Wer tiefer einsteigen möchte, findet zu vielen Meldungen weiterführende Inhalte: detaillierte Album-Reviews, exklusive Interviews, ausführliche Konzert und Festivalreportagen und fundierte Künstlerbiografien. Unsere kuratierten Besten Jazz-Alben bündeln darüber hinaus die prägendsten Veröffentlichungen eines Jahres – als Orientierung in einer stetig wachsenden Jazzwelt.
Jazz Federation Hamburg fördert erfolgreiches Live-Stream-Projekt. Bereits über 20.000€ Spenden gesammelt. Zweite Runde geplant. Freie Musiker*innen der Hamburger Kulturszene haben einen neuen Ort für exzellente digitale Konzerte: www.hamburg.stream
Diese Plattform bietet hochwertige Streams und die unkomplizierte Akquisition von Spendengeldern.
Der US-amerikanische, in Berlin lebende Jazz-Guitar-Hero Kurt Rosenwinkel taucht auf seinem neuen Album „Angels Around“, zusammen mit Dario Deidda (Bass) und Gregory Hutchinson (Schlagzeug), kopfüber in ein Repertoire aus Standards und Eigenkompositionen ein. Rosenwinkel zählt zu den unverwechselbaren, kreativen Stimmen der aktuellen Musik. Seine fantasievolle Synthese von elektronischen und akustischen Elementen, sein eigenwilliger harmonischer Ansatz, seine Genre-übergreifende Ästhetik und der Fundus seiner Eigenkompositionen haben eine ganze Generation von Musiker*innen und Zuhörer*innen inspiriert und geprägt.
Berlin, 15.05.2020 | Die 18 in der Allianz der Freien Künste (AFK) zusammengeschlossenen Bundesverbände, darunter die Deutsche Jazzunion, warnen eindringlich vor drastischen Konsequenzen für die berufliche Existenz tausender Kunst- und Kulturschaffender in ganz Deutschland, sollten die Corona-Soforthilfen des Bundes nach dem 31. Mai ersatzlos enden.
Across the Universe ist das dritte Klavier-Solo Album von Thilo Schölpen. Wie schon die vorhergehenden Programme "kraftwerkklavier" und "Piano Diary" entspringt auch dieses Album seiner Affinität zu Beatnik, New Wave, elektronischer Musik und Avantgarde. Schon die Titel der Stücke und die Gestaltung des Album Covers verweisen dezent auf popkulturelle Zusammenhänge.
Das Titelstück offenbart sich sogleich als Ballade mit einer gewissen Portion Schwermut. Es klingt nach hohem Norden und Baltischer See. Klischee? Ja doch, aber genauso klingt es. Einsam und verloren verkündet die Trompete ein melodisches Thema. Dann gesellt sich das Piano dazu, später die Rhythmusgruppe, alle unaufdringlich, dafür gut abgestimmt. Das Thema entwickelt sich, getragen von der strahlenden Farbe des Blechs von Kirsi-Marja Harju.
SKIP RECORDS hat sich entschlossen, sämtliche Einnahmen der Digitalveröffentlichung den an diesem Abend auftretenden Künstlern zur Verfügung zu stellen, um die existentiellen Nöte der Künstler in Corona – Zeiten ein wenig abzufedern – und außerdem auch auf diese Weise nochmals den höchsten Respekt und Dank gegenüber den Künstlern auszudrücken – es ist tatsächlich eine SKIP Familie! DESHALB bitte gern nach dem Reinhören über diesen Shop bestellen, da geht die volle Summe an die Künstler!
Als die Band im Jahr 2007 von Emiliano Vernizzi und Alessandro Sgobbio gegründet wurde, bestand sie nur aus Saxophon und Klavier. Nachdem das Duo schließlich zehn Jahre später den US-amerikanischen Drummer Nick Wight aufnahm, waren sie Pericopes „+ 1“ und zählten mit ihrem ersten gemeinsam produzierten Album „These Human Beings“ plötzlich zu den „upcoming stars“ der internationalen Szene. Die Band bedient sich einer breiten, von der Popmusik der vergangenen vier Jahrzehnte inspirierten, musikalischen Palette: Dynamische Grooves, klar fokussierter Rhythmus, Rhodes-Sounds und elektronische Effekte prägen den Sound ihrer Eigenkompositionen.
Berlin, 12.05.2020 | In einem gemeinsamen Appell fordern die Deutsche Jazzunion und zahlreiche andere Bundes- und Landesverbände verschiedener Sparten von der Bundesregierung dringende Korrekturen bei den Corona-Soforthilfen.
Der Flötist und Saxophonist Chip Wickham kehrt mit Blue to Red zurück, seinem bisher fesselndsten und kosmisch aufgeladensten Werk. Aufsteigende Flötenmelodien, üppige Harfenarpeggios und glitzernde Rhodos-Tasten interagieren in sechs reisenden, spirituellen Jazzkompositionen, die sich auf eine reiche Palette von Klängen jenseits von Grenzen, Raum und Zeit stützen.
