Jazz News

Francois Couturier - Tarkovsky Quartet

Andrei Tarkovsky starb im Dezember 1986. Seine Kunst lebt weiter, in seinen Filmen und in der Musik von François Couturiers Tarkovsky Quartet.
François Couturier gehört zu den Bewunderern der Gestaltungsmacht von Andrei Tarkovsky. Mit den ECM-Alben „Nostalghia – Song For Tarkovsky“ (2006) und „Un jour si blanc“ (2010) schuf er gemeinsam mit dem Produzenten Manfred Eicher die ersten beiden Folgen einer Trilogie zu Ehren des Regisseurs, die er nun mit dem „Tarkovsky Quartet“ abschließt.

Here We Go Again: Celebrating The Genius Of Ray Charles

Willie Nelson, Wynton Marsalis, Norah Jones:
Here We Go Again: Celebrating The Genius Of Ray Charles
Bereits das erste gemeinsame Album der beiden so unterschiedlichen Superstars WILLIE NELSON und WYNTON MARSALIS war künstlerisch und kommerziell ein riesiger Erfolg. Für das Blue-Note-Album "Two Men With The Blues" (2008) hatten die Country-Legende WILLIE NELSON und die Jazz-Koryphäe WYNTON MARSALIS im Jahr 2007 zwei Konzerte im Lincoln Center von New York gegeben, dessen besonderer Zauber auf dem Live-Album perfekt dokumentiert worden ist.

Kurt Elling - The Gate

Für sein letztes Album "Dedicated To You", eine Hommage an John Coltrane und Johnny Hartman, erhielt Kurt Elling nach acht vorangegangenen Nominierungen endlich seinen ersten Grammy. Für ihn ist dies aber kein Grund, auf seinem neuen Album nun in dieselbe musikalische Kerbe zu schlagen. Diesmal überrascht er stattdessen mit einem aufregend eklektischen Mix.

Bohuslän Big Band Don't Fence Me In

The Music Of Cole Porter
So reich und vital die schwedische Jazzszene sein mag, an den Marktgesetzen kommt man auch hier nicht ganz vorbei. So gibt es selbst in Schweden nur zwei professionelle, kontinuierlich arbeitende Big Bands, die Norbotten und die Bohuslän Big Band. Letztere ist in den fünfziger Jahren aus einer Militärkapelle hervorgegangen, deren Tradition bis ins frühe 19. Jahrhundert zurückreicht. Die Region Bohuslän und die Stadt Göteborg sind die Träger des Orchesters, das dadurch eine breit aufgefächerte Aktivität entfalten kann. Das reicht von Auftritten an schwedischen Schulen bis zum regelmäßigen Besuch der großen internationalen Festivals, gut 100 Konzerte gibt man pro Jahr weltweit.

Mathias Eick - Skala

Der 30-jährige Trompeter Mathias Eick zählt zu den stilistisch flexibelsten Musikern der norwegischen Szene. Bevor er 2008 mit dem Album “The Door” bei ECM debütierte, hatte er schon mit dem Kultensemble Jaga Jazzist, Rockbands wie Motorpsycho und Turbonegro, aber auch internationalen Größen wie Chick Corea, Pat Metheny und Manu Katché (auf dessen hochgelobtem “Playground”-Album) zusammengespielt.

Tineke Postma - Dawn Of Light

One of the leading ladies in Jazz!' urteilte der britische 'Evening Standard' bereits 2009.
Tineke Postma hatte zu dem Zeitpunkt schon Auftritte in der ganzen Welt absolviert: vom Yokohama Jazz Festival und dem Antibes Jazz Festival bis zum North Sea Jazz Festival, vom legendären 'Blue Note' bis zur noch legendäreren 'Carnegie Hall'. Sie tourt regelmäßig mit Künstlern wie Dianne Reeves, Grammy-Siegerin Esperanza Spalding (die auf 'The Dawn Of Light' einen Gastauftritt als Sängerin hat!), Gerri Allen u. v.m.

Omar Sosa - Calma

Der in Barcelona lebende Pianist Omar Sosa liebt die Extreme und so überrascht er sein Publikum ein um’s andere Mal. Nachdem er zuletzt mit dem opulenten, hoch gelobten Bigband-Opus „Ceremony“ (SKP 9092) in Zusammenarbeit mit dem Cellisten und Arrangeur Jacques Morelenbaum seine Kompositionen von einem großen Klangkörper zelebrieren ließ, wählt er nun als Nachfolgeformat die intime Zwiesprache mit sich selbst. „Calma“ ist das insgesamt fünfte Solo – Album seiner Karriere.

