Jazz-Fun.de im Gespräch mit Susan & Martin Weinert
JazzBaltica 2019 - Jacek Brun und Cosmo Scharmer für Jazz-Fun im Gespräch mit Susan & Martin Weinert. Aufgenommen am 22.06.2019 in Timmendorfer Strand.
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JazzBaltica 2019 - Jacek Brun und Cosmo Scharmer für Jazz-Fun im Gespräch mit Susan & Martin Weinert. Aufgenommen am 22.06.2019 in Timmendorfer Strand.
Als Jesse Palter bei Artistry Music (einer Division der Mack Avenue Music Group) als erste Popkünstlerin des Labels unterschrieb, hatte sie bereits eine erstaunliche Anzahl von Songs geschrieben. Jedes Mal, wenn sie sich an das Klavier setzt, um ein neues Stück zu schreiben, verschreibt sich die in Detroit geborene und in Los Angeles ansässige Multi-Instrumentalistin der Disziplin, ihr Handwerk zu perfektionieren.
Robben Ford und Bill Evans haben schon öfter die Bühne geteilt oder zusammen aufgenommen, also ist es keine Überraschung, dass sie nun wieder in gemeinsamer Sache unterwegs sind. Während der Promotion zum Album “Purple House”, sprach Robben Ford voller Begeisterung über die kommende Japan-Tour mit Evans.
Musik von Nicole Johänntgen. Aufgeführt und aufgenommen von Nicole Johänntgen am 1. März 2019 in der Andreaskirche in Zürich. Eines der interessantesten und bewegendsten Alben der letzten Jahre. Großartige, bewegende und ekstatische Musik, von der man sich kaum trennen kann.
Mit dem A lbum „NEXUS“ legte das Soundscape Orchestra ein futuristisches Debüt hin. Doch kann man keineswegs von Debütanten sprechen! Das Soundscape Orchestra versammelt die Crème de la Crème der schwedischen Jazzmusik und bildet eine zukunftsweisende Fusion zwischen Jazz und elektronischen Sound. Die jazzige Seite vergleicht mancher Kritiker bereits mit Weather Report oder Miles Davis.
Für sein neuestes Album "The Flood and the Fate of the Fish" hat sich Rabih Abou-Khalil einen lange gehegten Wunsch erfüllt. Er sammelte Musiker um sich, die nach Jahrzehnten der intensiven Zusammenarbeit nicht nur zu treuen musikalischen Weggefährten, sondern auch zu engen Freunden geworden sind. Die Aufnahmen fanden zum ersten Mal bei sich zu Hause in seinem eigenen Studio statt.
Das Debüt mit eigenem Piano-Trio: der renommierte französische Jazzschlagzeuger Edward Perraud erforscht zusammen mit den Kollegen Paul Lay (Piano) und Bruno Chevillon (Kontrabass) die Kraft der Räume zwischen den Tönen sowie deren Intervalle - in 14 meisterhaft ausformulierten Stücken.
Der brasilianische Gitarrist Diego Figueiredo (ausgesprochen "fig-a-reed-o") lebt in, mit und für die Musik. Einige Menschen sind einfach dazu bestimmt, Musiker zu sein. Diego ist einer. Er wurde 1980 in Franca, Staat São Paulo, geboren und begann im Alter von vier Jahren mit dem Musizieren. Im Alter von zwölf Jahren hatte er bereits eine lokale Fangemeinde angezogen, und als er fünfzehn Jahre alt war, zog er große Menschenmassen durch Brasilien.
Das Publikum liebt Nils und Nils liebt sein Publikum. Beide zusammen lieben die Musiker. Die musikmachenden Mitwirkenden wiederum lieben alle „Komponenten“: Festival, Ambiente, Publikum, das Mare Balticum, ihren Nils und die Kolleginnen und Kollegen. Das sagen alle, es ist glaubhaft. Bei solch engen Verbindungen passt wirklich kein Blatt zwischen die Beteiligten. Mehr Erfolg ist nicht zu haben. 19.000 Besucher und ausverkaufte Konzerte sprechen für sich. Ein Bericht von Cosmo Scharmer und Jacek Brun
Arne Jansen mit seinem Trio hat einen guten Anteil an der Einladung des Orchesters Baobab zu JazzBaltica. Kennengelernt auf einer Afrikatournee ergab sich dieser „spielerische“ Kontakt zwischen dem Jazz-Trio und den westafrikanischen Musikern. Vermutlich war es dann ein längerer Weg von der Idee eines gemeinsamen Konzertes bis zur Realisierung des Abschlusskonzerts auf der Hauptbühne. Ein Konzertbericht von Cosmo Scharmer
Paolo Fresu und Daniele Di Bonaventura, wie immer von einer unerschöpflichen Neugierde getrieben, die sie vor unterschiedliche Repertoires und ungewöhnliche Herausforderungen stellt, haben 13 der 47 Lobgesänge von Cortona ausgewählt und mit vier Händen transkribiert, neu adaptiert und instrumentiert.
