Wer tiefer einsteigen möchte, findet zu vielen Meldungen weiterführende Inhalte: detaillierte Album-Reviews, exklusive Interviews, ausführliche Konzert und Festivalreportagen und fundierte Künstlerbiografien. Unsere kuratierten Besten Jazz-Alben bündeln darüber hinaus die prägendsten Veröffentlichungen eines Jahres – als Orientierung in einer stetig wachsenden Jazzwelt.
Es war ein Wagnis, ob Lars Danielsson und der armenische Pianist Tigran ein neues Traumduo im europäischen Jazz bilden würden. War es auf den Vorgängeralben Tarantella und Pasodoble noch der polnische Pianist Leszek Mozdzer, mit dem Danielsson großartig harmoniert, so ist es nun Tigran, mit dem er eine besondere Qualität des musikalischen Dialogs erreicht. Auf Liberetto bleibt Lars Danielsson seiner musikalischen Sprache und Ausdrucksweise treu, diesen zumeist melancholischen, stets ungewöhnlich gebrochenen Melodien, diesem Aufspüren der musikalischen Räume. Aber er geht auch einen Schritt weiter: Liberetto ist kammerjazziger, dichter, interaktiver als Danielssons frühere Alben. Mit ex-e. s.t. Schlagzeuger Magnus Öström wollte Danielsson schon seit Jahren zusammenarbeiten.
Zwei Jahre, nachdem Tord Gustavsen auf "Restored, Returned" ein neues Line-Up mit Gesang vorstellte, kehrt der Pianist nun mit seinem Album "The Well" zum instrumentalen Jazz zurück. Sein Quartett, durch zahlreiche Konzerte zu einer Einheit gewachsen, besticht durch herausragendes Zusammenspiel und einen wunderbar lyrischen Sound.
Das Londoner PORTICO QUARTET veröffentlicht am 27. Januar 2012 sein neues selbsbetiteltes Album "Portico Quartet". Auf ihrem dritten, selbstbetitelten Album “Portico Quartet” erobert sich das britische Quartet neue Klanglandschaften. Inspiriert von Elektronika, Ambient, Klassik und Dance entwickeln sie ihre bildhafte, kreative und feinsinnige Musik in aufregender Weise weiter. Das Ergebnis ist ein musikalisches Amalgam, das die Sounds britische Dubstepgrößen wie Burial, Mount Kimbie und Flying Lotus mit Avantgardisten wie Arve Henriksen, Bon Iver, Steve Reich und Max Richter zu einer universellen Portico Quartet Klangwolke formt.
Das sechsköpfige Clubkollektiv gehört weltweit zu den gefeierten Innovatoren im Dancefloor, im NuJazz, Broken Beat, im modernen Folk und Soul. Rund um den Globus beten DJs und Vinylfreaks Jazzanova an. Ihre Remixe für Masters At Work, Fat Freddys Drop, 4hero oder Ursula Rucker sind Kleinode. Aber auch für so verschiedene Künstler wie Lenny Kravitz, Common, Azymuth oder Calexico haben die sechs Berliner gerne das Kunststück gezeigt, unterschiedlichstes Ausgangsmaterial mit Respekt zu behandeln und dabei allem eine unverkennbare Jazzanova Sound-Signatur zu geben.
DAS JAZZ-BENEFIZ-ALBUM FÜR JAPAN!
Ein swingendes Jazz-All-Star-Album wie es nur selten entsteht!
Der Anlass war ein trauriger: das schwere Erdbeben in Japan. Dieses Album ist dennoch voll positivem, wunderschönen Jazz von internationalen Größen wie Chick Corea, Gary Burton, Randy Brecker, Paquito D'Rivera, Jeff "Tain" Watts, Christian McBride, Anna Maria Jopek u. v.a.