Marc Copland - Crosstalk

Ein Meisterwerk der gegenseitigen Inspiration: Pianist Marc Copland mit Saxophonist Greg Osby, Bassist Doug Weiss und Drummer Victor Lewis führen einen „Crosstalk“ voller Reize. Marc Copland ist eine verlässliche Größe von enormer Wandelbarkeit. Und hier nun eine Quartettbesetzung voller Überraschungen. „Crosstalk“ nennen sie ihre gemeinsame CD – mit Stücken voller intensitätsgeladener Brillanz und entspannter Klarheit. Dieses Quartett gehört zu den internationalen Jazz-Attraktionen dieses Jahres. Und das um so mehr, wenn man die vorliegende Aufnahme gehört hat.

Iiro Rantala - Lost Heroes

Bislang war sein Name vor allem mit dem Trio Töykeät verbunden, einem der wildesten, witzigsten und visionärsten Klaviertrios der internationalen Jazzszene: Da lotete der finnische Pianist Iiro Rantala alle Möglichkeiten dieser klassischen Besetzung aus, mal als energiegeladener Tastenlöwe, mal als feinfühliger Romantiker, dann wieder als burlesker Spaßvogel. Sein Spiel sprengte zwar alle Stile und war ebenso kompromisslos wie zugleich unterhaltsam, doch wurde es stets von einem magischen Dreieck zusammengehalten: grenzenlose Technik, Sinn für Humor und untrüglicher Geschmack. Qualitäten, die sich Rantala bewahrt hat, auch nachdem er 2006 das Trio Töykeät aufgelöst hatte: „Meine Güte, wir haben das jetzt 18 Jahre lang gemacht und Tausende von Konzerten gespielt. Da wird es Zeit für eine Pause“, sagte er da, konzentrierte sich auf “Iiro at large”, seine bis heute laufende eigene Show im finnischen Fernsehen - und auf seine Solokarriere.

Youn Sun Nah zum vierten Mal mit dem Korean Music Award ausgezeichnet

Am 27. Februar 2011 hat die Sängerin Youn Sun Nah für ihr Album „Same Girl“ (ACT 9024-2) den „Korean Music Award 2011“ in der Kategorie „Jazz und Crossover Album des Jahres“ erhalten. Damit wird sie bereits zum vierten Mal in ihrer Karriere mit dem begehrten Preis ausgezeichnet. Der Award wird für besondere Verdienste in der populären Musik Koreas vergeben. Die Jury besteht aus hochrangigen Vertretern der Musikwelt, wie Kritikern, Produzenten und Wissenschaftlern.

Magnus Öström - Thread Of Life

Als Schlagzeuger von e. s.t., dem Esbjörn Svensson Trio, hat Öström den Aufstieg vom unbekannten, mit vielen anderen um Club-Auftritte konkurrierenden Bands, zum stilbildenden und erfolgreichsten Jazzensemble der vergangenen Dekade miterlebt. Aber er hat auch das plötzliche Ende aller Träume miterlebt, durch den tragischen Unfalltod seines Freundes und Bandleaders Esbjörn Svensson vor zweieinhalb Jahren. Der Herausforderung, das Erbe zu bewahren und zugleich seinen eigenen Weg weiterzugehen, hat er sich nun mit „Thread of Life“ gestellt - als Komponist, Arrangeur und Produzent in Personalunion: „Um zu zeigen, worum es in meinem musikalischen Universum geht, musste ich das so machen. Auch, weil ich es wirklich liebe, zu komponieren, ebenso wie im Studio zu sein und zu produzieren.“

Joachim Kühn - Chalaba

„Wann weiß man schon, dass man eine funktionierende Band hat? Sowas ist unplanbar“, sinniert Joachim Kühn. Er, der 66-jährige Veteran einer traditionsbewussten Avantgarde, Partner von Größen wie Michel Portal, Archie Shepp, Ornette Coleman, Rabih Abou-Khalil, Stan Getz, Michael Brecker, oder Michael Wollny, und einer der wenigen deutschen Weltstars des Jazz, ahnte jedenfalls nicht, was daraus werden würde, als er Majid Bekkas 2003 kennenlernte, den Guembri-Meister und spiritus rector der marokkanischen Musikszene.

