Sarah Seidel im Gespräch mit dem Fotografen, Autoren und Dokumentarfilmer Ralph Quinke. Zu hören ist die Geschichte rund um ein Treffen mit Miles Davis im Mai 1989. Ein Interview von Sarah Seidel
Klang, Groove und kollektive Energie: Yvonne Moriel spricht über „SWEETLIFE III“, kreative Führung, Studioarbeit als Prozess und die Suche nach einer eigenen Stimme zwischen Struktur und Improvisation.
Eines der originellsten Kammermusikensembles der Gegenwart zu Gast in Hamburg: Im Video-Interview sprechen Atom String Quartet über ihren künstlerischen Weg, klassische Traditionen, Improvisation und die Suche nach einem unverwechselbaren Ensembleklang. Aufgezeichnet am 09.10.2025 in der JazzHall Hamburg.
Kurz vor ganavyas Trio-Konzert beim Enjoy Jazz Festival im Karlstorbahnhof in Heidelberg im November 2025 traf Sarah Seidel die Sängerin zu einem Interview. Hier spricht ganavya über ihre Kinderjahre im südindischen Tamil Nadu, über ihre musikalische Prägung, über die Kunst, die richtigen Mentoren und Kollaborateure zu treffen und über ihre beiden Singles, die sie mit Sam Amidon und Sam Gendel aufgenommen hat. Ein Interview von Sarah Seidel
Kurz vor ihrem Auftritt mit Shamania bei JazzBaltica 2019 sprach Marilyn Mazur mit Angela Ballhorn über Frauen in der Musik, Tanz als Ausdrucksform und ihr Selbstverständnis als Musikerin. Ein Gespräch voller Energie, Reflexion und gelebter Jazzgeschichte. Ein Interview von Angela Ballhorn
Zwischen Alter Musik und freier Improvisation: Marlo Thinnes spricht im Interview über das Projekt VENEREM, den Mut zum klanglichen Risiko, Improvisation als kompositorisches Prinzip und das Album „Strike“ – ein lebendiger Dialog zwischen Purcell, Jazz und zeitgenössischer Freiheit. Ein Interview von Jacek Brun
In loser Folge erscheinen in Kooperation mit der Zeitschrift JAZZTHETIK die kompletten Interviewtexte zu Geschichten, die im letzten Jahr erschienen sind.
Das Interview mit dem finnischen Pianisten Heikki Hallanoro fand im Spätsommer 2025 statt und wurde zu weit mehr als nur einem Gespräch über sein neues Album „Soul Songs 3“. Ein Interview von Angela Ballhorn
Mit „Discovery of Lightness“ legt das Krischkowsky Quartet ein Album vor, das von Reduktion, Aufmerksamkeit und innerer Klarheit erzählt. Schlagzeuger und Komponist Christian Krischkowsky spricht im Interview über Leichtigkeit als Haltung, über das bewusste Weglassen, über Intimität im Ensembleklang und über eine Band, die seit fast zehn Jahren gemeinsam wächst. Ein Gespräch über Vertrauen, Raum, poetische Klangbilder und die Kunst, zum musikalischen Kern vorzudringen. Das Gespräch führte Jacek Brun
Vor seinem Konzert in der Halle 424 in Hamburg trafen wir den polnischen Trompeter und Komponisten Emil Miszk zu einem Video-Interview. Im Gespräch mit Sarah Seidel spricht er über seine Arbeit an der Schnittstelle von Komposition und freier Improvisation, über das Spannungsfeld zwischen Tradition und Innovation im Jazz sowie über seine musikalische Denkweise als Suchender und Gestaltender. Ein Gespräch über künstlerische Neugier, kollektive Energie – und darüber, warum Musik für ihn immer ein offenes Experimentierfeld bleibt. Das Gespräch führte Sarah Seidel
Am 26. September 2025 traf jazz-fun.de den preisgekrönten Trompeter Jakob Bänsch in der Halle 424 in Hamburg zum Interview. Im Gespräch mit Sarah Seidel spricht er über seinen musikalischen Weg, Komposition zwischen Jazz und Klassik sowie die Alben Opening und All The Others. Das Gespräch führte Sarah Seidel
Nach dem Soundcheck in der Kulturkirche Ludwigshafen kamen die griechische Pianistin Tania Giannouli und der norwegische Trompeter Nils Petter Molvaer mit Sarah Seidel für ein Video-Interview zusammen. Die beiden sprechen hier über ihre Premiere als Duo beim Enjoy Jazz Festival 2025, über ihre gemeinsame Arbeit, über den Flow in der Musik, über Film-Soundtracks und ihre Affinität zur Elektronik.