Wie kaum jemand anders aus dem weit verzweigten Sinti-Klan der Reinhardts, aus dem große Musiker wie Django und Schnuckenack Reinhardt hervorgegangen sind, beschäftigt sich Dotschy Reinhardt seit Jahren intensiv mit der Geschichte ihres Volkes. In ihre beiden ersten Alben „Sprinkled Eyes“ und „Suni“ ließ sie vereinzelt Gypsy-Jazz Elemente einfließen und entdeckte die Sinti-Sprache Romanes für sich.
JazzrockTV - Teil 1 der Empfehlungen zu neuen und alten CDs und DVDs. Mit dabei: John Abercrombie, Jan Hammer, Jack De Johnette, Volker Kriegel, Joo Kraus und Derek Sherinian.
Chick Coreas jüngstes Projekt ist ein Tribut an Bill Evans. Begleitet wird er von einer Rhythmus-Sektion von ehemaligen Bill Evans Wegbegleitern: dem Schlagzeuger Paul Motian und dem Bassisten Eddie Gomez. Live mitgeschnitten bei einem Konzert zum Gedenken an den 50. Jahrestag von Bill Evans Album Explorations im Blue Note in New York.
ELBJAZZ Festival 2012
Das ist kein Jux: Helge Schneider wird beim ELBJAZZ Festival 2012 auftreten – und zwar an beiden Festivaltagen und sowohl im Duett mit dem Pianisten Michael Wollny („…eine Hoffnung des Piano-Jazz in Deutschland“, Die Zeit) als auch zusammen mit dem kanadischen Klavier-Entertainer Chilly Gonzales.
Czaba ist ein Fixpunkt in der ungarischen Musik seit seinen Teenager Tagen, wohl bekannt für sein brilliantes Gitarrenspiel und für seine überzeugende Stimme. Er verleugnet nie seinen Balkan Hintergrund, seine ungarische Musikerziehung und die vielen Jahre die er auf internationalen Tourneen mit Al Di Meola verbracht hat.
JUST MUSIC '12 - Internationales Jazzfestival Wiesbaden
JUST MUSIC '12 in Kulturforum Wiesbaden
Alexander von Schlippenbach entstaubt mit MONK’S CASINO auf wunderbare Weise die Musik von Thelonious Monk, KEITH TIPPETT und JULIE TIPPETTS haben europäische Musikgeschichte geschrieben. MOSTLY OTHER PEOPLE DO THE KILLING um den Trompeter Peter Evans bringen mit High-Speed-Jazz die Sinne auf Touren, UWE OBERG ist als Solist zu hören und SEBASTIAN GRAMSS hat ein brandneues Doppeltrio zusammengestellt.
Versierte Großmeister und junge Senkrechtstarter der Szene versammeln sich bei JUST MUSIC - nichts ist garantiert, aber alles ist möglich.
„Was für ein Debüt!“ und „die Entdeckung unter den Jazzsängerinnen 2010“ schwärmte die Kritik, als die Sängerin Fjoralba Turku vor eineinhalb Jahren ihre erste CD „Joshua“ veröffentlichte. Gewiss, das waren auch Vorschusslorbeeren für das Versprechen, das sie gegeben hatte, indem sie mit einer unerwartet kraftvollen und erstaunlich reifen Stimme die Lieder und die Sprache ihrer Heimat Albanien in den Jazzkosmos überführte.
Dean Brown – The Fusion Guitarist. We met Dean with his band in Cologne, where he did a great show at Altes Pfandhaus. See some cool cuts from the concert and an interview about the current band, the tour and the upcoming new album.
Dean is well known as one of the best studio guitarists and already worked with David Sanborn, Marcus Miller, Joe Zawinul, Randy and Michael Brecker, Bill Evans, Billy Cobham, George Duke and many many more.
