Jazz News

Vive Le Jazz - 2011

Macher, Partner, Förderer und Besucher sind sich einig: Vive Le Jazz – Es lebe der Jazz!
Nach elf Veranstaltungstagen mit einem exzellenten Jazz-Programm rund um die kreativen Ergebnisse der deutsch-französischen Freundschaft steht fest: die vierte Ausgabe des Festivals Vive Le Jazz war ein voller Erfolg! Ob Solo, Duo, Trio oder gar Tentett, das zahlreiche Publikum erlebte verschiedenste Facetten des Jazz diesseits und jenseits des Rheins, spitzte gebannt die Ohren und dankte es immer wieder mit nahezu frenetischem Applaus.

Enrico Rava - Tribe

Nach seiner Rückkehr zu ECM mit "Easy Living" im Jahr 2003 hat der Altmeister des italienischen Jazz eine ganze Serie von großartigen Alben aufgenommen. In diese reiht sich nun das neueste Werk - "Tribe" - auf wunderbare Weise ein.

Rez Abbasi's Invocation - Suno Suno

Suno Suno, die zweite Aufnahme der Rez Abbasi Gruppe Invocation ist ein inspirierender Schritt vorwärts in der Entwicklung eines Künstlers der einerseits fest im Jazz und in der klassischen andererseits unter dem Einfluss der indisch / pakistanischen Musik steht. Seit einer Dekade geht Rez mit seinen Mitstreitern Vijay Iyer and Rudresh Mahanthappa - den Meistern des amerikanisch – indischen Musik - neue Wege.

Götz Alsmann - In Paris

Paris, die Lichterstadt an der Seine…
Götz Alsmann, der König des deutschen Jazz-Schlagers… Wie geht das zusammen? Das passt perfekt zusammen!
Im Oktober erscheint das dritte BLUE NOTE Studioalbum von Götz Alsmann "In Paris." - und es heißt nicht ohne Grund so, wurde es doch ebenda an historischer Stätte, im berühmten Studio Ferber, eines der ältesten und traditionsreichsten Studios der Stadt, im Mai diesen Jahres aufgenommen.

Jacques Loussier - Kinderszenen

Seit mehr als fünf Jahrzehnten hat der Pianist Jacques Loussier die Struktur der klassischen Musik mit dem spontanen Charakter des Jazz verbunden. In den frühen Jahren seiner Karriere konzentrierte er sich mit seinem Play Bach Trio auf die Entwicklung improvisatorischer Kompositionen rund um die Werke von Johann Sebastian Bach. In späteren Jahren - mit Hilfe eines neu formierten Trio in den 1980er Jahren gegründet - erweiterte Loussier sein Repertoire mit einem ähnlichen Ansatz bei Komponisten wie Debussy, Ravel, Vivaldi, Beethoven und anderen. Seine verjazzte Bearbeitungen und Interpretationen machten ihn zum erfolgreichsten Pianisten dieses Genres. Für seine Interpretation von Vivaldis Vier Jahreszeiten wurde er in Deutschland mit dem Jazz-Award ausgezeichnet.

Rudresh Mahanthappa - Samdhi

Der Saxophonist Rudresh Mahanthappa ist ohne Zweifel der aktuelle Shooting Star der amerikanischen Jazzszene: Schon 2008 wurde die CD „Kinsmen“ seines Dakshina Ensembles von mehr als 20 wichtigen Zeitungen, Magazinen und Sendern (darunter die New York Times und die BBC) unter die besten Alben des Jahres gewählt, was seine jüngste Einspielung „Apex“ mit Saxophonlegende Bunky Green, Pianist Jason Moran und Schlagzeuger Jack DeJohnette im vergangenen Jahr noch übertraf. Von der amerikanischen Jazz Journalist Association seit 2009 jährlich zum Altsaxophonisten des Jahres gewählt, schaffte Mahanthappa dieses Kunststück 2011 erstmals auch im Downbeat International Critics Poll, der weltweit wichtigsten Kritikerumfrage, in der er seit 2003 ununterbrochen vertreten ist und 2010 bereits die Kategorien „Rising Star Alto Saxophonist“ und „Rising Star Jazz Artist“ gewonnen hatte.

