Wer tiefer einsteigen möchte, findet zu vielen Meldungen weiterführende Inhalte: detaillierte Album-Reviews, exklusive Interviews, ausführliche Konzert und Festivalreportagen und fundierte Künstlerbiografien. Unsere kuratierten Besten Jazz-Alben bündeln darüber hinaus die prägendsten Veröffentlichungen eines Jahres – als Orientierung in einer stetig wachsenden Jazzwelt.
Der südafrikanische Pianist Abdullah Ibrahim hat in seiner neuen Heimat Bayern eine Solo-CD eingespielt: „Dream Time“ ist ein auf leise Art mitreißender Konzertmitschnitt, der sich als eines der schönsten Selbstporträts dieses Musikers hören lässt.
jazz-fun.de verlost 3 Doppelkarten für das Simon Phillips - Protocol IV - Konzert in Vaya Casa, Kappelrodeck am 10.11.2019.
Playing The Room zeugt von der langen musikalischen Freundschaft zwischen Avishai Cohen und Yonathan Avishai. Als Teenager in Tel Aviv begannen sie den Jazz zu erforschen und spielten über viele Jahre hinweg zusammen, wobei Yonathan wichtige Beiträge zu Avishais Alben "Into The Silence" und "Cross My Palm With Silver" auf ECM leistete
Die TaxiWars bestehend aus Tom Barman, Robin Verheyen(Saxophon), Nicolas Thys (Bass) und Antoine Pierre (Schlagzeug) sind eine Mischung aus Lyrik, Poesie und Jazz mit rockiger Intensität. Das 2016 gefeierte Album "Fever" erhieltz großen Lob von Künstlern wie The Independant, NME und Drown in Sound.
„Ein kompromissloser Spaß“, so bezeichnet Schlagzeuger Jo Beyer die Musik auf seinem neuen Album. Die Kompositionen auf „Party“ changieren zwischen ruhigen, melodischen Passagen und komplexen, mitunter waghalsigen Improvisationen. Neben Beyer (Schlagzeug) bilden Roman Babik (Klavier), Sven Decker (Tenorsaxofon) und Andreas Wahl (akustische und elektrische Gitarre) dieses ungewöhnliche Quartett.
Seit 25 Jahren leitet der Berliner Saxophonist und Komponist Stephan-Max Wirth seine eigene Band. Dies bedeutet ein Vierteljahrhundert voller Energie und Leidenschaft, Trance und Hingabe. Gefeiert wird das mit der Special- Edition Live Experience – the legendary recordings of the 2010s und natürlich ausgiebig bei jedem Konzert!
2017 – 32 Jahre nachdem Davis mit den Aufnahmen zu Rubberband begann, machten sich Hall, Giles und Vince Wilburn, Jr. ans Werk, um das Album fertigzustellen. Die finale Version hält eine Reihe von Gastkünstlern bereit, darunter die 12-fach Grammy-nominierte Sängerin Ledisi und Lalah Hathaway, Tochter von Soul-Legende Donny Hathaway.
Der südafrikanische Pianist Abdullah Ibrahim hat in seiner neuen Heimat Bayern eine Solo-CD eingespielt: „Dream Time“ ist ein auf leise Art mitreißender Konzertmitschnitt, der sich als eines der schönsten Selbstporträts dieses Musikers hören lässt.
Iiro Rantala ist ein Chamäleon des Jazz. Der finnische Pianist liebt es, in verschiedene Rollen zu schlüpfen und überrascht immer wieder mit ausgefallenen Albumkonzepten. Das gilt besonders für seine Solo-Projekte. Mit „My Finnish Calendar“ schlägt er ein neues Kapitel improvisierter Programmmusik auf: Aus seiner ganz persönlichen, finnischen Sicht vertont er den Jahreslauf seines Heimatlandes. Mit der für ihn typischen Mischung aus melodischem Erfindergeist, Melancholie und Humor, mit der gewohnten technischen Finesse und der über die Jahre erworbenen Souveränität, auf die Kraft des Wesentlichen zu vertrauen.
