Tägliche Neuigkeiten, Albumankündigungen, Festivalmeldungen, Interviews, Releases und Entwicklungen aus Deutschland, Europa und der weltweiten Jazzszene.

Wer tiefer einsteigen möchte, findet zu vielen Meldungen weiterführende Inhalte: detaillierte Album-Reviews, exklusive Interviews, ausführliche Konzert und Festivalreportagen und fundierte Künstlerbiografien. Unsere kuratierten Besten Jazz-Alben bündeln darüber hinaus die prägendsten Veröffentlichungen eines Jahres – als Orientierung in einer stetig wachsenden Jazzwelt.

Giulio Stracciati - Barbicon

Bereits im zarten Alter von 12 Jahren beginnt Giulio Stracciati Gitarre zu spielen. Er entdecke schnell seine Leidenschaft für die Jazz-Gitarre und es folgten Teilnahmen an Workshops mit Jazz-Größen wie Jim Hall, John Scofield, Mike Stern, Pat Metheny, Mick Goodvick. Mit 18 Jahren beginnt er in Italien aufzutreten. 1992 erscheint seine erste CD, mit der er sich national und international einen Namen verschafft, er wird als bestes Nachwuchstalent zu vielen Jazz-Festivals eingeladen. Bis heute sind 13 CDs unter seinem eigenen Namen herausgebracht worden. In 60 CDs tritt er als Sideman auf. Seit 25 Jahren unterrichtet er Jazz-Gitarre, Improvisation und Combo-Klassen in der “ Siena Jazz -Nationalen Hochschule für Musik”.

Christian Weidner - Every Hour Of The Light And Dark

Schon über sechs Jahre spielen Henning Sieverts und Samuel Rohrer in Christian Weidners Band. Achim Kaufmann ist seit mehr als vier Jahren dabei. Eine lange, konstante Partnerschaft: eine, aus der inspirierte Musik erwächst, getragen von der Magie der Intuition. Vielfältige Schattierungen zwischen Hell und Dunkel erforschen diese Töne – in Every Hour of the Light and Dark.

Matt Wilson - Beginning Of A Memory

Für »Beginning Of A Memory« hat der geschätzte und lebenslustige Jazz-Drummer und Komponist Matt Wilson all diejenigen Musiker zu einer großen und vergnügten Familie vereint, mit denen er in der Vergangenheit gerne und viel zusammengespielt hat. Mithin sind das ein Dutzend Mitglieder des Matt Wilson Quartets sowie von Arts & Crafts und Christmas Tree-O. 

Jacob Collier - In My Room

Jacob Collier gilt als einer der originellsten, markantesten, und talentiertesten jungen Musiker unserer Zeit. Der gebürtige Londoner kombiniert in seiner Musik Elemente von Jazz, A Cappella, Groove, Folk, Trip-Hop, klassischer oder brasilianischer Musik, Gospel, Soul und Improvisation (um nur einige zu nennen) und schafft damit eine Soundwelt, die auf sehr einzigartige Weise nach »Jacob Collier« klingt.

ELBJAZZ Festival ist zurück!

ELBJAZZ Festival 2017: VVK-Start am 05.07.16
Ab 5. Juli 2016 um 14:00 Uhr, startete der Vorverkauf für das ELBJAZZ Festival 2017. Die kommende, siebte Ausgabe des internationalen Jazzfestivals findet am 2. und 3. Juni 2017, am Pfingstwochenende, erneut im Hamburger Hafen statt. Es gibt sowohl Tagestickets für den Festivalfreitag bzw. -samstag als auch Zweitagestickets.

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Peter Erskine Trio - As It Was

Peter Erskine gilt noch heute als einer der vielseitigsten und meistbeschäftigten Jazzschlagzeuger der Welt. Bekannt wurde er vor allem als Mitglied von Weather Report. Pianist John Taylor konnte bereits Arbeiten mit Jan Garbarek, Gil Evans und vielen Weiteren vorweisen, als schließlich Palle Danielsson am Kontrabass das Trio komplett machte. In Danielssons Vita stehen unter anderem Kollaborationen mit Keith Jarrett, Charles Lloyd und Michel Petrucciani.

Incognito - In Search Of Better Days

Incognitos »In Search For Better Days« sprüht nur so vor groovenden Sounds, treibenden Beats und ganz viel Soul. Die Begründer des Acid Jazz' um Mastermind Jean-Paul »Bluey« Maunick stehen damit in einer über 35-jährigen Tradition und inspirierten mit ihrer mitreißenden Mischung aus Jazz, Funk und Soul eine ganze Generation und Künstler wie Jamiroquai und The Brand New Heavies.

Richard Bona - Heritage

Richard Bonas scheinbar müheloser Gesang, seine umwerfenden Fähigkeiten am Bass, sein einzigartiges Talent als Songwriter und Arrangeur und die Fähigkeit fast jedes Instrument nur vom Zusehen zu erlernen, positionieren ihn als einen der ganz wenigen afrikanischen Künstler von Weltruf, was außerdem zu einer Vielzahl von Auszeichnungen geführt hat, sowie zu einer fruchtbaren Zusammenarbeit mit Kollegen wie Bobby McFerrin, Pat Metheny, Joe Zawinul, Chick Corea, Herbie Hancock, Paul Simon, John Legend und Stevie Wonder.

Anna-Lena Schnabel - Books, Bottles & Bamboo

Anna-Lena Schnabel ist mit 24 Jahren schon eine der beeindruckendsten Saxofonistinnen, von vielen bereits als Ornette-Coleman-Nachfolge gefeiert. Es bedeutet schon etwas wenn sie auf ihrem Debütalbum so viel mehr erreicht als nur mit ihren Kollegen auf Augenhöhe zu sein und mitzuhalten. Sie führt diese Welt mit erfahrenen, erfolgreichen Musiker in frisches, nicht vorhersehbares musikalisches Terrain mit ihren kühnen Kompositionen, einer Ballade und einer freien Gruppen Improvisation. 