Angelika Niescier - Quite Simply

Es geht um Gegensätze, um Kraftfelder und den Fluss der Energien. Das liegt schon in der Besetzung begründet, denn die Kombination Altsaxofon, Kontrabass und Schlagzeug verweist auf etwas Grundlegendes. Angelika Niescier sucht nach der Basis der Gestaltungskraft und schafft Freiräume, die es möglich machen, ihr Instrument zu erforschen. Die Perspektive, zwei gleichgesinnte Alleskönner in New York als Gegenüber zu haben, die mit ähnlich kompakten Klangvorstellungen an Form und Inhalt heran gehen, führt zu einer pfiffigen Ausweitung der Spielzone. Und zu einem Aufstieg Niesciers in eine andere Liga der Improvisatoren.

Keith Jarrett - Rio

Ziemlich genau vor 40 Jahren nahm die in der Welt des Jazz einmalige Beziehung zwischen Keith Jarrett und dem Schallplatten-Produzenten Manfred Eicher mit dem Solopiano-Album "Facing You" ihren Anfang. Es folgten viele großartige Aufnahmen, die Millionen von Menschen weltweit begeisterten.

Joachim Kühn Trio & hr-Bigband - Out Of The Desert

„Berlin ist immer was besonderes“ sagt Joachim Kühn und erinnert an seinen ersten Auftritt bei den Berliner Jazztagen 1966: „mit meinem Bruder Rolf und der Rhythmusgruppe von Mangelsdorff. Berlin war damals mein Sprungbrett in die große weite Welt des Jazz“, resümiert er im Rückblick auf eine Karriere, die ihn von Berlin direkt zum Newport Jazzfestival führte, später nach Paris, wo er mit Daniel Humair und Jean-François Jenny-Clark über Jahrzehnte eines der maßgeblichen Trios des europäischen Jazz leitete.

Pierrick Pédron - Cheerleaders

Jazz ist eine musikalische Weltsprache, die keine Grenzen kennt und die weitesten Entfernungen überbrücken kann. Trotzdem stößt man immer noch auf kulturelle Barrieren, nicht zuletzt zwischen Deutschland und Frankreich, den zwei Nachbarländern, die doch ansonsten inzwischen so besonders eng und freundschaftlich verbunden sind. Oder wie soll man es sonst erklären, dass der Altsaxophonist Perrick Pédron in Deutschland bislang nahezu unbekannt ist? Seit einem Vierteljahrhundert ist der 42-jährige Ausnahmekönner, der in seiner Heimat den „Concours de la Defense“ und andere wichtige Preise wie den „Prix Django Reinhardt“ oder den „Prix Boris Vian“ gewann, als professioneller Jazzmusiker unterwegs.

Laswell, Björkenheim, Agren - Blixt

Der amerikanische Bassist, Komponist, Arrangeur und Grammy-prämierte Produzent (Herbie Hancock / „Future Shock“) Bill Laswell zählt seit mehr als drei Jahrzehnten zu den innovativsten und vielseitigsten Vertretern der zeitgenössischen Musikszene. Seit jeher grenzüberüberschreitend zwischen Rock, Jazz, Worldmusic und elektronischer Musik aktiv, gab er mit seinen vor allem von Dub und Funk geprägten Grooves den tieftönenden Takt in wegweisenden Fusion-Formationen wie Material, Massacre, Last Exit, Painkiller oder Praxis an.

Das 12. Darmstädter Jazzforum – Erfolg auf ganzer Linie!

Mit der Siegerehrung des jazz:kritik-Awards Gewinners im Rahmen des Abschlusskonzertes von Nils Wülker ging am Samstag, den 1. Oktober 2011, das 12. Darmstädter Jazzforum erfolgreich zu Ende. Drei Tage Symposium rund um das Thema JAZZ.SCHULE.MEDIEN bildeten das Herz des Forums und boten Teilnehmern und Referenten reichlich Anlässe für lebhafte Diskussionen und bleibende Eindrücke.