Nach Konzert beim Enjoy Jazz Festival 2025 in der Alten Feuerwache in Mannheim traf Sarah Seidel Makaya McCraven zu einem kurzen Video-Interview. McCraven spricht hier über sein neues Album ”Off The Record“, über seine Band mit Trompeter Marquis Hill, über Improvisation, über Fake versus Reality und künstliche Intelligenz.
Im Rahmen der Labelnacht „Jazz Is Dead“ beim Enjoy Jazz Festival 2025 traf Sarah Seidel den US-amerikanischen Saxofonisten Gary Bartz zu einem Video-Interview.
Bartz spricht über Musikergenerationen und über den spirituellen, sozialen und politischen Kern des Jazz. Eine Musikbezeichnung, der er grundsätzlich negativ
gegenübersteht, wie man hier hören kann.
Mit „Lost in Paris with Jazzabela“ schafft Jazzabela einen intimen Raum für musikalisches Storytelling jenseits klassischer Interviews. In ihrem visuellen Podcast spricht sie mit Musiker:innen über Kindheit, erste Emotionen, Zweifel, Krisen und die Wege zur Musik. Paris wird dabei zur stillen Begleiterin – als Stadt der Vielfalt, Melancholie und Inspiration. Die eigens für den Podcast komponierte Intro-Musik stammt von niemand Geringerem als Nduduzo Makhathini, was dem Format von Beginn an eine besondere musikalische Tiefe verleiht. Im Interview erzählt Jazzabela, warum sie bewusst auf Nähe, Empathie und echte Gespräche setzt und weshalb Jazz für sie vor allem eines ist: menschlich.
Mit “sayr: salt | thirst” legt Jussi Reijonen ein radikal persönliches, improvisiertes Soloalbum vor – eine Reise durch Erinnerung, Klang und Identität. Auf einer einzigen Stahlsaiten-Gitarre erschafft er einen schillernden Kosmos zwischen Oud, Kora, Kantele, Bach, arabischer Musik und der Rohheit des Rock. Im Interview spricht Reijonen über seinen „memory palace of sound“, über Stille als Gegenpol zu Bewegung, über die überraschende Entstehung dieses Albums – und darüber, warum er sich mit diesem Werk bewusst ungefiltert, nackt und kompromisslos zeigt.
Mit „No Return, No Karma“ öffnet Michał Barański ein neues Kapitel seines musikalischen Universums: zwischen Jazz, indischer Rhythmik und globalem Klangdenken. Im Interview spricht der polnische Bassist über Freiheit und Struktur, geopolitische Inspirationen, seine Zusammenarbeit mit internationalen Musiker:innen – und warum für ihn der Jazzgeist wichtiger ist als jedes Genre.
Gebhard Ullmann gehört seit Jahrzehnten zu den prägendsten Stimmen der europäischen Improvisations- und Avantgarde-Jazzszene. Im Interview spricht er über das Spannungsfeld von Form und Freiheit, seine Arbeit mit Live-Elektronik, die Bedeutung von Stille und seine neuesten Projekte „Hemisphere 4. Kapitel Zwei“ und „String Quartets“. Ein tiefes, reflektiertes Gespräch über Klang, Kunst und das, was jenseits des Vorhersehbaren liegt.
