Stefan Hentz über Miles Davis – Interview zum Buch „Sound eines Lebens“

Zum 100. Geburtstag von Miles Davis erscheint das Buch „Sound eines Lebens“ von Stefan Hentz. Im Gespräch mit jazz-fun.de erzählt der Journalist, wie er sich durch Jahrzehnte Jazzgeschichte gearbeitet hat, welche Quellen ihn begleitet haben – und warum Miles Davis bis heute eine der prägendsten Figuren der Musik bleibt. Ein Interview von Angela Ballhorn

ganavya im Gespräch beim Enjoy Jazz 2025 – Stimme als Gebet, Musik als Ritual

Kurz vor ganavyas Trio-Konzert beim Enjoy Jazz Festival im Karlstorbahnhof in Heidelberg im November 2025 traf Sarah Seidel die Sängerin zu einem Interview. Hier spricht ganavya über ihre Kinderjahre im südindischen Tamil Nadu, über ihre musikalische Prägung, über die Kunst, die richtigen Mentoren und Kollaborateure zu treffen und über ihre beiden Singles, die sie mit Sam Amidon und Sam Gendel aufgenommen hat. Ein Interview von Sarah Seidel

Christian Krischkowsky: Die Entdeckung der Leichtigkeit

Mit „Discovery of Lightness“ legt das Krischkowsky Quartet ein Album vor, das von Reduktion, Aufmerksamkeit und innerer Klarheit erzählt. Schlagzeuger und Komponist Christian Krischkowsky spricht im Interview über Leichtigkeit als Haltung, über das bewusste Weglassen, über Intimität im Ensembleklang und über eine Band, die seit fast zehn Jahren gemeinsam wächst. Ein Gespräch über Vertrauen, Raum, poetische Klangbilder und die Kunst, zum musikalischen Kern vorzudringen. Das Gespräch führte Jacek Brun

Emil Miszk im Interview – Jazz zwischen Tradition und Innovation

Vor seinem Konzert in der Halle 424 in Hamburg trafen wir den polnischen Trompeter und Komponisten Emil Miszk zu einem Video-Interview. Im Gespräch mit Sarah Seidel spricht er über seine Arbeit an der Schnittstelle von Komposition und freier Improvisation, über das Spannungsfeld zwischen Tradition und Innovation im Jazz sowie über seine musikalische Denkweise als Suchender und Gestaltender. Ein Gespräch über künstlerische Neugier, kollektive Energie – und darüber, warum Musik für ihn immer ein offenes Experimentierfeld bleibt. Das Gespräch führte Sarah Seidel

Interview mit Jakob Bänsch

Am 26. September 2025 traf jazz-fun.de den preisgekrönten Trompeter Jakob Bänsch in der Halle 424 in Hamburg zum Interview. Im Gespräch mit Sarah Seidel spricht er über seinen musikalischen Weg, Komposition zwischen Jazz und Klassik sowie die Alben Opening und All The Others. Das Gespräch führte Sarah Seidel

Tania Giannouli und Nils Petter Molvaer im Gespräch

Nach dem Soundcheck in der Kulturkirche Ludwigshafen kamen die griechische Pianistin Tania Giannouli und der norwegische Trompeter Nils Petter Molvaer mit Sarah Seidel für ein Video-Interview zusammen. Die beiden sprechen hier über ihre Premiere als Duo beim Enjoy Jazz Festival 2025, über ihre gemeinsame Arbeit, über den Flow in der Musik, über Film-Soundtracks und ihre Affinität zur Elektronik.

Makaya McCraven im Gespräch

Nach Konzert beim Enjoy Jazz Festival 2025 in der Alten Feuerwache in Mannheim traf Sarah Seidel Makaya McCraven zu einem kurzen Video-Interview. McCraven spricht hier über sein neues Album ”Off The Record“, über seine Band mit Trompeter Marquis Hill, über Improvisation, über Fake versus Reality und künstliche Intelligenz.