Was bedeutet es in der heutigen Zeit, ein Gentleman zu sein? Der Sänger, Songwriter und Saxophonist Curtis Stigers ging diese Frage bei der Aufnahme seines jüngsten Albums aus verschiedenen Blickwinkeln an. Auf persönlicher Ebene beobachtete er, wie seine Tochter das Haus verließ, um aufs College zu gehen und in der Ära von #MeToo und #TimesUp ein neues Kapitel in ihrem Leben aufzuschlagen. Zugleich begann Stigers nach einer Scheidung und fast zehn Jahren Single-Dasein mit einer neuen Romanze und einer zweiten Heirat ebenfalls einen neuen Lebensabschnitt.
Im Jahr 2020 feiert Klaus Doldinger das 50. Jubiläum von Motherhood, indem er mit seiner aktuellen Passport-Besetzung einige Songs der Band im neuen Sound interpretiert und ihnen damit neues Leben einhaucht. Ein echter Leckerbissen – nicht nur für Motherhood- und Passport-Fans!
Das John Pål Inderberg Trio ist stolz darauf, sein neues Album "Radio Inderberg" bei AMP Music and Records zu veröffentlichen! Seit der Veröffentlichung ihres ersten Albums Linjedalsleiken im Jahr 2016 tourten sie durch Europa, Asien, Australien und Neuseeland sowie ausgiebig in Norwegen. Inderberg wird in diesem Frühjahr 70 Jahre alt und spielt heute mehr denn je.
Das Album hat viele Vorteile: reife Ausdruck und emotionale Ausstrahlung aller Instrumentalisten, ihre interessanten, ideenreichen Improvisationen, breites Spektrum an Artikulations- und technischen Mitteln, die von ihnen verwendet werden, Konsistenz beim Aufbau einer stilistischen Idee, gegenseitige Inspiration, volle Zusammenarbeit und große Musikalität. Die Musik vereint verschiedene Texturen, Klimazonen und Klänge mit einer starken Gruppenimprovisation und bringt Elemente des zeitgenössischen Jazz und der lateinamerikanischen Musik zusammen.
Er ist ein Meister darin, mit einem kleinen Instrument große Musik zu malen: Während sein Werkzeug fast in die Hosentasche passt, entwirft Grégoire Maret ohne spieltechnische oder geographische Beschränkungen Klangkunst mit globaler Imaginationskraft. Dieses Mal wandelt der Mundharmonika-Virtuose auf den mythischen Spuren der amerikanischen Seele: „Americana“ ist eine Koproduktion mit Romain Collin, den das US-amerikanische National Public Radio „einen visionären Komponisten und herausragenden Jazzpianisten“ nennt. Gemeinsam haben sie sich niemand geringeres als Bill Frisell an ihre Seite geholt und setzen amerikanisches Songwriting mit der hohen Kunst des Instrumentals in Beziehung, die Weite der Klang-Landschaften mit epischen Geschichten.
Ein Wind hält sich nicht an Grenzen. Ganz gleich, ob er Zephyr, Schirokko, Alizé oder Mistral heißt, kalt oder heiß weht, er verbindet Meere und Länder, Kulturen und Sprachen. Die Vision des Komponisten und Cellisten Matthieu Saglio ist eine, die der Brise verwandt ist: Wenn er sein neues Album „El Camino De Los Vientos“ (Der Weg der Winde) nennt, lässt er seinen Melodiebogen übers Mittelmeer und den Atlantik streichen, verbindet Moscheen und Kathedralen, die afrikanische Steppe und einen Hauch von Indien. Mit einem starken Dutzend illustrer Gäste beschwört der mit dem Trio NES bekannt gewordene Franzose ein schillerndes Netzwerk an Klängen herauf, melancholisch-meditativ oder überschwänglich- tänzerisch – und immer grenzenlos.
Der Titel dieser CD, Inside Out, ist eine Hommage an den niederländischen Jazzpianisten Rob Madna (1931-2003). Ich möchte auch meine Dankbarkeit ausdrücken für eine Generation niederländischer Musiker seiner Zeit, die alle wahrhaftig außergewöhnlich sind und waren. Mit einem von ihnen, dem Flügelhornisten Ack van Rooyen, habe ich gerade eine Indonesien-Tournee (Jakarta und Bandung) beendet. Indonesien ist Rob Madnas Heimatland. Auf Reisen, wenn ich neue Leute kennenlernte und viele neue Eindrücke bekam, dachte ich oft an Rob.
