Wer tiefer einsteigen möchte, findet zu vielen Meldungen weiterführende Inhalte: detaillierte Album-Reviews, exklusive Interviews, ausführliche Konzert und Festivalreportagen und fundierte Künstlerbiografien. Unsere kuratierten Besten Jazz-Alben bündeln darüber hinaus die prägendsten Veröffentlichungen eines Jahres – als Orientierung in einer stetig wachsenden Jazzwelt.
Es dürfte äußerst schwierig werden, eine andere europäische Formation zu finden, die sich in den vergangenen Jahren mehr um die neu erwachte Popularität des Afrobeat verdient gemacht hat als die sechsköpfige Kopenhagener Band um Michael Blicher (sax) und Gustav Rasmussen (trb, git).
Die Musik auf New Era beinhaltet Musikstile wie Jazz-Fusion, Acid Jazz und elektronischer Tanzmusik. Sie ist beeinflusst von Künstlern wie Miles Davis, The Headhunters und Robert Glasper. Die Band spielt bereits seit dreißig Jahren zusammen und lässt die Musik selbst zu ihrer Sprache werden. Vor einigen Jahren begann Robert Rook mit einer elektronischen Groovebox zu experimentieren und gab New Era damit ein Fundament und einen treibenden Beat.
Gesegnet mit einer wundervollen Stimme und einer großen Aura präsentiert Soleil Niklasson mit ihrem Quintett die neue CD „RISE“ mit ausschließlich eigenen Kompositionen, welche stilistisch vom Jazz, Gospel und Soul geprägt sind.
Luca Zambitos Quartett-Album Ancestry präsentiert die Vielfalt des Pianisten und seiner Band auf erfrischende Weise. Zusammen mit den drei Münchner Ausnahmemusikern Moritz Stahl am Tenor- und Sopransaxophon, Nils Kugelmann am Kontrabass und Schlagzeuger Valentin Renner entsteht eine Welt der interaktiven Improvisation, deren Spielfreude und Energie auf die Zuhörenden überspringt.
»Sie lebt, was sie liebt« – sagt Nils Landgren, künstlerischer Leiter von JazzBaltica, über Ella Burkhardt. Die 21-jährige Sängerin aus Schleswig-Holstein erhält den diesjährigen IB.SH-JazzAward. Die Preisverleihung und das Preisträgerkonzert finden im Rahmen von JazzBaltica (22. bis 25. Juni 2023) in Timmendorfer Strand statt.
Mit dem Album The ClimaX Changes präsentiert sich Pianist und Komponist Georg Boeßner wieder einmal als ein moderner, stilistisch universaler Musiker mit offener Haltung und exzellenter Geschichtenerzähler. Dabei schreibt und spielt er mit unverkennbar eigener Stimme und scharfem, zeitgemäßem Blick nicht nur auf den Jazz, sondern auch darüber hinaus.
Nach jahrelanger Pause ist die talentierteAachener Jazz-Sängerin Kat wieder zurück - mit frischem Neo-Soul Sound und brandneuen Einflüssen! Sowohl in Bandformation mit jungen Musikern aus Aachen als auch als Duo mit Timo Schmidt (Gitarre) wird sie dieses Jahr ihr selbst produziertes Debütalbum live performen und promoten, welches April 2023 erschien.
Adrien Chicot kehrt mit seinem Quintett und seinem fünften Album Sound of Eymet ins Babyland zurück. Ausgehend von der Intimität, die er auf der Bühne mit seinen Musikern geschaffen hat, stickt, poliert und formt der Pianist die Stücke, damit jeder seine eigene musikalische Stimmung hören kann.
Wie sehr eine Reise ins Innere einer Tropfsteinhöhle die Fantasie beflügeln kann, zeigt „Movement“ – das neue Album von Terese Lien Evenstad. Zusammen mit ihrem Ehemann Alexander Ivarsson verbrachte die schwedische Violinistin ihren Sommerurlaub in Italien.
Der Schweizer Schlagzeuger Dimitri Monstein ist fasziniert vom Cello. Er spielt das Instrument zwar selber nicht, aber die Sounds des Cellos haben eine zentrale Bedeutung für dessen jetztige neue Kompositionen.
Izo FitzRoys drittes Album "A Good Woman" ist ein Meisterwerk der Soul-Musik, das Elemente von Gospel, Folk und Rock einfließen lässt. Produziert wurde das Album von Oscar de Jong von Kraak & Smaak, der ihr Songwriting auf ein neues Terrain bringt (und dem es nicht fremd ist, als Künstler selbst große Hits zu schreiben).