Susi Hyldgaard - Dansk

Auf ihrem neuen Album ”Dansk” gibt es endlich wieder Susi Hyldgaard pur: Allein und mit ihrem Trio. Undhier kommen ihre Stärken am besten zur Geltung : Lyrics mit Humor und Tiefgang, raffinierte Soundbastelleien und starkes Songwriting, sinnlich, witzig, innovativ und mit großartiger Stimme !

George Benson - Guitar Man

Der Titel von George Bensons neuem Album ist Programm. Denn auf Guitar Man stellt der zehnfache Grammy-Gewinner nach langer Zeit endlich mal wieder sein fabelhaftes Gitarrenspiel in den Vordergrund. Zu hören ist Benson mit einem buntgemischten Dutzend aus Jazz- und Popstandards, die er teils mit anderen Musikern, teils vollkommen solo aufnahm.

Kevin Hays, Brad Mehldau, Patrick Zimmerli - Modern Music

Dieses Album geht auf eine lange Freudschaft zurück, die Brad Mehldau und Kevin Hays verbindet, nicht erst, seit die beiden sich als Pianisten in der Band von Joshua Redman ablösten. Beide sind auch mit dem Saxophonisten Patrick Zimmerli bekannt, der sich einen Namen als Komponist zeitgenössisch-klassischer Musik gemacht hat. Ihn engagierten die zwei Pianisten als Produzenten eines gemeinsamen Duo-Albums unter dem Motto "Modern Music".

Christian McBride - The Good Feeling

Christian McBride: Bassist bei u. a. Chick Corea, Herbie Hancock, Pat Metheny. Arrangeur oder Begleiter von Sting, James Brown, Chaka Khan, Isaac Hayes. Klingt nach 50 Jahren Bühnenerfahrung. Aber McBride ist noch ziemlich jung, nicht mal 40 Jahre alt. Und hat tatsächlich schon fast alle Musiker begleitet, die (nicht nur) im Jazz zu den bekanntesten der Welt gehören.

Nigel Kennedy - Four Elements

Der weltberühmte britische Geiger Nigel Kennedy stellt als Label-Debüt bei Sony Classical sein neues Werk vor: Four Elements, geschrieben für Violine, Orchester, Band und Vokalstimmen. Nigel Kennedys Komposition ist inspiriert von den Elementen Luft, Erde, Feuer und Wasser und nimmt den Hörer mit auf eine musikalische Reise durch unterschiedliche Genres.

Pascal Schumacher - Bang My Can

Jeder Musiker muss sich eines Tages von Vorbildern, Traditionen lösen, wenn er den Schritt über die Grenze des Bekannten gehen will. Pascal Schumacher macht das auf nachdrückliche, lustvolle Weise. Er wählt den schwierigen Weg des aus selbst heraus schaffenden Künstlers, der nicht den Segnungen der modernen Soundvielfalt und Studio-Technik erliegt, sondern Klänge abwägt und gewichtet, Musik herausfordert und mit ihr kämpft. Genau genommen ist er damit mehr Purist als mancher, der sich vor der Vergangenheit verneigt. Denn es geht ihm um sein Instrument, dem er Eigenwilliges abringt, ohne dabei die Hilfestellung der Heroen zu benötigen.

Bonobo-Trio - Together

Sie poetisieren die Melodien, den Groove, sie verbinden die Musik mit jedem einzelnen Augenblick ihres Lebens (mit Liebe, Wut, dem Nichtstun). Sie sind Komplizen, schöpfen aus Jazz, Rock, Funk und orientalischer Musik gleichzeitig. Sie nehmen uns mit auf eine Reise, auf der wir die Welt mit den Augen der boNObos sehen.

Kip Hanrahan - My Home In Anger

Kip Hanrahan geht in seiner Musik immer respektvoll mit den Ursprüngen um, vermischt aber gleichzeitig wunderbar verspielt wie ernsthaft Latin und Jazz. „Ich bin in der Bronx aufgewachsen, ging zur selben Highschool wie Gil Scott-Heron. Aber ich war der einzige hellhäutige Jude und irgendwie auch noch irisch, in einer überwiegenden Latino-Nachbarschaft aus Puerto-Ricanern, Kubanern und Mexikanern.

