Avishai Cohen - From Darkness

Avishai Cohen - From Darkness

Avishai Cohen
From Darkness

Erscheinungstermin: 13.02.2015
Label: Razdaz, 2014

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Ein neues Trio mit einzigartigem Sound: „From Darkness“ bildet die aktuelle musikalische Dreiecksbeziehung des Bassisten Avishai Cohen in ihrer grandiosen Eindringlichkeit ab. Unmittelbar nach einer weltumspannenden Konzertreise aufgenommen, fängt „From Darkness“ jene atemberaubend intensiven Live-Qualitäten des Avishai Cohen Trios ein, die zuletzt Musikfreunde auf allen Kontinenten beeindruckte und begeisterte. „From Darkness“ darf als Neudefinition des klassischen Piano-Trios begriffen werden.

„From Darkness“, das Debütalbum des neu aufgestellten Avishai Cohen Trios, ist ein Manifest des Ausleuchtens von Licht und Schatten. Das Maskuline und das Feminine, das Handwerkliche und das Sentiment, das Auskomponierte und das Improvisierte, Dialog-Leitfäden und leidenschaftlich freie musikalische Dialogführung, das Muskulöse und das Feingliedrige, Tunnelblick und Rundumblick, Dunkelheit und Licht – all das kulminiert in den elf neuen Kompositionen, die mit der Wucht einer Bühnenperformance zum Großteil live im Studio eingespielt wurden. Ein erfrischend neuer Trio-Sound ist dabei entstanden, der das Resultat dreier ausgewiesener Charaktere ist. Obschon ein Jazz-Schlagzeuger, erinnert Daniel Dor mit seiner einnehmenden Puls- und Klangpräsenz an den großen Rock-Drummer John Bonham. Pianist Nitai Hershkovits, der 2012 an der Seite von Avishai Cohen das Duo-Album „Duende“einspielte und Cohen dabei derart beeindrucken in Szene setze, dass dieser 2013 dafür einen ECHO Jazz verliehen bekam („Instrumentalist des Jahres International Bass/Bassgitarre), komplementiert mit dynamischem Tastenanschlag die Komponisten-Perspektiven Avishai Cohens. Und er führt sie weiter, formt sie zu hoch melodiösen, gleichsam metrenstarken Spannungsfeldern zwischen Songstrukturen und freiem solistischen Ausdruck.

Der über weite Strecken des neuen Albums improvisierte Dialog des Trios ist faszinierend. Technisch betrachtet ist „From Darkness“ das Cohen-Album mit dem größten Anteil an Improvisiertem. „Ich brauche Musiker, die dazu imstande sind, ihre Mitmusiker als Ideengeber und Instrumentalisten herauszufordern. Wenn ich im Studio oder auf der Bühne nicht von ebensolchen Musikern umgeben bin, langweile ich mich schnell“, sagt Cohen. „Das Zusammensein mit Daniel und Nitai ist nicht nur äußerst anregend, sondern auch prägend für unseren charakteristischen Trio-Sound. Uns vereint der Drang nach Dynami und freiheitlicher Musikauffassung.“

Während „Ballad For An Unborn“ die Komponisten-Handschrift Cohens mit beeindruckenden Schattierungen unterstreicht, gibt „Lost Tribe“ den hoffnungsvollen Grundtenor des Albums vor. Die kurze „Signature“ bereitet den Weg für „Amethyst“, der in seiner resoluten rhythmischen Präsenz den perfekten Nährboden für ein leidenschaftliches Kontrabass-Solo Cohens bietet. Charlie Chaplins „Smile“ beschließt „From Darkness“ als einzige Fremdkomposition des Albums wunderbar akzentuiert und versöhnlich. Mit Dur-Akkorden wird hierin noch einmal unterstrichen, dass Licht Dunkelheit braucht, um strahlen zu können. Jenseits der Konventionen.

  1. Beyond
  2. Abie
  3. Halelyah
  4. C# -
  5. Ballad for an unborn
  6. From darkness
  7. Lost tribe
  8. Almah
  9. Signature
  10. Amethyst
  11. Smile

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