In dieser bewegenden Reportage sprechen die zehn KünstlerInnen über Musik, den kreativen Prozess, das künstlerische Schaffen, ihre Erwartungen und die Realität des Musikbusiness. Mit dabei: Sybille Kornitschky, Clara Vetter, Olivia Trummer, Makiko Hirabayashi, Susanne Lundeng, Isabelle Bodenseh, Elma Kais, Christina Zurhausen, Kasia Pietrzko, Eric Leuthäser.
PESH ist ein europäisches Quartett, bestehend aus vier jungen, aufstrebenden Künstlern aus Norwegen und Polen. Ihre Musik lässt sich am besten als expressiver Kammerjazz beschreiben, der sich zwischen Tradition und freier Improvisation bewegt.
Quiet Quartet ist ein modernes Jazzquartett mit einem Repertoire von originellen Stücken, die in italienischer Sprache gesungen werden und vom Jazz und der Musik italienischer Songwriter inspiriert sind.
Der Saxophonist John Pål Inderberg (geb. 1950) und der Bassist Bjørn Alterhaug (geb. 1945) gehören zu den renommiertesten Jazzmusikern Norwegens. Während ihrer mehr als 50-jährigen Zusammenarbeit in verschiedenen Besetzungen entstand die Idee, ein Duo-Album aufzunehmen.
Was ist ein Jazz-Standard, wenn die Big Band die Bühne verlässt, die Scheinwerfer ausgehen, die bekannten Arrangements verstummen und nur noch die Melodie des Arrangeurs übrig bleibt? Von diesem Moment an geht es darum, loszulassen und sich hinzugeben.
Eine Stille im Juli. 1960's. Diese seltenen Momente, in denen ein kleiner Junge an heißen Sommernachmittagen ganz allein spielt. Kein Autolärm, kein Geschrei, nur die Stille des Julis. Unvergleichliche Bilder, die den Beginn einer emotionalen Erinnerungsreise markieren. Wenn Pat Metheny an seine Kindheit zurückdenkt, betont er die Bedeutung des Eindrucks, den das Geräusch der von den Gleisen kommenden Züge in seinem Gedächtnis hinterlassen hat. Solche Erinnerungen sind wegweisend für das, was wir in der Zukunft tun werden.
Das wäre mal eine Fata Morgana: Billie Eilish am Baritonsaxofon, die irgendwo zwischen Neo-Soul, Pop und Jazz auf den Putz haut. So abwegig das im ersten Moment klingen mag, so nah kann der Vergleich liegen, wenn «Illusion» erklingt: Das neue Album von Kira Linn und ihrem Linntett ist ein spannungsgeladener Stilmix geworden, in dessen Rahmen die deutsche Baritonsaxofonistin gleich mehrere neue Pfade begeht.
Dienstag, 2. Mai 2023 · Mit einer feierlichen Staffelübergabe ging am Wochenende die 17. jazzahead! in der MESSE BREMEN zu Ende. Drei Tage und Nächte lang zeigte sich Bremen einmal mehr als Welthauptstadt des Jazz. Das Partnerland Deutschland sorgte dabei für viele besondere Konzertabende, insbesondere über die so genannten Commissioned Works.
Mit einer fulminanten Preisverleihung wurde am heutigen Abend die nationale und internationale Jazzszene gewürdigt: In 31 Kategorien erhielten künstlerische Leistungen des vergangenen Jahres eine Auszeichnung mit dem Deutschen Jazzpreis. Auf die Bekanntgabe der Preisträger:innen, Laudationen und musikalischen Live-Auftritte diverser Nominierter folgte ein energiegeladener Konzertabend mit über 800 Besucher:innen im ausverkauften Metropol Theater Bremen..
Eine Auswahl der heißesten neuen Musik, die im Mai 2023 von den wichtigsten europäischen Jazzmagazinen und Websites veröffentlicht wurde.
Nach seiner Auszeichnung als „Festival des Jahres“ beim Deutschen Jazzpreis 2022 kehrt das XJAZZ! mit seinem bisher innovativsten Line-Up zurück. Aufstrebende lokale Acts treffen auf Berlins bekanntestem Jazzfestival auf internationale Größen - zudem wartet das XJAZZ! In diesem Jahr mit einem neuen Gemeinschaftsbereich, Überraschungs-Jam-Sessions, Podiums-Diskussionen und mehr...