Land Über - Weitblick

Minimalistisch sphärisch, romantisch, !nstrumental...'Klingend über blühend Grasland...', So wurde das Debutalbum von Land Über im Jahr 2007 beschrieben. Nun endlich, vier Jahre später, erscheint ihre neue CD mit dem Titel 'Weitblick'! ,Wir hatten keinen Zeitdruck", sagt Saxophonist Karl Helbig lächelnd, für uns war klar, eine weitere CD kommt dann, wenn die Zeit reif dafür ist!" Cellist Benni Gerlach fügt hinzu: ,Wir haben Anfang diesen Jahres sehr engagierte Partner gefunden mit denen wir uns dann auch Hals über Kopf in die Arbeit gestürzt haben."

Max Merseny - Thank Y'All

Max Merseny ist ein junger Münchner Ausnahme Altsaxofonist mit ungarischen Wurzeln der zurzeit in New York residiert und überhaupt viel unterwegs ist (das nächste Ziel ist ein Mailand Aufenthalt). Der Titel Thank Y‘all bezieht sich auf seine vielen befreundeten Gastmusiker wie Tony Lakatos, Patrick Scales, Roger Reckless die ihm bei der Realisierung seines hiphoppigen Souljazz zur Seite standen. Impulse zur Entwicklung der Musik kamen von Ferdinand Kirner und Matthias Bublath. Zu Dank verpflichtet ist Max auch den hochkarätigen Mentoren seiner langjährigen Musikausbildung die er 2008 mit dem Diplom der Münchner Hochschule für Musik und Theater abschloss. Neben seinem Vater Thomas Merseny förderte die Zusammenarbeit mit Michael Riessler, Leszek Zadlo und Gregor Hübner sein Talent am Altsaxophon.

Ramsey Lewis - Ramsey Taking Another Look

Das in Los Angeles ansässige Boutique-Label Hidden Beach Recordings gab heute die Unterzeichnung des legendären Jazz-Pianisten Ramsey Lewis bekannt. Der dreifache Grammy-Award-Gewinner der im Jahre 1970 prominent wurde, wird seine 80ste Kollektion, mit dem Titel 'Ramsey, Taking Another Look', im September veröffentlichen. Auf der 10-Song-CD hauchen Lewis und seine Electric Band neues Leben in vielen von Lewis' Lieblingsmelodien ein, inklusive einer neuen Darbietung von Stevie Wonders verfasstem "Living for the City" und einer neuen Ausgabe der Originalen "Sun Goddess"-Aufnahme feat. Earth, Wind & Fire.

Chick Corea & Stefano Bollani - Orvieto

Mit "Orvieto" erscheint das Sensationsalbum dieses Herbstes. Nicht nur, dass nach 27 Jahren Abwesenheit wieder eine Aufnahme mit Chick Corea auf ECM veröffentlicht wird; an seiner Seite steht als kongenialer Duopartner auch noch kein geringerer als Italiens Starpianist Stefan Bollani. Zwei Genies am Klavier zelebrieren die Kunst der gemeinsamen Improvisation in einzigartiger Weise und mit riesigem Spaß am Spiel.

Olivia Trummer - Poesiealbum

Olivia Trummer ist ein höchst feinsinniger Mensch, ein großes und selbstbewusstes Mädchen von 26 Jahren, ein Temperamentbündel, das gerne lacht und die Welt mit offenem und klugem Blick betrachtet. Die in Stuttgart geborene und lebende Pianistin und Komponistin hat mit ihrem nunmehr vierten Album ihren musikalischen Kosmos tiefgreifend erweitert. Die hoch talentierte Musikerin, die sich bereits viele Meriten als klassische Konzertpianistin verdient hat, aber vor allem als Jazzpianistin in den letzten Jahren für Furore sorgte, steuert mit POESIEALBUM wohlgemut und optimistisch allen vorgefestigten Meinungen und Erwartungshaltungen entgegen. Die vielseitige Künstlerin erweitert auf den neun Aufnahmen ihr ohnehin weit gefasstes stilistisches Spektrum mit gesungenen Liedern, besser noch, sie konzipiert Musiklandschaften, die sie mit ihrer Stimme und mit ihren Gedanken füllt, mit heiteren bis besinnlichen lebensphilosophischen Reflexionen. So hat man Jazzsongs wahrlich selten, wenn überhaupt gehört.