Brad Mehldau - Live In Marciac

Mit "Live At Marciac" erscheint eine Live Doppel-CD plus DVD von einem der talentiertesten Jazzpianisten der Gegenwart. Die Aufnahmen stammen vom legendären französischen Festival und spiegeln die gesamte Palette seines Könnens wider. Er spielt sowohl eigene Kompositionen als auch Interpretationen zeitgenössischer Popsongs von u. a. Kurt Cobain, Lennon / McCartney, Cole Porter, Radiohead und anderen.

Vijay Iyer - Tirtha

Auf allen neun Stücken des Albums – fünf Kompositionen stammen von Vijay Iyer, vier von Prasanna – kann man nun hören, was Iyer als Erfahrung der allerersten Probe wie der 2008 folgenden Studio-Sessions beschreibt: Hier geht es nicht um „Fusion“, um einen Kompromiss oder um den Versuch, mehr oder weniger indisch zu klingen, hier hört man vielmehr den harmonischen Fluss einer musikalischen Konversation dreier Individuen.

Trilok Gurtu, Simon Phillips, NDR BigBand - 21 Spices

Kollaboration der beiden Ausnahmeschlagwerker und der NDR Bigband. Es war seit langem ein Wunsch der beiden, mal miteinander musizieren zu können: Die Rede ist vom indischen Perkussionisten Trilok Gurtu und dem Toto-Schlagzeuger Simon Phillips. Im Mai 2010 war es dann soweit. Im Rahmen einer Produktion der NDR Bigband kam es zur Zusammenarbeit dieser beiden Koryphäen der Schlagwerke.

Avishai Cohen - Seven Seas

AVISHAI COHENs Musik gleicht einem Strudel der Gefühle. Die Struktur der Songs, ihre intime Architektur überrascht immer wieder durch unerwartete Wendungen. Mit seinen Kompositionen zügelt er die Gefühle, hält sie zurück, damit sie sich voll entfalten können, und verhindert somit, dass die Energie verpufft, bevor sie den Zuhörer erreicht. Der aus Jerusalem stammende Cohen, der sich inzwischen in Tel Aviv niedergelassen hat und den Ruf als einer der populärsten Jazzmusiker der letzten zehn Jahre genießt, nähert sich mit "Seven Seas" seinem künstlerischen Zenit.

Eldar Djangirov - Three Stories

Mit "Three Stories" veröffentlicht Eldar sein erstes Solo-Album. Der erst 23-jährige Pianist hat bereits vier Jazz-Alben für Sony Classical aufgenommen und wurde dafür in der Jazzszene und darüber hinaus hymnisch gefeiert ("Ein Pianist wie von einem anderen Stern...ein Wunderkind.", Welt am Sonntag). Doch Eldar, der neben Jazz auch klassisches Klavierspiel studiert hat, ist mittlerweile zu einem beachteten Klassik- Interpreten gereift. Und so zeigt Eldar seine musikalische Vielseitigkeit auf "Three Stories" auf beeindruckende Weise indem er etwa "I Should Care" von Sammy Cahn neben ein Präludium aus Bachs "Wohltemperierten Klavier" oder eine Etüde von Skrjabin neben Thelonious Monks "In Walked Bud" stellt.

Roger Willemsen legt auf – My Favourite Things

Seit vielen Jahren ist Roger Willemsen auch als Vermittler des Jazz in Deutschland tätig. In seiner ZDF-Sendung Willemsens Woche waren regelmäßig die größten Jazzmusiker der Welt zu Gast, sein Film über Michel Petrucciani wurde weltweit gezeigt, über Jahre moderierte er eine eigene Jazz-Sendung im WDR, ebenso wie die Verleihung des deutschen Jazzpreises, und seit fast zwei Jahren ist er den Hörern von NDR Kultur mit gleich zwei Reihen zu Klassik und Jazz ein Begriff.

Iro Haarla - Vespers

Iro Haarla, die langjährige Arrangeurin für Edward Vesala mit "Vespers", dem Nachfolgealbum zu ihrem ECM-Erfolg "Northbound". Zusammen mit ihrer Allstar-Band, deren Besetzung wie das Who Is Who des norwegischen Jazz anmutet (u. a. Mathias Eick - Trompete, Trygve Seim - Saxophon, Jon Christensen - Schlagzeug), spielt sich Pianistin / Harfistin Haarla durch ein klar artikuliertes, tiefes und emotional kraftvolles Balladen-Album, dessen Repertoire durchweg aus eigener Feder stammt.