Die Vorbereitungen für die jazzahead! 2020 in Bremen nehmen Fahrt auf. Am heutigen Donnerstag, 5. September, geht die neue, deutlich benutzerfreundlichere Website der Jazz-Fachmesse online. Zugleich fällt der Startschuss für die Fachteilnehmer-Registrierung und die Bewerbung um einen der 40 Showcase-Auftritte. Die jazzahead! findet von Donnerstag bis Sonntag, 23. bis 26. April 2020, in den Hallen 6 und 7 der Messe Bremen statt.
Weiterlesen … jazzahead! 2020 - Bewerbungen für Showcase-Festival jetzt möglich
Wer die erste CD des Maria Baptist Orchestra (MBO) kennt, der wird mit Interesse der zweiten CD „Here & Now 2“ entgegensehen, die ab dem 04. Sep. 2019 verfügbar ist. Zu hören ist ein zeitgenössischer Sound einer klanggewaltigen Big Band. Im Sound von „Here & Now 2“ ist alles enthalten, was exzellenten Jazz auszeichnet: herrliche Kompositionen, ausgefeilte Arrangements, rhythmischer Drive und viel Raum für die individuelle Entfaltung der solistischen Stimmen.
Der deutsche Schlagzeuger und Jazzmusiker Paul Lovens wird für sein musikalisches Schaffen und seine Verdienste in der deutschsprachigen Jazzszene mit dem Albert-Mangelsdorff-Preis 2019 geehrt. Die Preisverleihung findet am 3. November 2019 im Rahmen des Jazzfest Berlin im Haus der Berliner Festspiele statt.
Als Davis 1985 mit den Produzenten Randy Hall und Zane Giles in die Ameraycan Studios in Los Angeles ging und die Sessions für "Rubberband" begannen, entschied sich der amerikanische Jazz-Trompeter für eine gänzlich andere musikalische Ausrichtung als bisher: Funk und Soul. Unterstützung bekam der Musiker im Studio von den Keyboardern Adam Holzman, Neil Larsen und Wayne Linsey, dem Saxofonisten Glen Burris, Schlagzeuger Vince Wilburn, Jr. und dem Perkussionisten Steve Reid.
Ein Palast auf den Hügeln von Palermo, aus einer vergangenen Zeit und doch prächtig, voller Poesie und Nostalgie, Montevago... So könnte die Kulisse für das neue Opus dieser beiden Musiker aussehen, die ihrerseits die höchst aktuelle und völlig unverkrampfte europäische Jazzszene beispielhaft verkörpern. Tradition und Moderne gehen hier Hand in Hand und schaffen eine virtuose, mutige Verbindung, die die Ohren ebenso begeistert, wie sie die Emotionen aufwühlt.
Die Fingerspitzen legen sich sanft auf die Tasten. Vorsichtig sind die ersten Anschläge. Respektvoll, ob der Emotionen, die dieses Pianospiel auszulösen vermag. Langsam schält sich eine Melodie heraus. Ein sanfter Wellenschlag. Die Drums knistern leise im Hintergrund, als liefe man über einen Strand, der Küste entgegen hin zu „Open Waters“, deren Namen dieses Lied von Jacob Karlzon trägt.
Komponierte Kraftentfaltung - Saxophonistin und Komponistin Christina Fuchs hat für ihr aktuelles Album "Newton's Cradle" mit der WDR Big Band aufregende Musik komponiert, inspiriert von physikalischen Impulsen und Gesetzmäßigkeiten. Klänge von großer Lebendigkeit und bezwingender Energie sind dabei herausgekommen.
Mit 22 # 1 Smooth Jazz Radio Hits, und über 2 Millionen verkauften Alben und seit mehr als 30 Jahren Tourneen durch die ganze Welt ist David Benoit eine wahre Smooth Jazz Ikone. Zu David gesellen sich für diese ganz besondere Zusammenarbeit einige seiner engsten Freunde, alle Smooth Jazz Stars für sich. Zu den Highlights gehört das großartige Dave Koz-Feature "Vernazza", "Make It Real" - eine sinnliche Ballade mit Lindsey Webster, "Moon And Sand" mit Marc Antoine, Davids Interpretation des Portugal-Hits "Feel It Still" und vieles mehr!