Pünktlich zum 80. Geburtstag Eugen Ciceros hebt In+Out Records einen Archivschatz und veröffentlicht ein bereits verschollen geglaubtes Konzertjuwel. Zusammen mit seinem Berliner Big-Band-Kollegen Paul Kuhn bespielte der Crossover-Pionier am 5.10.1992 das Bernhard Theater im Souterrain des Züricher Opernhauses vor etwa 300 Gästen. Zugleich handelt es sich um die erste posthume Veröffentlichung von Paul Kuhn auf dem Label In+Out Records, welchem er in den letzten 25 Jahren seines Schaffens treu blieb.
In den Zeiten der Isolation von Covid-19 ist es wichtiger denn je, im virtuellen Raum zu zeigen, wie lebendig, über Grenzen hinaus, real, erlebbar und wundervoll unsere Kultur, Musik und unsere Gesellschaft ist. Wir sind Jazz! Alle Konzerte sind abgesagt, und hiermit wollen wir die musikalische Bandbreite und unsere Begeisterung für die von uns in diesem Jahr ausgewählten Künstler mit der ganzen Welt teilen. Hier informieren wir Sie mit berührenden Dokumentationen über Musiker und Bands, die uns begeistern und mit ihrer Musik begleiten.
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2018 wurde Hendrika Entzian mit dem WDR Jazzpreis in der Sparte Komposition ausgezeichnet. Davor hatte die 1984 geborene Kontrabassistin mit dem nach ihr benannten, 2012 gegründeten Quartett zwei Alben (Turnus 2015 und Pivot 2017) bei Traumton veröffentlicht, die weithin gelobt wurden.
„Eine kleine Sensation“ nannte die Süddeutsche Zeitung den Auftritt von Johanna Summer beim Jungen Münchner Jazzpreis 2018. Eine knappe Stunde lang hatte die 1995 in Plauen geborene und heute in Berlin lebende Pianistin einen weiten Bogen gespannt, zwischen der Harmonik, Motivik und Freiheit des Jazz, und der Spielkultur und Präzision ihrer klassischen Ausbildung. Im Zuhörerraum der vollbesetzten Münchner Unterfahrt: Stilles, inniges Lauschen, Lächeln bei den schwelgerischen Passagen, Konzentration und Innehalten in den spannungsreicheren Momenten.
Wer vor zwei Jahren beim Biberacher Jazzpreis die Augen schloss, der sah die Großen des Alt-Saxophons vor seinem geistigen Auge: den Schmelz eines Johnny Hodges, den großen Ton eines Eric Dolphy, den Druck eines Cannonball Adderley oder den Funk eines David Sanborn, alles freilich mit einer eigenen Note. Öffnete man die Augen, stand da aber kein Routinier, sondern der 16-jährige Jakob Manz.
Mit einer umfangreichen Sammlung neuer Musik versammelt der gefeierte Trompeter/Komponist Charlie Porter eine dynamische Gruppe von zukunftsorientierten Musikern, um die reiche Geschichte der Einwanderer Amerikas zu feiern. In einer Zeit, in der die Politik zu einem herzzerreißend polarisierenden Thema geworden ist, sah sich Porter gezwungen, die verbindende Kraft des Wortes "Immigrant" durch die Kunst zurückzugewinnen... Porter, Saxophonist Nick Biello, Pianist Oscar Perez, Bassist David Wong und Schlagzeuger Kenneth Salters präsentieren zehn Originalkompositionen in zwei Sets, "Leaving Home" & "New Begings".
Der musikalische Ansatz des Komponisten/Saxophonisten Michael Zilber war schon immer eine einzigartige Mischung, die aus unzähligen Aktivitäten im Laufe der Jahre in New York & Boston im Osten und Vancouver & San Francisco im Westen entstanden ist. Dieser Ost-Westen Aspekt seines Wesens ist von zentraler Bedeutung, zusammen mit der Vertiefung im Bereich des Schreibens und Arrangierens von Big Bands in den letzten zehn Jahren.
Das im Frühjahr 2015 gegründete Zweite Bläserquintett ist eine Jazzgruppe, die von dem Gitarristen und Komponisten Tommi Tampio geleitet wird. Die Gruppe kombiniert Klänge aus Modern Jazz und Fusion, ohne sich um Genreüberschneidungen zu kümmern. Die unterschiedlichen musikalischen Hintergründe der Mitglieder der Gruppe bieten hervorragende Voraussetzungen für farbenfrohe Improvisation und Interaktion. Die Kompositionen von Tampio sind weitgehend von der Musik von Brian Blade Fellowship und Pat Metheny u.a. beeinflusst.