Pablo Held - Glow

„Glow“ heißt die 3. Pirouet-CD des Pianisten Pablo Held – diesmal mit großer Besetzung und unorthodoxer Instrumentierung. Pablo Held ist ein einzigartiges Talent. Im Dezember 1986 geboren, hat er bereits mit zwei Pirouet-CDs auch international Aufmerksamkeit erweckt. Vier Tage lang konnte nun Pablo Held für diese neue CD mit Musikern seiner Wahl Aufnahmen machen.

Jazzkraut: Teutonal Jazz Rock Excursions

Ende der Sechziger bis Ende der Siebziger des letzten Jahrhunderts war nicht nur in der angloamerikanischen Musik eine kreative Blütezeit, auch und gerade in hiesigen Landen wurde viel experimentiert. Man wollte nicht dem Klischee des typisch Deutschen entsprechen, genauso wenig wie man die typischen Rock- und Pop-Klischees bedienen mochte. Somit war klar, dass man typisch deutschen Eigenschaften aus dem Weg zu gehen hat: Panzer, Blitzkrieg, Disziplin, Gehorsam, Lederhosen, Sauerkraut, Bratwurst & Rock’n’Roll.

Stefan Schultze - Large Ensemble

Das Spannende an Stefan Schultze ist: er lässt sich nicht festlegen. Er spielt Piano im Trio (Stefan Schultze Trio), im Quintett (schultzing) oder im Oktett (Oktoposse). Er geht in Schulen, um den Kids in seinem Projekt School Jazz is Cool Jazz improvisierte Musik und Jazz nahezubringen. Bei Raw Rough Ready kombiniert er Musik mit Tanz und Video zu einer Multimedia-Performance. Und nun das Stefan Schultze Large Ensemble. Das ist vielleicht der konsequenteste Schritt in der noch jungen, aber schon sehr bewegten Geschichte des Stefan Schultze.

Caro Emerald - Deleted Scenes From The Cutting Room Floor

2007 erhielt die niederländische Sängerin Caro Emerald einen überraschenden Anruf von zwei Produzenten namens David Schreurs und Jan van VierinEen. Diese brauchten einen Ersatz für ihre Demo-Sängerin, die einen neuen Song für einen japanischen Pop-Act aufnehmen sollte, Dieser Song wurde zusammen mit dem kanadischen Songwriter Vince Degiorgio geschrieben und beschert Caro Emerald später den Durchbruch. Nachdem Caro den Song im Studio einsang gefiel ihr "Back it up" so sehr, dass sie in ihrer Liveshow aufnahm. Ein Jahr später bot ihr ein lokaler Fernsehsender einen Auftritt in Amsterdam an. Nach dem Auftritt wurde der Sender von Mails und Briefen der Begeisterung überschüttet, Alle wollten mehr von diesem unbekannten Mädchen wissen.

Julia Hülsmann - Imprint

Sie ist "der Feingeist unter den deutschen Jazzpianisten" (SZ) und "als Pianistin und Komponistin eine Lyrikerin" (Die Zeit). All diese Attribute füllt Julia Hülsmann nun schon seit geraumer Zeit mit einer erstaunlichen Selbstverständlichkeit. Dabei ist der Status der Berlinerin mittlerweile bedeutend gewachsen, das Julia Hülsmann Trio nicht länger nur das inhaltlich wichtigste Aushängeschild des deutschen Pianojazz, sondern auch dessen bekannteste Band.

Verneri Pohjola - Aurora

Pohjola – ein Name mit Symbolkraft für Finnland. Es ist der Hauptort in dem berühmten Nationalepos „Kalevala“ und der Nachname einer der bekanntesten Jazzmusikerfamilien des Landes. Mit Aurora sorgt der Trompeter Verneri Pohjola jetzt auch außerhalb seiner Heimat für Aufmerksamkeit. In Finnland erhielt sein Debüt als Leader den EMMA Award, den bedeutendsten finnischen Musikpreis, als „bestes Jazzalbum des Jahres 2009“.