Auf dem transzendenten neuen Album "Hidden Corners" begibt sich der visionäre Keyboarder, Produzent und Komponist Jamie Saft auf eine spirituelle Reise auf dem Suchweg, der von so berühmten Vorfahren wie John und Alice Coltrane, Pharoah Sanders und Albert Ayler enthüllt wird. Inspiriert von Konzepten der jüdischen Mystik, bietet das Album ein hervorragendes Quartett von tief erforschenden Musikern: Saft, langjährige Mitarbeiterin Bradley Jones am Bass, der weitreichende Drummer/Percussion-Meister Hamid Drake und der legendäre Saxophonist David Liebman.
Apply Your I ist das erste Solo-Album des norwegischen Gitarristen und Komponisten Emil Brattested. Das Album besteht aus Solostücken für die Akustikgitarre und für die Pedalstahlgitarre, die sowohl komponiert als auch improvisiert sind. Die Musik entstand, während Emil Brattested an der Norwegischen Akademie für Musik in Oslo einen Master-Abschluss in Jazz-Performance erwarb, und wurde durch das Hören von Soloaufnahmen verschiedener Instrumente aus verschiedenen Genres und Epochen inspiriert - mit der Idee, den Klang eines einzigen Instruments den gesamten Klangraum einnehmen zu lassen.
Belina galt mit ihrem folkloristischen Repertoire als Brückenbauerin zwischen den Völkern und Kulturen. Mit dem Gitarristen Siegfried Behrend reiste sie in den 60er-Jahren um die Welt und setzte sich trotz traumatischer Erlebnisse in der NS-Zeit für Toleranz und Gleichberechtigung zwischen Deutschen, Juden und den anderen Völkern ein. Ihr Bestreben, zu verbinden und zu vermitteln, war vorbildlich und mutig und ist heute mit Kriegen, Rassismus und Flüchtlingsströmen von brennender Aktualität.
Mit Tenorsaxofon, Cello, Kontrabass und Klavier erinnert die Kombination eher an ein modernes Kammer-Ensemble als an eine Jazz-Band und hat dabei eine völlig neue und in vielen Bereichen unerhörte musikalische Welt erschaffen: "Eine Musik, die den Hörer mit sich selbst an einen anderen Ort versetzt".
Die jüngste Produktion von "BuJazzO" trägt den Titel "Cuban Fire" und würdigt vor allem Jiggs Whigham, der seit 2011 als künstlerischer Leiter, Dozent und Mentor dem Orchester nahe steht und damit einen Teil der BuJazzO DNA praktisch verkörpert. Whigham, der raffinierte, 75-jährige amerikanische Posaunist, genießt weltweit höchste Anerkennung. In BuJazzO-Kreisen nennen sie Jiggs respektvoll ein "Mammut des Jazz". Er ist ein Mensch, der es versteht, die Begeisterung von Menschen und jungen Musikern für den Jazz mit seinem stilsicheren und enormen Erfahrungshorizont zu wecken.
Die Ohren werden größer, und die Raumgeräusche werden leiser. Keine Trommeln, kein Bass, kein Klavier. Allein das sonore, mattschimmernde Tenorsaxophon schwebt wie ein Taschentuch durch den Raum. Musina Ebobissé lässt sich Zeit. Eine Eigenschaft, die in dieser überhitzten Leistungsgesellschaft selten geworden ist. Zeit zum Nachdenken, Freiraum, um das Thema zu entwickeln, um es mit neuen Ideen und Perspektiven zu erproben. Irgendwann fließt es.
Mit 3 ECHO Jazz Auszeichnungen und 9 Jazz Awards in gold (Solo und im Trio) gehört Martin Tingvall zu den erfolgreichsten Jazzmusikern weltweit, der sich mit seinen beiden jüngsten Trioalben gar in den vorderen Bereichen der Pop-Charts platzierte. "The rocket" schießt direkt an die Spitze der Offiziellen Deutschen Jazz-Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Die erste Solo #1 für Martin Tingvall in den Deutschen Jazz-Charts.
