, sich auf die Botschaft zu konzentrieren, sich in die Ideen des Pianisten zu vertiefen und seine eigenen Schlüsse zu ziehen.

Ein faszinierendes künstlerisches Statement und ein Album, mit dem es sich zu beschäftigen lohnt.

Text: Krzysztof Komorek
Donos Kulturalny

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