Mit ihrem neuen Album "Aroma"präsentiert die Kanunspielerin, Komponistin und Kulturforscherin Eleanna Pitsikaki ein Werk voller Sinnlichkeit, Tiefe und transkultureller Poesie. Zwischen Jazz-Improvisation, mediterranen Klangfarben und traditionellen Makam-Strukturen entfaltet sich eine Musik, die atmet, fließt und Erinnerungen weckt.
Die Schweizer Bassistin und Sängerin Louise Knobil veröffentlicht mit „Knobilive in Cully Jazz“ ein außergewöhnliches Live-Album voller Energie und Emotion. Im Interview mit jazz-fun.de spricht sie über Risiko, Ehrlichkeit und das Spiel zwischen Publikum und Bühne.
Mit „Nostalgie“ präsentiert Gilles Grethen ein außergewöhnlich persönliches Album, das orchestrale Weite und intime Emotionen miteinander verbindet. Im Interview spricht der luxemburgische Gitarrist und Komponist über seine Inspirationen, die Arbeit mit der Big Band, über Erinnerungen, Freundschaften und die Kunst, Gefühle in Klang zu verwandeln
Philipp Maria Rosenberg veröffentlicht am 5. Dezember 2025 sein neues Album „Rotwelsch“ – ein Werk, das Jazz und Operette auf faszinierende Weise miteinander verbindet. Mit seinem Trio eröffnet der in Zürich lebende Pianist einen völlig neuen Klangraum zwischen romantischer Sehnsucht, improvisatorischer Freiheit und feiner Ironie.
Mit „Into the Blue“ präsentiert das Snyder x Dudar Quartet ein Album, das Jazz, Emotion und kompositorische Tiefe auf faszinierende Weise vereint. Im Gespräch erzählen der amerikanische Bassist und Komponist Russell Snyder sowie der polnische Saxophonist Sławek Dudar von ihrer Zusammenarbeit, von der Suche nach Balance zwischen Struktur und Freiheit – und davon, wie Esbjörn Svensson, Frieden und persönliche Erfahrungen ihre Musik prägen.
Beim EBE-JAZZ Festival 2025 in Grafing und Ebersberg wurden an zehn Tagen 112 Musiker:innen in 19 Events gefeiert – von Stars wie Shake Stew und Camille Bertault bis zu Workshops und Impro-Performances. Im Interview spricht Festivalleiter Frank Haschler über Highlights, Hintergründe und die Zukunft des Festivals. Ein Interview von Robert Fischer
Ein Lieblingsteil der aktuellen CD „Stimmen“ der Schlagzeugerin Eva Klesse und ihrer Band war der gesungene Teil: „Unsere Chöre! Das haben wir noch nie gemacht und es hat uns total Spaß gemacht, obwohl es manchmal schief und krumm klang!“ Zum Auftritt des fantastischen Quartetts mit Evgeny Ring am Saxophon, Philip Frischkorn am Klavier und Marc Muellbauer am Bass plus den SängerInnen Michael Schiefel und Zuza Jasinska suchte die Schlagzeugerin in den Messehallen nach Besuchern, die zu ihrem Showcase kommen und beim Flashmob Choir mitmachen wollten. Ein Interview von Angela Ballhorn
Der Trompeter Maik Krahl konnte in Bremen sein neues Projekt vorstellen, ein akkordinstrumentloses Quartett mit Trompete, Saxophon, Bass und Schlagzeug. Das Album in der interessanten Besetzung heisst „The Magic of Consistency“ (Challenge Records). Nach einem gut besuchten Konzert im Bremer Schlachthof kam der Musiker am nächsten Morgen am jazz-fun-Stand vorbei: „Ich habe im Schlachthof gespielt, es war supervoll, das Publikum war toll, die Musik war toll. Es hat alles gut geklappt, die Energie war gut, ich bin auf den Mitschnitt gespannt.“ Ein Interview von Angela Ballhorn