Mit Cello und Vibraphon auf einer Zeitreise von Alter Musik bis Neuer Musik mit Ausflügen zu Jazz und Improvisationen. Kompositionen von Ortiz, Bach, Vivaldi, Grieg, Satie, Ellington und Piazzolla. Anna Carewe und Oli Bott spielen Musik ohne Grenzen: Ernste Musik, Unterhaltende Musik, Alte Musik, Neue Musik, Kompositionen & Improvisationen. Sie lassen die Grenzen zwischen den Genres und Epochen verschwinden und verführen das Publikum, neue Klänge zu genießen und bekannte Klänge neu zu erfahren.
Fiona Ross beweist einmal mehr, wie ausgereift ihre Kreativität ist. Ihr Ausdruck, ihr Sinn für Harmonie und ihre Fähigkeit, perfekte Arrangements zu kreieren, geben uns ein wunderbares musikalisches Erlebnis. Ihre Stimme, die durch Klangfarbe und Leichtigkeit sowie eine hervorragende Gesangstechnik besticht, harmoniert perfekt mit der gesamten Band.
Bekannte Standards aus dem Great American Songbook treffen auf Folksongs in Jiddischer Sprache - kammermusikalisch arrangiert und in ungewöhnlichen Besetzungen aufgenommen. Anna Margolina hat einen großen Sinn für musikalische Architektur, Harmonie, Rhythmus, Swing, Wärme, Humor und Expressivität. Sie hat Selbstvertrauen und eine makellose Gesangstechnik, die tief im goldenen Zeitalter des Jazz verwurzelt ist, uns aber auch in die Zukunft führt.
Nach fünf Alben als Leader tritt der Posaunist Allesandro Tedesco in Paolo Fresus Musiklabel Tǔk Music. Das Neue Album "Lifetime" wurde mit Hilfe seines Low Frequency Quartets aufgenommen, mit dem Tedesco seit zehn Jahren zusammenarbeitet (Giovanni Francesca an der E-Gitarre, Dario Miranda am Bass und Giampiero Franco am Schlagzeug).
Daniele di Bonaventura hat das Album „Garofani Rossi“ auf dem Label Tǔk Music Reloaded veröffentlicht. Das Album wurde ursprünglich von di Bonaventura zu Werbezwecken selbst veröffentlicht, eine begrenzte Anzahl von Kopien wurde über die Webseite des Künstlers und bei Live-Shows verkauft. Die neue Version, die sich im Reissue-Bereich des Labels Paolo Fresu befindet, wird vollständig im Handel und digital vertrieben.
Alex Tassel, renommierter französischer Trompeter und Flügelhornist, erfüllt sich mit diesem Doppelalbum einen Wunsch: mit vielen befreundeten Musikern, die sich teils schon seit Jahrzehnten kennen und regelmäßig kooperieren, zu den gemeinsamen Jazzwurzeln zurückzukehren. Dabei umgibt er sich mit zwei Besetzungen auf jeweils einem Album...
Beide Musiker verlieren sich in einer spirituellen Suche. Skordas, der ein sorgfältig ausgebildeter Musiker ist, und Haslam - fast vollständig autodidaktisch - haben eine gemeinsame musikalische Sprache gefunden, die musikalischen Visionen, die wir noch nicht gehört haben, kein Ende setzt. Es scheint sogar, dass ihr freier, spiritueller Flug keine Grenzen kennt.
Die schwedische Reedspielerin und Sängerin Lisa Grotherus ist eine innovative neue Künstlerin in der schwedischen Jazzszene, die mit ihrer Eigenkompositionen eine breite, spannende und ausdrucksstarke Klanglandschaft erkundet, in der sich die scheinbar diskrepanten Musikwelten von Jazz und Volksmusik zu einer Einheit verbinden.