Zwischen „la mer Méditerranée“ und der baltischen See liegt räumlich wie musikalisch das Mare Nostrum der Trios. Dort sind die drei Musiker zuhause, von dort stammen Themen wie Ideen. Anders gesagt: das Mare Nostrum befindet sich da, wo die drei Musiker sich gerade aufhalten, ihre Musik vorstellen. Heute „plätschern“ ihre musikalischen Wellen am Strand der Ostsee, wo JazzBaltica residiert. Ein Konzertbericht von Cosmo Scharmer
Chick Corea's Debütveröffentlichung mit der Spanish Heart Band greift klassische Stücke aus zwei der beliebtesten Alben des Bandleiters, My Spanish Heart und Touchstone, auf, ebenso wie neue Kompositionen und Favoriten von berühmten Komponisten wie Antônio Carlos Jobim, Paco de Lucía und Igor Strawinsky.
Auch dieses Ensemble hat eine ungewöhnliche Besetzung. Da sind die Instrumente der Vibrafonistin. Das metallene Vibrafon – kurz Vib genannt – hat eine stark perkussive Klangkomponente und deshalb liegt es für die Spieler dieses Instrumentes nahe, sich mit „ähnlichen“ Instrumenten zu beschäftigen, sie zu spielen. So wird Pani Izabella Effenberg auch auf dem Array Mbira (wird später erläutert) und auf Gläsern zu hören sein. Ein Konzertbericht von Cosmo Scharmer
Auf „Consequences“ überträgt Philipp Groppers Band PHILM vielschichtige Themen in die Navigation des Alltags. Musik auf der Höhe der Zeit, die sich nicht vor den brennenden Fragen der Gegenwart wegduckt, sondern in einem Amalgam von packenden Kompositionen und starken individuellen Statements mit Nachdruck gangbare Alternativen aufzeigt. Jazz, der uns alle trifft - seltsam entrückt und gleichzeitig eindringlich.
Katja Riemanns Stimme ist so wenig zu überhören wie die zwischen den Texten aufspielende Musik. Es ist die raumfüllende Stimme einer für dieses Konzert perfekt ausgewählten Schauspielerin, die hier zur Sprecherin, zur Moderatorin, zur Übersetzerin von Texten aus dem Karneval der Tiere wird. Das ist gut so, denn ohne eine derart ausgebildete Stimme würden die witzig ironischen Texte von Roger Willemsen unter- und verlorengehen. Gut gefaucht Katja! Ein Konzertbericht von Cosmo Scharmer
Für seine jüngste CD „Long Waves“ hat Franco Ambrosetti vier musikalische Partner aus den USA gewonnen, die seit Jahrzehnetn zur internationalen Spitzenklasse zählen: Gitarrist John Scofield, Pianist Uri Caine, Schlagzeuger Jack DeJohnette und Bassist Scott Colley. Es ist Amrosettis 28 Album als Leader und sein zweite bei dem von Gitarrist Harald Haerter gegründeten Label „Unit Records“.
Erste Töne des Pianos von Marcin Wasilewski entfliehen dem Korpus des Instrumentes. Vorsichtig sich im Raum umschauend, wollen sich diese Tonfolgen behutsam formieren. Der Anschlag des Pianisten ist von hoher Sensibilität. So wie diese Einstimmung klingt, könnte es auch ein klassisches Stück für Klavier werden. Nach und nach mutieren die Sequenzen zu einem - ebenso nahen wie weit entfernten - Genre: Kammermusikalischer Jazz. Ein Konzertbericht von Cosmo Scharmer
JazzCafé, späte Stunde, sanftes Mittsommerlicht, der Raum proppenvoll, der Hall nur gering, die Luft leicht verbraucht, eine Frischluftzuvor so schnell nicht zu machen. Die Musikerin wird dem trotzen. Das Solo wird unverstärkt (unplugged) gespielt werden, nur die Ansage verlangt nach dem Mikro. Kurze Ansage von Nils, der zwar alle Konzerte als was ganz Besonderes ankündigt, oft auch Recht hat, aber - so wird sich zeigen – in diesem Fall ist es wirklich was ganz Besonderes. Ein Konzertbericht von Cosmo Scharmer
In einer fünfsätzigen musikalischen Reise für Quartett sinnt Shrink über die conditio humana nach: Lebenshunger, Blüte und Verfall, Schande, Entscheidung in der Krise und manische Hochstimmung sind die Stationen eines seelischen Prozesses. Frei improvisierte Vor-, Nach- und Zwischenspiele mischen die Klangfarbenpalette jeweils neu, zerstäuben, atmen durch, nehmen Anlauf, räsonieren - und nehmen sich am Ende nicht all zu ernst.