Weiterlesen … XJAZZ! Festival gibt Line-Up für 2023 bekannt
Ende Mai startet ein neues Konzertereignis in Hof – die HofJazzNights. Geplant sind vorerst vier Jazz-Abende jeweils freitags ab 20:00 Uhr am 26. Mai, 23. Juni, 7. Juli und 21. Juli in Kampschultes Kulturkantine im Theater Hof bzw. im Logenhaus der Johannis-Freimaurerloge "Zum Morgenstern” e. V. in der Kreuzsteinstraße 23, Hof.
Seit 52 Jahren verwandelt sich die süddeutsche Kleinstadt alljährlich in ein Jazz-Mekka. Burghausen, an der Salzach gelegen, die die Grenze zwischen Deutschland und Österreich bildet, hat einiges zu bieten. Zu den wichtigsten gehören meiner Meinung nach eine der längsten Burgen der Welt und eines der ältesten Jazzfestivals Deutschlands.
Ausgebildet an der Kaderschmiede des Berklee College of Music in Boston/USA, arbeitete Fichtner jahrelang an diversen Musicalproduktionen mit, tourte mit Künstlern wie der israelischen Sängerin Esther Ofarim, schrieb Filmmusiken, arbeitete als Studiomusiker und unterrichtete. Er beherrscht die gesamte Klaviatur der verschiedenen Genres, ist von Rock und Funk gleichermaßen beeinflusst, kreiert treibende Grooves, erkundet Fusion, Soul und Rhythm ́n Blues - und landet schließlich wieder beim Jazz.
Mittwoch, 12. April 2023 · In nur zwei Wochen ist es so weit: Dann startet die jazzahead! Fachmesse 2023, der größte Branchentreff der Welt, in ihre mittlerweile 17. Ausgabe! Eröffnet wird sie gemeinsam mit dem Festival am Donnerstag, 27. April. Sie dauert bis Sonntagmittag, 30. April an. Einmal mehr wird die Jazzwelt in den Hallen 6 und 7 der MESSE BREMEN zusammenkommen, um sich zu vernetzen, Ideen auszutauschen und neue Bandprojekte oder Produktionen zu entdecken. Partnerland ist in diesem Jahr Deutschland.
Berlin, 06.04.2023 | Wie soll die Jazzszene der Zukunft aussehen, und welche Rolle spielen Berufs- und Interessenvertretungen auf dem Weg dorthin? Passend zum 50. Jubiläum setzte sich die Deutsche Jazzunion von August 2022 bis März 2023 im vom Fonds Soziokultur geförderten Strategieprozess "Jazz & Diskurs" mit grundsätzlichen Fragen und Weichenstellungen auseinander.
Kurt Rosenwinkel, Komponist, Multiinstrumentalist, Bandleader und Gründer von Heartcore Records, gilt als einer der einflussreichsten Gitarristen und Komponisten der letzten 30 Jahre. Auf seiner aktuellen Veröffentlichung Berlin Baritone lotet er mit Soloimprovisationen die neuen klanglichen Möglichkeiten der Baritongitarre aus.
Mit „Second Encounter“ legt der Kölner Komponist und Keyboarder Christian Frentzen ein bemerkenswertes zweites Album vor, dessen zehn Kompositionen Zeugnis seiner konsequenten künstlerischen Weiterentwicklung sind. Unbeeindruckt von Schubladendenken befreit Frentzen sich von jeglichen stilistischen Zwängen und lässt seinen vielschichtigen Einflüssen und Inspirationen freien Lauf.
Der vielseitige Bassist und Komponist Gerhard Graml kehrt zurück, um seine Originalmusik in Bestform aufzunehmen. Begleitet wird er von einer Gruppe der besten und angesehensten Jazz-Instrumentalisten aus Washington DC: Joe Herrera an der Trompete, Bobby Muncy am Tenorsaxophon, Abram Mamet am Horn, Chris Stiles am Piano und Julian Berkowitz am Schlagzeug.
„I Can Only Be Me“ ist das jüngste Kapitel einer unvergleichlichen posthumen Karriere und ein bahnbrechendes neues wegweisendes Album in Zusammenarbeit mit dem London Symphony Orchestra. Neun Songs wurden von William Ross (Star Wars, Harry Potter) und Christopher Willis (The Twilight Saga, X-Men, Death Of Stalin) mit neuen Arrangements versehen. Das Projekt wurde durch die jüngsten Fortschritte in der Audio-Restaurierungstechnologie möglich.
Eine Auswahl der heißesten neuen Musik, die im April 2023 von den wichtigsten europäischen Jazzmagazinen und Websites veröffentlicht wurde.