Wolfgang Lackerschmid & The Brazilian Trio - Samba Gostoso

Ob in seiner Zeit in den USA oder bei Tourneen durch Europa, immer wieder finden sich Größen des Brazil- und Latin-Jazz wie Romero Lubambo, Dom Um Romão, Claudio Roditi oder Paquito D'Rivera zu Bandprojekten des Vibraphonisten ein und spielen neben traditioneller Literatur auch die von brasilianischer Rhythmik und Form beeinflussten Kompositionen Lackerschmids. Das Repertoire dieser neu entstandenen Band ist eine Mischung aus Eigenkompositionen der Bandmitglieder und Werken aus dem reichhaltigen Schatz des Samba- und Brazil-Jazz.

Alexander Paeffgen - #Jazz

Mit Groove, Verve und Poesie brennt sich das Alexander Paeffgen Trio mit seinem neuen Album #Jazz ins Ohr: Abenteuer. Romanze. Tweet. Epos. Feuer. Wasser. Jazz. Kein Jazz… #Jazz hat einen ganz eigenen Sound – fußt souverän auf den Säulen des Genres, um sie gekonnt ins Wanken zu bringen.

Verworner-Krause-Kammerorchester (VKKO) - Basic Soul Encoder

Ein treibender Rhythmus, elektronische Beats und das Ganze begleitet durch zarte Streicherklänge und einen melancholischen Gesang. Das 2014 gegründete Verworner-Krause-Kammerorchester (VKKO) vereint gegensätzliche Musikstile und schafft mit seinem ersten Album BASIC SOUL ENCODER ein neues Klanguniversum, das einen vom ersten Moment an gefangen nimmt und auch nach dem letzten Ton nicht so schnell wieder loslässt.

Melanie De Biasio - Blackened Cities

Melanie De Biasio veröffentlicht 25-minütiges Mini-Album »Blackened Cities« über Play It Again Sam! 2014 lieferte sie mit »No Deal« ein beeindruckendes Album ab und wurde seitdem europaweit als eine der faszinierendsten neuen Stimmen im Jazz wahrgenommen. Kein Wunder also, dass die Belgierin 2015 mit dem EBBA (European Border Breakers Award) ausgezeichnet wurde.

DAS GRATISPROGRAMM FEIERT AUCH MIT! - 50. MONTREUX JAZZ FESTIVAL

Das umfangreiche Gratisprogramm trägt vom 1. bis zum 16. Juli, täglich von 12 bis 5 Uhr wesentlich zum Herzschlag des Festivals bei. Mehr als 300 Konzerte auf 8 Bühnen sind vorgesehen, sowie zahlreiche Sonderprojekte und Aktivitäten speziell zum 50. Jubiläum. Zwei Wochen lang herrscht hier von Mittag bis zum Morgengrauen Festivalstimmung: entlang der Quais am See, der bunten Neon-Promenade, auf 1500 m2  offenen und überdachten Terrassen, an mehr als 50 Ständen und Bars, und immer mit dem ewig unvergleichlichen Blick auf die Alpen.

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Der ECHO JAZZ verzaubert Hamburg

Hamburg | 26.05.2016
Jazz, Jazz und noch mal Jazz: Am heutigen Donnerstagabend wurden die Preisträgerinnen und Preisträger des ECHO JAZZ mit einer eindrucksvollen Gala auf Kampnagel gewürdigt. Jazz-Koryphäe Gregory Porter eröffnete mit seinem Song „Don’t Lose Your Steam“, bevor er in seine Zweitrolle als Co-Moderator wechselte und gemeinsam mit Götz Alsmann durch den Abend führte.

Defne Şahin - Unravel

Unravel ist eine musikalische Reise, die um den halben Globus führt und Defne Şahins weiten musikalischen Horizont reflektiert. Orientalische Einflüsse zeigen sich in typischen Melodielinien, arabesken Verzierungen und ungeraden Grooves. Das vom brasilianischen Songschreiber Djavan geliehene Maçã lockt mit Leichtigkeit, den Jazz-Standard Skylark hat Şahin eigenwillig arrangiert und harmonisch sowie um 7/8-Grooves bereichert.

Jukka Perko - Invisible Man

Schon die Besetzung lässt aufhorchen: Saxofon, akustische Gitarre und E-Gitarre. Ein solches Trio kennt man bislang nicht. Hört man Jukka Perkos Avara fragt man sich, warum: Denn „Invisible Man“ verblüfft mit einen absolut harmonischen lyrischen Klang und einem dichten Gruppensound, in dem jede Stimme die andere stützt und ergänzt. Elegische Klanglandschaften werden ausgebreitet, immer wieder durchdrungen von schillernden Momentaufnahmen.

Gerardo Núñez & Ulf Wakenius - Logos

Connect the unexpected: Ungewöhnliche Begegnungen führen oft zu außergewöhnlichen Ergebnissen. Wie bei „Jazz at Berlin Philharmonic“ im Oktober 2014, als Kurator Siggi Loch überraschend den Schweden Ulf Wakenius als zweiten Gitarristen neben dem Flamenco-Nuevo-Meister Gerardo Núñez präsentierte, um sein genre-überschreitendes Jazzpaña-Projekt auf eine neue Entdeckungsreise zu schicken. „Eine gewaltige Fiesta“ (Der Tagesspiegel) war das Ergebnis.