„Elipsis“, der Titel zum Auftakt, zeigt sich mit den ersten Tönen von seiner besten Seite: den Tonfolgen des Altsaxofons von Charlotte Greve. Diese Töne gilt es genauer zu verfolgen. Das Alt stellt ein Thema vor, das rhythmisch orientierte Trio stößt dazu, der erklingende Sound verschafft sich Luft und Gehör. Das ist der Sound eines Jazz-Quartetts mit dem Alt als schillernder und führender Farbe. Ein Konzertbericht von Cosmo Scharmer
Wenn Impressionen unüberhörbar expressiv tönen, so ist dies kein Widerspruch, sondern künstlerische Freiheit in Sachen Jazz. Dies ist der Fall bei den Landschafts- und Lautmalereien von Susan und Martin Weinert, die von Sebastian Voltz am Piano unterstützt werden. Ein Konzertbericht von Cosmo Scharmer
So wie es beginnt, so wird das Konzert enden: Weite, Sphären, musikalische Felder, Klangwelten von fragiler Beschaffenheit bei melancholischer Grundstimmung. Die behutsamen, langsamen Töne der Trompete weisen den Weg: nur nicht verschrecken, nicht verstören, nicht berühren. Das Horn von Palle Mikkelborg spielt lang angehauchte, sehr sparsame Motive. Ein Konzertbericht von Cosmo Scharmer
19.000 Besucher feierten vom 20. bis zum 23. Juni die 29. Ausgabe von JazzBaltica in Timmendorfer Strand. Sämtliche Konzerte auf der MainStage im Festsaal des Maritim Seehotel Timmendorfer Strand waren ausverkauft. Hier waren unter anderem Mathias Eick, Nils Wülker, Jakob Bro und Palle Mikkelborg, Katja Riemann, Marilyn Mazur, Bugge Wesseltoft, Dan Berglund und Magnus Öström sowie das senegalesische Orchestra Baobab zu erleben.
Sich mit dem Programm eines Festivals zu beschäftigen hat den Vorteil, dass die auftretenden Aktivisten gut bekannt sind. Dadurch gibt es eine gewisse – dank guter Programminformationen – Ahnung, wie das Konzert verlaufen könnte. Der Nachteil liegt darin, dass mit diesen Vorab-Informationen eine bestimmte Erwartung geweckt wird, die bestätigt oder enttäuscht werden kann. Ein Konzertbericht von Cosmo Scharmer
Der in Barcelona geborene Gianni Gagliardi bringt sein drittes Album als Leader nach Jahren des nomadischen Lebensstils und der musikalischen Auseinandersetzung heraus. Sein einzigartiger Klang, seine Originalität und seine künstlerische Integrität haben es ihm ermöglicht, auf der ganzen Welt in den unterschiedlichsten Stilrichtungen von Jazz bis Flamenco zu spielen.
Die Musik der Posaunistin Karin Hammar hat es nicht schwer zu gefallen. Es sind unkomplizierte wie gefällige Themen, die gleich ins Ohr gehen. Oft mit einem ordentlichen Anteil an latinischen und brasilianischen Spielweisen. Das Quartett verfügt neben den Klangfarben von Drums und Bass über die der Gitarre, die oft – unisono mit der Posaune – in die Themen einführt, diese vorstellt, erweitert. Ein Konzertbericht von Cosmo Scharmer
Auf der Hauptbühne war dies das Auftaktkonzert. Swingende Standards mit einer großen Stimme als führende Farbe. Wer Standards mag, eine Vorliebe für Gesang, für voluminöse Stimmen mit klassischer Jazzintonation hat, der war hier genau richtig und der sollte voll auf seine (Genuss-)Kosten kommen. Ein Konzertbericht von Cosmo Scharmer
„The rocket“ (SKP 9167) heißt das neue Album, auf dem der Pianist seine Zuhörer mit einem ganz eigenen Genre verzaubert und sie auf eine Reise in neue Sphären mitnimmt. Aber von raketenartiger Schnelligkeit kann nicht die Rede sein. Ruhig lässt Tingvall es angehen auf diesem Album und diese Ruhe behält er auch bei.
Berlin 27.06.2019 – Zum dritten Mal öffnet das EU geförderte Talent-Programm INES seinen Bewerbungszeitraum. Diesmal für die Festival-Saison 2020. Bis zum 27. August 2019 können sich Live-Acts als INES#talent bewerben, um auf europäischen Showcases aufzutreten und einen Grundstein für die internationale Karriere zu legen.
Smile with your heart Heart: The Best of Bill Evans on Resonance ist eine Reise quer durch die 4 Bill Evans-Alben im Labelkatalog: Live at Art D’Lugoff’s Top of the Gate (2012), Some Other Time: The Lost Session from the Black Forest (2016), Another Time: The Hilversum Concert (2017) und Evans In England (2019).
Dieses äußerst unterhaltsame und höchst erfindungsreiche Album ist dem verstorbenen Umberto Eco gewidmet, einem lebenslangen Freund des Akkordeonisten Gianni Coscia und leidenschaftlichen Unterstützer dieses besonderen Duos. Ecos "The Mysterious Flame of Queen Loana", eine Meditation über die Natur der Erinnerung, inspiriert Trovesi und Coscia auf ihrer eigenen nostalgischen musikalischen Forschungsreise, die auf die im Roman erwähnte Musik verweist und sich frei auf seine philosophischen Themen bezieht.