Den Kölner Jazzmusiker Clemens Orth nur auf Pianist und vielleicht noch Hammondorgelspieler zu reduzieren, greift zu kurz. Der Musiker ist mit eigenen Projekten, aber auch als Sideman beschäftigt, hat den Salon de Jazz in Köln, in dem er regelmässig Konzerte und Sessions veranstaltet. Die Räumlichkeiten fungieren auch als Studio, eine Handvoll Produktionen erscheinen pro Jahr. Die wiederum teilweise auf seinem eigenen Label erscheinen. Ein vielbeschäftigter Musiker in vielen Funktionen! Von Angela Ballhorn
Mit „ism“ veröffentlicht Jens Düppe sein mittlerweile viertes Album beim Label Enja – diesmal erweitert zum Quintett mit dem italienischen Saxophonisten Francesco Bearzatti. Im Interview spricht der Schlagzeuger über sein besonderes Konzept des „Rein- und Rauszoomens“, über Strukturen, Freiräume und die Bedeutung von Klangfarben. Ein Gespräch über Komposition, Formbewusstsein und die Kraft des Moments im modernen Jazz. Von Angela Ballhorn
Der Schlagzeuger und Komponist Srdjan Ivanovic (1983) vermischt Modern Jazz mit dem musikalischen Erbe des Balkans. Das lässt er in seine verschiedensten Projekte einfliessen. Vom Trio bis zur kompletten Bigband hat der Serbe alle Besetzungen anzubieten. Aktuell zur jazzahead! brachte er sein aktuelles Album „Modular“ (Rue Des Balkans) mit. Von Angela Ballhorn
Eine europäische Supergroup, die mit Eleganz, Energie und Kollektivgeist überrascht. Im Gespräch während der jazzahead! erzählen Airelle Besson, Sebastian Sternal und Jonas Burgwinkel von ihrer besonderen Chemie und dem Album „Surprise!“. Von Sarah Seidel
Im Jazz-Fun-Festival-Podcast: Rainer Kern, künstlerischer Leiter von Enjoy Jazz, dem Festival für Jazz & Anderes. 2025 findet das Festival vom 2. Oktober bis zum 8. November statt. Anfang August 2025 hat Sarah Seidel mit Rainer Kern im Online Call gesprochen, knapp zwei Monate vor dem Start des Festivals. Die diesjährige Ausgabe beginnt mit einem Konzert des französisch-libanesischen Trompeters Ibrahim Maalouf in Ludwigshafen. Von Sarah Seidel
Der in Deutschland lebende italienische Gitarrist und Komponist Enrico Olivanti bewegt sich mühelos zwischen Solo-Gitarre, Jazz-Quartett und Kompositionen für große sinfonische Besetzungen. Seine Musik ist geprägt von einem tiefen Gespür für Klang, Stille und Emotion – ebenso wie von Einflüssen altchinesischer Philosophie und den Erfahrungen eines Lebens im Ausland. Im Gespräch mit Angela Ballhorn spricht Olivanti über seine künstlerische Bandbreite, seine Inspirationsquellen und die Suche nach neuen Ausdrucksformen jenseits stilistischer Grenzen. Von Angela Ballhorn
Das polnische Quartett O.N.E. ist längst kein Geheimtipp mehr – ihre energiegeladenen, zugleich lyrischen und kompromisslos ehrlichen Auftritte haben europaweit Aufmerksamkeit erregt. Mit „Well, actually…“ veröffentlicht die Band ihr drittes Album, das zwischen kollektiver Improvisation, poetischen Melodien und experimenteller Offenheit oszilliert. Im Interview sprechen die Musikerinnen über den besonderen Entstehungsprozess, die Zusammenarbeit mit dem renommierten Label April Records, ihre Erfahrungen auf internationalen Festivals und darüber, wie künstlerische Freiheit und gesellschaftliche Verantwortung in ihrer Musik zusammenfinden.