Triowabohu - Open Doors

So intensiv wie expressiv! So vielfältig wie stilsicher! Etwas Gleichartiges sucht man in der Jazz- und Rocklandschaft vergebens. Triowabohu sprechen eine eigene Sprache! Im Kern der Musik stehen Stimmungen und Bilder, die durch einen unverwechselbaren, warmen und offenen Klang immer wieder neu gestaltet werden. Ausdrucksstarke Melodien, treibende Grooves und der intensive Dialog der Musiker erschaffen einen Gruppensound, der dicht am Puls der Zeit schlägt.

Alexander von Hagke - Loreley

Die im September 2011 bei enja erscheinende CD „Loreley“ ist das erste Album des Saxophonisten, Klarinettisten und Komponisten Alexander von Hagke unter eigenem Namen. Neben dem aktuellen Quartett spielt er in so unterschiedlichen Gruppen wie der Heavy-Metal-Jazzband Panzerballett, dem Klassik-und-Jazz-Crossover-Quartett Passo Avanti oder der Hardbopformation Munich Uptown Jazz Sextett. Insbesondere als Mitglied von Panzerballett ist er auch international einer wachsenden Fangemeinde bekannt.

Nils Petter Molvaer Baboon Moon

Eine Trompete, die das Eis der Pole und den glühenden Sand der Wüste einfangen kann, die genauso wogende Menschenmassen wie die totale Einsamkeit imaginiert, die sich verliert und doch immer wieder zu sich selbst zurückfindet. Der norwegische Trompeter Nils Petter Molvaer hat einen ureigenen Sound, der ebenso von skandinavischer Naturpoesie, wie von elektronischem Kalkül und nicht zuletzt von Trompetern wie Miles Davis und Jon Hassell geprägt ist. Vor allem aber hat Molvaer sich selbst. In seinem Spiel vergisst man ganz schnell, dass man eine Trompete hört.

Jasmin Tabatabai - Eine Frau

Jasmin spricht mit ihrem Album nicht unbedingt ihre typischen Fanklientel aus der "bandits"-Zeit an. Auf der Konzert-Tournee, die sicher irgendwann folgen wird, dürften daher kreischende oder gar in Ohnmacht fallenden Mädels wohl nicht mehr zu beobachten sein. Und auf das beliebte Stage-Diving von Jasmin wird man bei ihren Jazz-Auftritten vermutlich auch verzichten müssen.

Marc Copland und John Abercrombie - Speak To Me

Hier erlebt man ein Höchstmaß an Intimität. An Entspanntheit. An erhabener Ruhe. Zwei, die einander so gut verstehen, dass sie ganz leise und unaufgeregt miteinander sprechen können. Dass sie keinen rhetorischen Aufwand betreiben müssen, um andere zu beeindrucken. Sie können einfach die Gedanken laufen lassen - wie kleine Bälle, die man sanft über einen Tisch rollt, damit sie der andere behutsam aufnehmen und zurückrollen kann.

Wynton Marsalis & Eric Clapton - Play The Blues

Play The Blues: Live From Jazz At Lincoln Center, N. Y.
Clapton wählte aus, Marsalis arrangierte: Es war nicht nur eine legendäre Kooperation zwei der weltbesten Musiker, es waren auch Konzerte der Extraklasse, als Eric Clapton und Wynton Marsalis den Blues ins New Yorker Jazz at Lincoln Center trugen. Angekündigt als Wynton Marsalis & Eric Clapton Play the Blues verwandelte das ungleiche Paar das Rose Theater in der Frederick P. Rose Hall am 7. und 8. April 2011 in einen Wallfahrtsort für Blues- und Jazz-Connoisseure gleichermaßen.

free essen festival

Mit dem sechsten „free essen festival“ präsentiert die Jazz Offensive Essen (JOE) erneut ein anspruchsvolles Programm mit dem Schwerpunkt in der Freien Improvisation und rückt gewollt und aktiv Soloperformances und/oder kleine Besetzungen in den Vordergrund eines Konzertabends. Kurator der Veranstaltungs-Reihe ist der Essener Schlagzeuger und Theatermusiker Simon Camatta.