Die Nobelpreisträgerin Toni Morrison feierte Nina Simone einst mit dem Ausspruch, dass sie „unser Leben gerettet“ habe, hatte Simone doch mit ihren Songs die Bürgerrechtsbewegung der Sechzigerjahre motiviert und inspiriert. In ihren Liedern erfuhr die Welt in seltener Offenheit den Ausdruck von Wut, Kraft und Selbstzweifel als mit dem Tod von Martin Luther King, Jr. der Traum von einer friedlichen Gesellschaftsveränderung zugunsten eines schwarzen Amerikas für lange Zeit begraben wurde. Wie Duke Ellington und Miles Davis lehnte auch Simone das Wort Jazz für ihre Musik ab, weil es für die meisten Weißen „schwarz und Dreck“ bedeuten würde: Sie hingegen spielte schwarze klassische Musik.
JazzrockTV berichtet aus dem Kölner Weihnachtsmarkt die Highlights des Jahres.
Internationale Jazzwoche Burghausen
Die 43. Internationale Jazzwoche Burghausen wartet vom 13.-18. März 2012 wieder mit Jazz der internationalen Spitzenklasse auf! Große Namen wie Dianne Reeves, Marcus Miller, Lee Konitz, Nicholas Payton, John Hollenbeck, the Jazz Masters All Stars u.a. mit Randy Brecker, Abraham Laboriel, Winard Harper und Claus Reichstaller, Phronesis und viele, viele mehr machen neugierig auf ein spannendes Programm, das die Herzen von Musikliebhabern und -kennern höher schlägen lässt.
Reichenberg GUITAR MASTERS 2012
4. Reichenberg GUITAR MASTERS 2012 am 17.03.2012
Wir freuen uns auf hochklassige Musiker aus 5 Nationen, die nicht nur solistisch brillieren, sondern in den unterschiedlichsten Konstellationen auftreten werden mit dem krönenden Abschluß einer gemeinsamen Session . Mindestens 4 Stunden Gitarrenzauber vom Feinsten erwartet die Zuhörer, von Fingerstyle und Bossa bis zum grenzüberschreitenden Jazz.
Glatter Wahnsinn, die Jazzrock Band des Duisburger Gitarristen Bernd Strohm. Nach 30 Jahren wieder live auf der Bühne im Jazzkeller Krefeld. Zudem erzählt Bernd Strohm im Interview über Geschichte und Revival der Band.
JOE Jazz Festival 2012
Die "Jazz Offensive Essen" (JOE) lädt zum 16. JOE Festival in das Katakomben-Theater Essen. Vom 20. bis 22. Januar 2012 präsentiert der aktuelle Vorstand seine Idee eines Jazz-Festivals, das "einfach nur schön ist", Zitat John Dennis Renken, 2. Vorsitzender des Vereins. Neu bei diesem Mal ist die Kooperation mit der "Folkwang Universität der Künste". Erstmalig schlägt die dortige Jazzabteilung eine Band passend zum Festivalformat für einen Auftritt vor. Tickets sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich.
We met Steve Lukather for an interview in Cologne while his “All’s Well That Ends Well” Tour. Steve talked about his life, the recent and future projects and other fun stuff.
Spontan und ausgiebig improvisiert, ohne Angaben von Tempi, Themen oder Tonarten, nur hin und wieder unterbrochen mit kurzen Hinweisen auf ein Intervall, ein Tonleiterfragment oder eine charakteristische Atmosphäre. Das Ergebnis hat uns überrascht!
Als der Gitarrist Paulo Morello Jenny vor einiger Zeit eine Melodie vorspielte, war dies der Beginn für ihr neues Programm. Jenny Evans schrieb zu dieser Melodie nämlich einen Text mit dem Titel «Like A Breath of Spring» - und daraus entstand ein ganzes Projekt mit Liedern über die verschiedenen Jahreszeiten. Jazz-Standards gesellen sich zu Kompositionen aus der Klassik, ein Sonett von Shakespeare zu europäischen Kompositionen. Extra für diese CD wurde das Titellied geschrieben: «The Four Seasons Of Love» von Paulo mit einem Songtext von Jenny.