Gary Bartz im Interview

Im Rahmen der Labelnacht „Jazz Is Dead“ beim Enjoy Jazz Festival 2025 traf Sarah Seidel den US-amerikanischen Saxofonisten Gary Bartz zu einem Video-Interview.
Bartz spricht über Musikergenerationen und über den spirituellen, sozialen und politischen Kern des Jazz. Eine Musikbezeichnung, der er grundsätzlich negativ
gegenübersteht, wie man hier hören kann.

„Ich wollte echte Geschichten hören“ – Jazzabela über ihren Podcast Lost in Paris

Mit „Lost in Paris with Jazzabela“ schafft Jazzabela einen intimen Raum für musikalisches Storytelling jenseits klassischer Interviews. In ihrem visuellen Podcast spricht sie mit Musiker:innen über Kindheit, erste Emotionen, Zweifel, Krisen und die Wege zur Musik. Paris wird dabei zur stillen Begleiterin – als Stadt der Vielfalt, Melancholie und Inspiration. Die eigens für den Podcast komponierte Intro-Musik stammt von niemand Geringerem als Nduduzo Makhathini, was dem Format von Beginn an eine besondere musikalische Tiefe verleiht. Im Interview erzählt Jazzabela, warum sie bewusst auf Nähe, Empathie und echte Gespräche setzt und weshalb Jazz für sie vor allem eines ist: menschlich.

„Der Weg entsteht im Klang“ – Jussi Reijonen über Identität, Erinnerung und Improvisation

Mit “sayr: salt | thirst” legt Jussi Reijonen ein radikal persönliches, improvisiertes Soloalbum vor – eine Reise durch Erinnerung, Klang und Identität. Auf einer einzigen Stahlsaiten-Gitarre erschafft er einen schillernden Kosmos zwischen Oud, Kora, Kantele, Bach, arabischer Musik und der Rohheit des Rock. Im Interview spricht Reijonen über seinen „memory palace of sound“, über Stille als Gegenpol zu Bewegung, über die überraschende Entstehung dieses Albums – und darüber, warum er sich mit diesem Werk bewusst ungefiltert, nackt und kompromisslos zeigt.

Interview mit Michał Barański - zwischen Jazz, indischer Rhythmik und globalem Klangdenken

Mit „No Return, No Karma“ öffnet Michał Barański ein neues Kapitel seines musikalischen Universums: zwischen Jazz, indischer Rhythmik und globalem Klangdenken. Im Interview spricht der polnische Bassist über Freiheit und Struktur, geopolitische Inspirationen, seine Zusammenarbeit mit internationalen Musiker:innen – und warum für ihn der Jazzgeist wichtiger ist als jedes Genre.

Gebhard Ullmann – Zwischen Form, Freiheit und Stille: Klangdenken im 21. Jahrhundert

Gebhard Ullmann gehört seit Jahrzehnten zu den prägendsten Stimmen der europäischen Improvisations- und Avantgarde-Jazzszene. Im Interview spricht er über das Spannungsfeld von Form und Freiheit, seine Arbeit mit Live-Elektronik, die Bedeutung von Stille und seine neuesten Projekte „Hemisphere 4. Kapitel Zwei“ und „String Quartets“. Ein tiefes, reflektiertes Gespräch über Klang, Kunst und das, was jenseits des Vorhersehbaren liegt.

Eleanna Pitsikaki im Interview – „Aroma“: Transkultureller Jazz voller Sinnlichkeit

Mit ihrem neuen Album "Aroma"präsentiert die Kanunspielerin, Komponistin und Kulturforscherin Eleanna Pitsikaki ein Werk voller Sinnlichkeit, Tiefe und transkultureller Poesie. Zwischen Jazz-Improvisation, mediterranen Klangfarben und traditionellen Makam-Strukturen entfaltet sich eine Musik, die atmet, fließt und Erinnerungen weckt.