Natürlich hat man das alles schon mal gehört – irgendwann, irgendwo, irgendwie. Natürlich ist es wieder ein Pianotrio, die traditionellste, am dichtesten frequentierte, aber auch am häufigsten pauschalierte Besetzungsform des Jazz. Wer immer sich darauf einlässt, muss sich gewaltig strecken, um ständig gegen alle Vorurteile anzuspielen. „Das gleichschenklige Dreieck“ oder „spannende Interaktion“ und „gleichberechtigte Gruppenstruktur“: Sinnleere Phrasen wie diese schießen zunehmend ins Kraut, belegen aber auch eine gewisse Ratlosigkeit gegenüber einem in sich selbst erstarrenden Phänomen.
PC ENERGETIC ist das internationale Trio des mehrfach ausgezeichneten Gitarristen Philip Czarnecki. Es steht für einen fetten, modernen und farbenfrohen Sound. Die Improvisationsfreude des Jazz trifft hier auf die Klangestätik und Energie vom Rock und Funk. Das Resultat sind rockige und funky Gitarrenriffs, energetische Soli und Kompositionen, die von reichhaltiger rhythmischer und harmonischer Komplexität leben aber gleichzeitig voller erzählerischer Melodien stecken. Für den druckvollen aber dennoch vielschichtigen Sound sorgen außerdem der Bassist Jonathan Ihlenfeld Cuniado und der Drummer Marc Ayza.
Jahrelang litt die Plattenproduzentin Gerti Jankejova an einer schweren Lungenkrankheit (COPD) und wurde von ihrem Mann Jan Jankeje liebevoll gepflegt. In seiner Anwesenheit verstarb sie am Morgen vom 27. Februar 2020 friedlich in der Spezialklinik Löwenstein. Gertraud Oberndorfer wurde am 21. Januar 1945 in Thüringen geboren, unter dem Namen Gerti Jankejova erlangte sie in der Jazzwelt beträchtliche Bedeutung. 1974 gründete Gerti zusammen mit ihrem Mann, dem aus der Slowakei stammenden Kontrabassisten Jan Jankeje, in Stuttgart die Schallplattenfirma „Jazzpoint Records“.
Die drei Jazzer greifen neue Ideen auf und vermitteln dem Publikum ihre Liebe zu subtilen und rhythmischen Klängen. Eine geschickte Mischung aus Inspiration, Entdeckung und Leichtigkeit, eingebettet in eine rasende Dynamik, spiegelt die Originalität des Trios engagierter Künstler wider. Cédric Gysler, Evaristo Pérez, Raphael Nick treffen in zeitgenössischen Improvisationen auf einander.
Elegant und ausgewogen präsentiert sich die Musik des Quintetts von Alexej Malakhau. Die Balance betrifft alle musikalischen Elemente: Ruhe, Bewegung, Rhythmus, Harmonie und Melodie, wie auch das Verhältnis zwischen Komposition und Improvisation. Die Mitgestalter der Gruppe sind absolut gleichberechtigt, alle spielen auf gleicher Augen- und Ohrenhöhe. Das Ergebnis ist ein warmer Sound, der zum Tag-Träumen und Verlieben animiert – State of The Art.
Der gebürtige Ire und Wahl-Luzerner beginnt den Titeltrack beinahe so wie westliche Musik, doch dann zieht er sofort seine charakteristischen Linien über den rockigen Groove des wunderbaren argentinischen Bassisten Franco Fontanarrosa und die präzisen, treibenden Beats von Lukas Mantel. Dorans Gitarre wechselt zwischen unregelmäßigen Riffs und flachen Kontrasten, zwischen einprägsamen Melodien, repetitiven Mustern und kitschiger, lärmender Sperrigkeit am Ende der Behaglichkeit.
"The Movement Revisited: A Musical Portrait Of Four Icons" ist der Höhepunkt der Dokumentation eines reich inspirierten Werkes, in dem vier Schlüsselfiguren der Bürgerrechtsbewegung gepriesen werden: Pfarrer Dr. Martin Luther King, Jr., Malcolm X, Rosa Parks und Muhammad Ali. Christian McBride, der seine immer schärfer werdenden Fähigkeiten als Komponist, Arrangeur, Dirigent, Musiker und Texter einsetzt, hat eine historisch und kulturell erhellende fünfteilige Suite für eine 18-köpfige Big Band, einen Chor und Erzähler geschaffen, die sowohl die motivierenden Kräfte als auch die Ziele der Bürgerrechtsbewegung in einen wirkungsvollen künstlerischen Kontext stellt. Es handelt sich um ein Projekt, das McBride offensichtlich von Herzen kommen sollte.
Der charismatische Trompeter Avishai Cohen gründete vor sechs Jahren seine mitreißende Band Big Vicious, nachdem er von den USA zurück in seine Heimat Israel gezogen war, um dort Mitspieler zusammenzutrommeln, mit ihnen eine von Grund auf neue Musik zu gestalten, und um gemeinsam das Material dafür zu verfassen. "This Time It's Different", der Titel eines der neuen Stücke, könnte als Motto für das Projekt dienen.