Jessica Pilnäs - Bitter And Sweet

Soulig ist ihre Stimme, leuchtend, warm, und doch zurückhaltend und zu feinsten Nuancen fähig - so präsentiert sich die Schwedin Jessica Pilnäs auf „Bitter And Sweet“. Unwillkürlich mag man an den scheinbar unerschöpflichen Fundus skandinavischer Sängerinnen denken. Doch so einfach ist die Sache diesmal nicht. Auch in Schweden ist mancher Karriereweg verschlungen - wie der von Jessica Pilnäs...

Caecilie Norby - Arabesque

Musikalische Schubladen haben die dänische Sängerin Caecilie Norby noch nie interessiert: „Ich war immer auf der Suche nach einprägsamen Melodien. Im Pop braucht man eine starke Melodie, um einen Hit zu bekommen; im Jazz ist das Thema zentral, das ein Stück eröffnet; und in der Klassik können die gewaltigsten Orchester-Arrangements platt und langweilig werden, wenn sie nicht von einer natürlichen Melodie getragen werden.“

Robin McKelle - Mess Around

Auf "Mess Around" entfernt sie sich von den traditionellen Jazz und Swing-Elementen der ersten Alben und spannt einen aufregenden Bogen von Rhythm 'n' Blues, Soul und Jazz. "Das Projekt umfasst verschiedene Genres - alle musikalischen Stile, die ich liebe und die meine Persönlichkeit ausmachen.", beschreibt McKelle das Album.

Corea, Clarke, White - Forever

Corea, der Bassist Clarke und Schlagzeuger White entschlossen sich, eine der führenden Fusionsbands (Return To Forever) der 1970er Jahre wieder aufleben zu lassen. Herausgekommen ist dabei die Doppel-CD "Forever", die aufregende neue Versionen von Stücken aus dem RTF-Repertoire und anderen Klassikern enthält.

Paul Kuhn Jazz Pops 25 Years Live At The Philharmonie Cologne

Paul Kuhns Bande zur Kölner Philharmonie mit dem Ausdruck „herzlich“ zum umschreiben, stimmt im doppelten Sinne. Vor einem Vierteljahrhundert bereits, bei der Eröffnung des berühmten Saals, begann er eine jährliche Konzertreihe. 1988 feierte er während dieses Events, das stets am 2. Weihnachtsfeiertag stattfindet, gar seine Hochzeit mit Ute Hellermann.

Bettina Pohle & Ralf Ruh - Time And Again

“Time and again” heisst die neue CD der Berliner Jazz-Sängerin Bettina Pohle. Neun sensible Jazz-Tracks, entstanden in inspirierter Zusammenarbeit mit dem hochdekorierten Schweizer Pianisten Ralf Ruh, laden Fans anspruchsvoll-zurückgelehnter Jazzsounds zu einem wahrlich wohltönenden Klangmenü. Bettina Pohle, in den USA mehrfach ausgezeichnete Sängerin, überzeugt durch viel Gefühl und eine außerordentlich modulationsfähige Stimme.

Caroline Henderson - Keeper Of The Flame

In ihrer Heimat Dänemark ist sie ein Star und vielseitig wie kaum ein anderer. Die schwedisch-amerikanische Sängerin Caroline Henderson hat dort bereits einige äußerst erfolgreiche Alben veröffentlicht. Sie moderiert eine Fernsehsendung, arbeitet als Schauspielerin am Theater, für Film und Fernsehen und ist überdies Unicef-Botschafterin. Ihr letztes Album "No. 8" wurde von Stereoplay als "eine der Platten des Jahres" gewürdigt.

Colin Vallon - Rruga

Lange war das Jazz- Pianotrio ergiebige Spielweise extrovertierter Leader und explosiver Sidemen. Das die Spontaneität des Moments zuweilen auf Kosten der Gemeinsamkeit und der musikalischen Idee ging, fiel oft nur wenigen auf. Das Trio um den jungen Schweizer Pianisten Colin Vallon ist angetreten dies zu ändern. Zurückhaltung im Sinne der gemeinsamen Darbietung wird hier zur Kür.

Shauli Einav - Opus One

Heute ist Saxophonist Shauli Einav die Speerspitze der New Yorker Jazz-Szene. Er spielte bereits auf den namhaften Bühnen wie dem Red Sea Jazz Festival, Rochester Intl Jazz Festival, Smalls, Knitting Factory und dem Tel Aviv Jazz Festival und arbeitete mit Top-Künstlern wie Aaron Goldberg, Omer Avital, Walt Weiskopf, Frank Gambale, Harold Danko, Bill Dobbins, Marshall Gilkes, Johnathan Blake und Shai Maestro.