Saxophonist Christof Lauer und der in Paris lebende amerikanische Pianist Eric Watson begegnen sich in diesem Album nicht zum ersten Mal. Lauer war bereits auf Watsons CD „Road Movies“ im Quartett mit Mark Dresser und Eg Thigpen mit von der Partie. „Out of Print“ präsentiert zwei Künstler, die sich ihres eigenen Potentials durchaus bewusst sind, sich aber niemals als Rivalen sondern stets als Partner begreifen.
Frank McComb ist einer der wenigen amerikanischen Jazz/Soulmusiker, die eine eigene deutsche Homepage haben: www.frankmccomb.de
Die Seite ging im Dezember 2010 an den Start und feiert nun mit einigen Sonderaktionen ihren ersten Geburtstag: Radiointerviews, überarbeitetes Layout und eine persönliche Videobotschaft von Frank McComb an seine deutschen Fans. Es gibt auch ein Gewinnspiel, bei dem 3 exklusive CDs/DVDs von Frank McComb verlost werden.
Am 9 Dezember erscheint das neue Album des Jazz-Pianisten Brad Mehldau “Brad Mehldau’s Art of the Trio Recordings: 1996–2001“ bei Nonesuch Records. Die Zusammenstellung beinhaltet 5 originale „Art of the Trio“ Alben (das 5. besteht aus 2 CDs), die aus der produktiven Phase von 1997 bis 2001 stammen und bei Warner Bros. veröffentlicht wurden.
Vor einem Jahr war Leverkusen wieder einmal das Mekka vieler Jazzfans, die das Glück hatten das Konzert mit dem legendären Drummer Billy Cobham live vor ausverkauftem Haus erleben zu dürfen. Billy Cobham hat mit seinen 67 Jahren ein wunderbares hochklassiges Konzert abgeliefert!
We met Chieli Minucci and Special EFX for a great live show and an interview. The Band performed at the Metropool in Hengelo (NL) and had a special guest on percussion that night.
Höher, weiter, schneller. Es kursiert die seltsame Überzeugung, Jazz müsse rasant, weltgewandt und unverbindlich sein. Überbordende Virtuosität scheint oftmals entscheidender als Nachhaltigkeit, ein schillerndes Konzept wichtiger als Bescheidenheit.
Der Jazz-Schlagzeuger und Komponist Stephen Paul Motian ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Der Musiker erlag am Dienstagmorgen in New York einer Knochenmarkkrankheit, berichtete die "New York Times".
Branford Marsalis ist dreifacher Grammy-Gewinner und einer der bekanntesten Saxophonisten weltweit. Sein neues Album (VÖ 2011 | Marsalis Music/Universal) präsentiert Marsalis mit seinem Quartett im April 2012 auf einer ausgedehnten Europa Tournee.
Der Tsunami in Japan verursachte auch in der Westamerikanischen Jazz-Szene Turbulenzen, schließlich ist Japan nicht nur geographisch pazifischer Nachbar, sondern auch wichtiges Tourneeziel zahlreicher US-Jazzmusiker. Auf der gedanklichen Basis der japanischen Jazzgemeinde in der Not beizustehen, entstand zu Gunsten der Tsunami-Opfer die Idee eines All Star-Projektes der Superlative.
„Anthem“ fasziniert von Beginn an mit Frische und musikalischem Zartgefühl. Es zieht den Hörer in die Musik völlig hinein, so dass man davon nicht genug bekommen kann. Gille überzeugt mit harmonischer Vielschichtigkeit und subtiler Verschmelzung von klaren Klängen mit emotionaler Tiefe, die jeden sensiblen Hörer durchdringt. Die Musikstücke haben eine starke Ausdruckskraft und beeindrucken mit Improvisation sowie der meisterhaften Art, wie die Musiker des Quartetts miteinander in Dialog treten.