Nils Wogram & Nostalgia - Sturm & Drang

Der 38-jährige Posaunist, Komponist und Produzent Nils Wogram zählt ohne Übertreibung zu den umtriebigsten Jazzmusikern deutscher Sprache. Der in Köln und Zürich lebende Musiker unterrichtet eher nebenbei an der Jazzschule in Luzern, denn sein eigentliches Zuhause, sein musikalischer home turf, auf dem er sich am liebsten auslebt, ist und bleibt die Bühne. Circa vier Monate im Jahr ist Nils Wogram auf Tournee, was ihn nicht davon abgehalten hat, eine wahrlich imposante Zahl von Albumveröffentlichungen auf den Weg zu bringen.

Leipziger Jazztage 2011

9 bis 18 September 2011
Die vom Jazzclub Leipzig e.V. veranstalteten Leipziger Jazztage sind das bedeutendste ostdeutsche Festival des zeitgenössischen Jazz. Neben international etablierten Namen und Wegbereitern der Jazzhistorie werden vor allem innovative Strömungen und herausragende jüngere Musiker vorgestellt sowie eigene Projekte initiiert.

Startschuss zur diesjährigen Ausgabe von Vive Le Jazz

Vom 2.-16. Oktober 2011 schlägt Vive Le Jazz musikalische Brücken über den Rhein und wartet in den Städten Köln, Düsseldorf, Bonn und Aachen mit außergewöhnlichen Ergebnissen der „Amitié Franco-Allemande“ auf. Im Zentrum: der aktuelle Jazz aus Frankreich - ein Abbild der großen Bedeutung dieser Musik im französischen Kulturleben und seiner herausragenden Rolle in Europa.

Seide - Passion, Pain & Poetry

SEIDE glänzt, schimmert, streichelt sanft über die Haut und die Ohren des Hörers - und behält dabei zu jeder Zeit seine fließend elegante Form. Das gilt auch für dieses nach dem Edelstoff benannte Debut – Album 'Passion, Pain & Poetry'. Ein Feinton -Trio mit der ungewöhnlichen Besetzung Stimme/Piano/Posaune.

Fattigfolket - Park

Eingebettet in einen Rahmen aus subtilen Kontrasten widmen sich Fattigfolket den Faktoren, die ihre Musik ausmachen: Stimmung, Melodie und Farbe. Dabei vermeiden sie erfolgreich die Klischees konventioneller Jazz-Balladen-Sammlungen: Dank eines flexiblen Zusammenspiels bringt das Album Details an die Oberfläche, die Auge und Ohr eines oberflächlichen Beobachters verborgen bleiben.

Tobias Meinhart Quartet - Pursuit Of Happiness

Das Streben nach Glück ist ein unabdingbares Grundrecht. Und so ist auch „the pursuit of happiness“ eine der zentralen Aussagen in der US-amerikanischen Unabhängigkeitserklärung. Dass diese Phrase vom Tobias Meinhart Quartett zum Titel ihres Debüt-Albums auserkoren wurde, kommt nicht von ungefähr. Die ureigene Klang des Quartetts wird vom Leader, Tenor- und Sopransaxophonist Tobias Meinhart als „zwischen modernem New Yorker Klangideal und swingendem Hardbop-Jazz der 60er Jahre“ charakterisiert. Die vier jungen Talente wollen so auch gar nicht ein für sie zur Erfolglosigkeit verdammtes Abenteuer namens „Jazz ist deutsch“ starten. Sie haben stattdessen verinnerlicht, dass ihre Wurzeln in den US-amerikanisch geprägten Stilrichtungen des Jazz liegen.